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Folge 66: Technoference – Warum wir einander nicht mehr zuhören

Shownotes

Man sitzt sich gegenüber beim Lieblingsitaliener, auf dem Tisch: Essig und Öl, Pfeffer und Salz und ein Smartphone! Und jetzt kommts: Allein durch die Präsenz des Smartphones verschlechtert sich die Qualität des Gesprächs messbar (Przybylski et al., 2012). Dieses Phänomen wird bezeichnet als Technoference, und beschreibt die Unterbrechung zwischenmenschlicher Beziehungen im hier und jetzt durch Technologie. Aber warum verändern Smartphones unsere sozialen Beziehungen so stark? Was macht es mit Kindern, wenn deren Eltern vom Tablet abgelenkt werden? Welche Auswirkung hat Technoference auf unsere Arbeitsleistung? Und „Cui bono“? Prof. Matthias Spörrle und Matthäus Hose legen ihre Handys weg und widmen ihre volle Aufmerksamkeit dem Thema „Technoference – Wenn digitale Aufmerksamkeit wichtiger wird als menschliche Präsenz.“

© Componeers GmbH Jingle und Intro-Stimme dieses Podcasts wurden KI-generiert. Alle Gespräche und redaktionellen Inhalte sind menschlich produziert.

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Transkript anzeigen

00:00:00: Herzlich willkommen zu einer... Warte.

00:00:03: Ich hatte ein WhatsApp.

00:00:06: Warte, oh!

00:00:08: Nee, sagen wir nicht.

00:00:10: Das war's jedem Fußball alles.

00:00:12: Also egal.

00:00:14: Herzlich Willkommen zu einer weiteren Folge des Jahrhunderten-Wortcasts.

00:00:21: Hörst du mir zu?

00:00:22: Ja

00:00:22: ja, bin ich voll.

00:00:23: Hose und Sperle, Menschmaschine morgen.

00:00:26: Morgen.

00:00:26: Leg was Telefon weg jetzt.

00:00:28: Wahnsinn.

00:00:29: Unser Thema heute ... Technoferenz.

00:00:33: Ein Kunstwort, warum wir einander nicht mehr zuhören.

00:00:37: Was?

00:00:37: Ja, ich leg mal das Handy weg

00:00:43: und wir machen das

00:00:49: Podcast.

00:00:55: Wir kennen es ja aus der Schule, da hat der Lehrer auch immer zu mir gesagt Hose sie sind auch bloß körperlich anwesend.

00:01:00: aber wir kennen das auch dass man einfach geistig woanders ist.

00:01:05: Man kennt das von Paaren im Lokal Paare, die sich nichts mehr zu sagen haben.

00:01:09: Weil sie schon sehr lange und sehr glücklich zusammen sind.

00:01:15: Und damit das Glück anhält unterhalten Sie sich nicht miteinander.

00:01:18: Was sonst müssen Sie ja sehen?

00:01:19: Im Gotteswillen ist es ein Drottel.

00:01:21: Da mache ich mich immer darüber Lust in der gemeinsamen Hälfte.

00:01:25: Wir unterhalten uns tatsächlich.

00:01:26: Krass!

00:01:26: Ja pervers.

00:01:27: Retro.

00:01:28: Voller Retro.

00:01:29: wir unterhalten unsere, aber viele unterhalten sich nicht mehr.

00:01:30: so Paare im Lokal, die sitzen sich gegenüber und schauen beide aufs Handy.

00:01:34: Ich weiß nicht was sie da machen, ob sie ihren Liebhabern schreiben oder so?

00:01:38: Technoverenz ist ein Kofferwort aus Technologie- und Interferenz.

00:01:42: also dazwischenschlagen.

00:01:45: Beschreibst du mal mit deinen psychologischen Worten, was passiert wenn wir uns unterhalten theoretisch wie jetzt gerade versucht haben darzustellen was man in Spotify nicht so sieht aber YouTube schon.

00:01:55: Und während ich mit dir rede schaust Du andauernd auf dein Handy.

00:01:58: Was passiert damit?

00:01:59: demjenigen der mit Dir redet

00:02:01: Ja, also mit dem der das abbekommt.

00:02:06: Der fühlt sich in erster Linie erst mal nicht gesehen, nicht wertgeschätzt und nicht als Teil der Interaktion.

00:02:13: Warte, gucken wir schon mal in die Haus.

00:02:16: Und da kommen auch ... Das ist die Hauptperspektive.

00:02:20: aber es gibt noch eine andere Perspektive, nämlich die Perspektiv von der Person, die durch die Technologie abgelingt ist.

00:02:28: Die ist ja auch nicht mehr in der Lage für eine volle umfassende Wahrnehmung des Gegenübers, weil sie eben abgelenkt ist.

00:02:37: Dementsprechend ist auch hier jetzt besonders die Situation ... wir wollen uns mit Vorbild vorangehen.

00:02:42: Das heißt wie kriegst du das jetzt hin?

00:02:44: Dass du von der Technologie nur begleitet wirst im Idealfall unterstützt wirst aber nicht abgelenket wirst so dass du dein Gegenüber, das bin in dem Fall ich, nicht mehr so richtig wahrnimmst, dass du nicht mehr mitkriegst.

00:03:00: wo nicke ich Wo lache ich, wo reagiere ich?

00:03:03: Wie auf dich.

00:03:03: Die ganzen Mikrogästen...

00:03:04: Genau, genau!

00:03:05: Mikrogkästen, Mikromimiken, all diese ganzen Sachen.

00:03:09: Diese ganz kleinen Interaktionen, die ja normalerweise implizit und auch natürlich funktionieren.

00:03:15: Menschen können das ja.

00:03:15: Total wichtig sind wir zum Beispiel oft ist jemand einem unsympathisch Dativ, einem unssympathische Und man weiß gar nicht woran es liegt.

00:03:23: und oft sind es diese Mikrogesten im Gesicht oder diese Mikromimmigen im Gesicht, die jemanden unsympathisch machen, weil er zum Beispiel nicht authentisch lacht oder einen nicht richtig anschaut.

00:03:34: Also früher war es ja so.

00:03:35: wenn du im Gespräch mich jetzt gerade weg schaust und länger wegschaust ist das sehr unhöflich.

00:03:40: Heute ist eigentlich Standard dass man in einem Gespräch... Dass so viele Menschen im Gesprächen einfach das Telefon rausholen und was nachschauen.

00:03:46: Weil die Nachricht wichtiger ist als das was du mir jetzt gerade erzählst.

00:03:50: Genau!

00:03:51: Und wir wissen hier auch nicht was die Person gerade macht.

00:03:55: weißt du?

00:03:56: Angenommen, eine Person macht gerade am Handy irgendwas anderes.

00:04:00: Und dann sagt sie Entschuldigung.

00:04:02: meine Mutter wurde grad ins Krankenhaus eingeliefert.

00:04:04: ich hab dem Arzt gesagt er kann sich melden.

00:04:06: Dann nimmst du das ja auch.

00:04:08: anders war als wenn die Person sagt Du Ich musste grade eben noch ein wichtiges Posting von einem Kollegen liken.

00:04:16: Also du kannst gar nicht abschätzen wegen was guck ich da aufs Handy.

00:04:21: aber beide Seiten Das ist ein wichtiger Aspekt.

00:04:23: Beide Seiten zahlen einen Preis Der Abgelenkte ist nicht mehr in der Lage zur Mikroanalyse der Interaktion und der andere fühlt sich... ...nicht, ist ja auch so.

00:04:35: Also das Fühlen ist in dem Fall korrekt.

00:04:37: Fühlt sich nicht mehr gesehen!

00:04:39: Ist ja auch faktisch der Fall.

00:04:40: Du schaust dir nicht mehr an, du schauchst dir aufs Handy?

00:04:42: Und in der digitalen Interaktionen haben wir das ja auch in ganz verschiedenen Kontexten.

00:04:47: Beispielsweise hier in diesem Podcast gucke ich dich an weil du bist mein Gesprächspartner, du bist meinen Gegenüber und du hast ja auch eine assoziative Weite.

00:04:56: Dann bringst du manchmal, also wir bereiten immer auch ein bisschen was vor.

00:05:00: Aber du bringest auch noch mal ganz andere Themen und ich bringe auch manchmal ganz andere Thema.

00:05:03: Es ist wichtig dass wir zueinander im Rapport sind... ...dass wir uns abgleichen können.

00:05:09: Das führt aber dazu das ich kann selten in die Kamera gucke.

00:05:12: Wenn ich

00:05:17: jetzt in die Kamerakucke dann fühlen sich die Personen möglicherweise gesehen.

00:05:20: Hi!

00:05:21: Hallo schön dass sie dabei sind.

00:05:22: Ich freue mich total auf das Miteinander Aber jetzt nehm ich dich nicht mehr wahr.

00:05:28: Weißt du?

00:05:28: Das heißt, digitale Kommunikation hat immer auch etwas ... ein Disruptionsrisiko.

00:05:36: bei den Teams-Meeting ist es auch ganz genau so.

00:05:39: Wenn du die Person anguckst, guckst du sie nicht an, richtig?

00:05:42: Weil du nicht in die Kamera guckest!

00:05:43: Das heißt wenn du die Personen angucktest, fühlt sich die Person nicht gesehen.

00:05:46: Ist das nicht absurd?

00:05:47: und wenn du signalisieren willst dass du die person anguckt, das kleine Briefmarktending Dann darfst du nicht das Briefmarketing angucken, sondern du musst in die Kamera klotzen.

00:05:57: Das ist einfach ein Riesenproblem!

00:05:59: Ich habe da jetzt auch keine Lösung dafür.

00:06:02: Aber Du bist hier mit mir an diesem Tisch.

00:06:06: Das is so.

00:06:07: Ist kein Avatar und ich bin auch kein Avatar.

00:06:09: Und jetzt nehme ich das in Kauf, dass ich wenig in die Kamerakucke... Dafür bin ich bei dir präsent.

00:06:17: Natürlich könnte ich es so machen, ...dass sich die, die den Podcast per Video hören mehr abgeholt führen Fühlen, wenn ich mehr hinein in die Kamera spreche.

00:06:29: Das hat sich auch ein bisschen gewandelt.

00:06:31: also wir haben uns halt daran gewöhnt.

00:06:33: Man ist jetzt so selbstverständlich, dass Leute ihr Handy auf den Tisch legen und das immer in die Hand nehmen.

00:06:38: Wir haben ja schon ein paar Statistiken gezeigt wie oft die Leute das Handy in der Hand nehmen.

00:06:42: es ist ja unglaublich statistisch gesehen.

00:06:45: wir haben uns bisschen daran gewöhnt.

00:06:46: es macht sich aber nicht besser.

00:06:47: nur wenn man sich eine schlechte Angewohnheit

00:06:50: angeschafft hat

00:06:51: angeschauft hat ist danklich.

00:06:52: wirklich sagen angewöhnt wird es nicht besser.

00:06:56: Es ist ja jetzt schon so, dass wenn ein Handy ein Smartphone auf dem Tisch liegt, wird die Qualität des Gesprächs spürbar schlechter.

00:07:04: Das ist eine faszinierende Studie auch bei Nicht-Bennutzung!

00:07:08: Ja das ist das Irret nach der Motto dass hier ist einfach so'n...

00:07:12: Pritzpilzki?

00:07:13: Wie spricht man aus?

00:07:15: Schön dass du die jeweiligen Autoren da nennen möchtest.

00:07:18: ganz genau ja und Weinstein ist er zweiter Autor.

00:07:23: Erster war.

00:07:24: ich sag mal den Namen.

00:07:26: Pryzylski Okay, Gesundheit.

00:07:32: Lass dir die rausbrechen!

00:07:33: Nein nein nein aber das ist eben gar nicht so einfach mit Doppel Y. Przewilski.

00:07:41: Pass auf... Das was daran interessantes ist wie teilen wir in dieser Aufmerksamkeitsökonomie unsere Aufmerksamkeiten ein?

00:07:52: Gerade wenn man mit mehreren Personengruppen redet und auf der anderen Seite hat Social media und andere sozial virtuelle Umgebung Gestaltenden, das sind die Unternehmen.

00:08:05: Und was wollen sie?

00:08:06: Die wollen ja gerade deine Aufmerksamkeit.

00:08:10: Pling!

00:08:11: Du hast ein Like bekommen.

00:08:13: Bing bong!

00:08:14: Das heißt, da sind Algorithmen... ...die buhlen um deiner Aufmerksamkeit.

00:08:19: Sind also mit mir in der Interaktion im Wettstreit.

00:08:23: Hattest du's so?

00:08:24: Das ist ein Paradigmenwechsel Und ein Paradigmenwechsel, der immer was ausspricht.

00:08:27: Paradigmänenwechsel?

00:08:29: Paradigmänenwechsel, genau danke!

00:08:33: Die Batterien sind glaube ich leer von dem... na es geht noch.

00:08:36: Ein Paradigmanwechsel früher hat man als Anbieter die Aufmerksamkeit des Kunden gesucht damit er das Produkt kauft.

00:08:45: Das will man natürlich immer noch.

00:08:46: aber dadurch dass wir in einer Aufmerksamkeitsökonomie leben die sehr stark auf digitale Medien ausgerichtet ist Buhl jetzt die Aufmerksamkeit um die Aufmärksamkeit, also ihrer selbst willen.

00:08:59: Sie versucht so lange wie möglich in diesem Medium auf dieser Plattform zu halten, weil dann die Plattform mehr Geld verdient und übrigens weiß ich ob sie ihr mitbekommen hat wegen Leistungsbilanz und so mit USA.

00:09:10: das ist ganz schön auch die Handelsbilanz alles toll dass der USA sich immer beschweren aber das sind Defizite haben.

00:09:17: Aber wenn man die Digitalplattform mit dazu nimmt was wir Geld rüberschieben quasi eine Digitalplattformen durch die Nutzung und die Aufmerksamkeit, die sie uns geben.

00:09:27: Ja.

00:09:28: Wäre das Defizit nicht mehr vorhanden?

00:09:29: Das

00:09:29: ist ein interessantes.

00:09:30: Ja,

00:09:31: das sieht man bloß so nicht was eben keine richtigen Waren sind.

00:09:33: wir denken noch nicht so dass digitale Aufmerksamkeit in Wert hat ja

00:09:37: und die Daten usw.

00:09:38: Sowieso aber auch die aufmerksamheiten wert weil je länger ich auf YouTube bin desto mehr kann Youtube Umsatz machen, scheinbar ist

00:09:45: es.

00:09:45: Ja so einfach ist das ja und plötzlich ist dann deine aktuell präferierte Paarungspartnerperson die mit der du über Social Media im Kontakt bist möglicherweise oder dass du über ein Direct Messenger was schrickst oder was schreibst.

00:09:59: Die ist dann plötzlich im Wettbewerb auch mit Algorithmen anderer Plattformen.

00:10:03: Das heißt als gar nicht mehr Mensch gegen Mensch.

00:10:05: Das hatten wir immer schon weißt du?

00:10:07: Das verschiedene Politiker um Aufmerksamkeit buhlen alter Hut.

00:10:11: Das verschiedene Personen, um Aufmerksamkeit buhlen.

00:10:14: Die von dir irgendwelche konfligierenden Interessen haben auch Alterhut aber jetzt haben wir eine unglaubliche Asymetrie.

00:10:21: Da buhlt dann ein Social Media Imperium.

00:10:26: Buhlt ist im Wettbewerb.

00:10:33: Hör

00:10:33: doch zu mein junger Padawan!

00:10:34: Halt

00:10:34: doch mal die Aufmerksamkeit!

00:10:38: ist im Wettbewerb mit mir und also nichts gegen mich, aber da sehe ich halt schlecht aus.

00:10:42: Ja

00:10:42: diese Aufmerksamkeit der Ökonomie juckt die Nase Entschuldigung.

00:10:45: betrachtet die menschliche Aufmerksamkeit als Ressource, als ökonomische Ressourcen bei Google, Entschulung bei YouTube.

00:10:50: wir sind ja auch auf Youtube zu sehen.

00:10:52: Wir wollen nicht nur dass sie uns liken schon wir wollen auch das sie uns weiter empfehlen in Kommentar drunterschreiben Und lange dabei bleiben Denn die Entlohnung sieht nicht nur vor die Zahl der Fans oder der Followern dem Fall oder Abonnenten sondern auch wie lange die bei der Seite bleiben logischerweise.

00:11:08: Oh, okay!

00:11:09: Ja dann wäre wir eh schon verloren.

00:11:10: oder weil wir komplexe Inhalte präsentieren, die über die übliche Wahrnehmungsspannung ausgehen?

00:11:15: Du erkennst die Attention Spend-Studie vom Microsoft mit den Goldfischen.

00:11:18: Ich glaube da eine und andere Goldfisch schaut uns immer zu bis zum Schluss.

00:11:21: Gibt's da

00:11:21: treue Goldfische?

00:11:23: Eine herzlicher Gruß an die Goldfischer und an die Krüten, die uns nach wie vor folgen.

00:11:27: Was werden wir ohne euch?

00:11:28: Ich meine es entsteht ein struktureller Konflikt zwischen menschlichen Beziehungen brauchen einfach Konzentrationen Brauchen auch Ruhe und brauchen Präsenz.

00:11:37: Digitale Plattformen profitieren dagegen von Unterbrechung, Reaktivität und permanente Aktivierung.

00:11:42: Immer wieder bam-bam-bamm-bammen.

00:11:44: Konflikt!

00:11:45: Wenn

00:11:46: du eine Beziehung immer bam-bababam machst... Irgendwann schießt dir die Art der Kontinuität einfach woanders hin?

00:11:52: Exakt

00:11:52: ja genau weil keine Kontinuität da

00:11:55: ist.

00:11:55: Wenn das Kinder machen zum Beispiel ja immer bam bam bam.. AdHS

00:12:01: Lass mich da diese Führung von dir ein bisschen annehmen.

00:12:05: In der Forschung gucken wir uns diese Technoferenz stark an in der Interaktion zwischen Eltern und Kindern.

00:12:13: Ich bin neulich Bahn gefahren, da war ich mehrere Stunden in der Bahn um Zug.

00:12:22: Und vor mir saß eine Mutter mit ihrem Kind.

00:12:28: Um das Kind ruhigzustellen, hatten die beide ... sich intensiv mit kleinen Bildschirmen unterschiedlicher Größe.

00:12:40: Tablet bis Handy versorgt und die Interaktion lief darüber ab, dass das Kind da geguckt hat dann irgendwas gesagt hat oder die Mutter was gefragt hat und die Mutter währenddessen aber irgendjemand anderem geschrieben macht immer so Peripherre auf Peripherret antworten ja machen weiter.

00:13:02: Das ist sozusagen eine Mischung, einerseits aus Technoferenz und andererseits das Kind Parken.

00:13:07: Was kann man auch machen ohne Techno-Ferenz?

00:13:08: Wie will Liebe Technologie bitte übernehmen die Betreuung meines Kindes?

00:13:15: Und die Forschung hat hier sehr klar gezeigt dass Technoference der Eltern.

00:13:22: Kennst du vielleicht auch im Straßenbild?

00:13:24: Das Kind ist irgendwie im Kinderwagen schiebende Person guckt aufs Handy währenddessen und ist in irgendeiner Interaktion drin.

00:13:34: Und das wirkt irritierend, es wirkt verstörend und die Forschung sagt Das is auch so!

00:13:39: Für die Kinder oder?

00:13:40: Ja

00:13:41: Die Kinder entwickeln einen anderen Bindungsstil und fühlen sich unsicherer.

00:13:46: Sie sprechen

00:13:46: den Klingeltönen oder?

00:13:50: Heißt Hunger oder?

00:13:52: Jetzt hab ich die Windel voll

00:13:57: Bing!

00:13:57: heißt ich muss

00:13:58: mal.

00:13:59: Was heißt das ihr entwickelt an der Kommunikationsstil auch?

00:14:01: Andere Kommunikation Stile, auch weil oft die Interaktionen einseitig sind und asynchronen.

00:14:07: Die Leute sprechen irgendwas drauf als Reaktion auf etwas was sie gelesen haben.

00:14:10: Das Kind hat aber nicht gelesen, was da zu lesen war und hört nur die Antwort.

00:14:14: D.h.,

00:14:14: die Kinder lernen keine Interaktion mehr, weil eine Kanal wegfällt.

00:14:20: Wir hören noch die Sprachbotschaft die betreuende Person in großer Hektik gerade aufspricht, aber weiß gar nicht wofür das eine Reaktion ist.

00:14:27: Kennt die Wechselwirkung nicht?

00:14:28: Ja klar und dabei ist ja dass obwohl die Personen da vor Ort sind, ist sie nicht die ganze Aufmerksamkeit bei mir als Kind.

00:14:40: Das heißt Gefühle von Zweitrangigkeit Das heißt entwickelt sich ein anderer Bindungsstil.

00:14:46: Das gibt es ja, ich glaube der Friedrich Barbarossa oder Caspar Hauser.

00:14:50: Wir kennen zum Beispiel, ich glaub das Schlimmste was man mit einem Kind aber auch anderen Menschen also auch Wachstum, aber auch vor allen Kindern und Kleinkindern antun kann ist einen Zug von Aufmerksamkeit.

00:15:00: Es tut weh!

00:15:00: Es tut Menschen weh und Kinder können es ja nicht beeinflussen genauso wie Hunde.

00:15:04: Ein Hund möchte die Hunde im Kinder vergleichen, Gottes Willen.

00:15:07: Aber ein Hund kann das ja auch nicht einordnen worum er z.B.

00:15:10: nicht wahrgenommen wird oder angeschrien wird.

00:15:12: Ja, ich habe unser Hund nur nicht.

00:15:14: Bayern hat gespielt.

00:15:15: Ich hab mich ein bisschen aufgeregt weil wir beschissen wurden sind vom Schiedsrichter und zwar mehrfach viermal.

00:15:21: jeder der das halbfinale gesehen hat weiß du von der Spreche.

00:15:24: Auf jeden Fall habe ich ein wenig einen ... Das ist so

00:15:26: interessant.

00:15:27: man ist immer Opfer!

00:15:28: Ja sowieso als bayern Fan bist Du immer opfer?

00:15:30: Immer opfer!

00:15:31: Ganz

00:15:31: ganz ganz total

00:15:33: interessant!

00:15:34: Und dann Er ist der Hund komisch geschaut, weil er sich einordnet konnte.

00:15:38: Er hat es auf sich bezogen und kann Bayern-Fan sein.

00:15:43: So ist das Kind im Kinderwagen ... Kann ja nicht einordnen was ein Telefon ist, wer da dran ist, also ein Kind Baby mein ich jetzt?

00:15:49: Das sieht nur dass sich die Mama oder Papa oder die Oma und Opa sich nicht auf ihn einlassen sondern auf andere Sachen einlassen.

00:15:56: Also ihm wird vor Augen geführt du bist eigentlich gar nicht so wichtig.

00:15:59: Ja Und wie wir kennen diese Studien auch aus der ganz frühen ...romanischen Kinderheimzeit noch, das sind ganz alte Forschungsarbeiten zum Hospitalismus.

00:16:10: Wie Menschen dann die sozial vernachlässigt werden, Entwicklungsgestört sind?

00:16:15: Die waren aber... Das ist ganz interessant!

00:16:18: Die waren alleine.

00:16:20: Du meinst diese Spiegel-TV Schocker aus den späten Achtziger?

00:16:23: Genau wie

00:16:24: Kinderheime in Rumänien zur Zeit von Ceausescu,

00:16:27: also dann

00:16:27: weggeschossen worden bis und so.

00:16:29: Selbst Simulation durch diese Wackelbewegung

00:16:31: usw.,

00:16:32: herzbrechend herzbrechend ganz Herr Schulterns das anzugucken.

00:16:37: Aber da war ja auch niemand da.

00:16:41: Eine Frage, die ich noch gar nicht beantworten kann aus der Forschungsperspektive ist was macht das mit dir?

00:16:48: Wenn jemand da wäre aber der pfeift auf dich.

00:16:52: Ja.

00:16:52: Verstehst du?

00:16:53: Das ist ja nochmal ... Man kann sagen es ist für ... Ich weiß nicht wie das Ergebnis ist für die Psyche.

00:16:58: Es könnte sein dass es weniger Schlimmes weil es wenigstens jemand da.

00:17:01: Aber man könnte auch sagen es is schlimmer Weil es ist jemand da und der pfeift auf dich.

00:17:05: Es war ein Barbarossa-Experiment so, dass die Kinder hatten ja komplette Betreuung.

00:17:10: Du erinnerst, die Babys hatten komplette Bedreuerungen aber durften halt nicht angesprochen werden.

00:17:14: Das heißt, die betreuenden Damen haben mit den Kindern zwar gefüttert und Windel gewechselt, aber haben nicht mit ihnen geredet.

00:17:20: Wir kennen das Experiment natürlich!

00:17:22: Und das ist auch noch fast eine krassere Grausamkeit teilweise weil Menschen damit nicht so gut umgehen können wenn sie komplett ignoriert werden.

00:17:29: Jeder kennt das, wenn man irgendwo im Lokal ist oder in der Kasse oder so und einer einen komplett ignoriert.

00:17:34: Das fällt uns extrem schwer!

00:17:36: Wenn ein Mensch einen obwohl er mich sieht, mich komplett ignorieren.

00:17:39: Wahrscheinlich ist es dann sogar besser... ...wenn man

00:17:42: ohne

00:17:42: Kontakte hat.

00:17:42: Natürlich,

00:17:43: er liebt ein Roboter.

00:17:45: Ja also das ist sehr spannend was für eine Generation da aufwechst?

00:17:49: Jetzt jetzt ja.

00:17:51: Du hast ja noch Zeit, wir werden ihn noch erleben aber gerade noch.

00:17:55: ich glaube Das kannst du ja immer erst zwanzig, dreißig Jahre später sehen.

00:17:59: Da bin ich ja schon noch älter als jetzt.

00:18:02: Ja

00:18:02: genau.

00:18:03: Die Frage ist, würd' hier nicht unterbrechen?

00:18:05: Entschuldigung, das sind unsere Qualitäts-Podcaste.

00:18:07: dürfen dir beide was sagen...

00:18:09: Ich weiß nicht wie die Reise weitergeht!

00:18:11: Ich kann es auch nicht sagen.

00:18:11: vielleicht katastrophisieren wir das alles erst.

00:18:14: Hier nochmal die Einladung unserer Stammwählerschaft, die sich ab zwanzich dreizig entwickelt ihr wisst ja wie sich die Kinder entwickelt haben werden bei denen die vielbeschäftigten Erziehungspersonen den Kinderwagen durch die Gegend geschoben haben, die ganze Zeit Nachrichten geschrieben haben an ihr soziales Netzwerk.

00:18:32: Aber das Kind vor Ort vernachlässigt hat.

00:18:34: Vielleicht war es ja auch... Ihr in zwanzig dreißig?

00:18:37: Ihr wisst das ja!

00:18:38: Vielleicht ist es egal

00:18:39: gewesen?!

00:18:40: Ich würde sagen ich weiß es nicht wirklich ehrlich.

00:18:43: Kann ich was sagen?

00:18:44: Ich bin keine Kindergärtnerin und kein Kindergärtener.

00:18:47: Ich habe zwei Kinder Und diese Zeit die du hast in dieser Phase also von der Geburt ab zum Beispiel und die ersten paar Wochen ein paar Monate paar Jahre Kinder werden immer toll, um Gottes Willen.

00:18:58: Aber diese Babyzeit, die hast du halt mit jedem Kind nur einmal.

00:19:01: Also das ist eine unglaubliche Zeit und wenn du da aufs Handy schaust und dir irgendein Video anschauest, dass wirklich ... Wenn ihr für keine Bedeutung habt keinen Tiefgang oder dich nicht weiterbringt... Das Kind wird älter!

00:19:13: Das kannst du nicht wiederholen.

00:19:14: Du kannst das Baby, du hast ein Baby, also meine Söhne sind jetzt groß und starker, stärker und breiter als ich und auch schlauer und lustiger bla bla bla, aber diese Zeit wo sie im Baby waren, ja?

00:19:23: Ich hasse halt nur einmal Mit jedem Kind nur einmal.

00:19:27: Ja, und was macht das mit dem Kind?

00:19:28: Für diese Zeit die du hast anwesend bist aber geistig abwesent.

00:19:33: Ja genau voll krass.

00:19:35: Voll krass!

00:19:36: Ich

00:19:36: weiss heute mal Kinder noch etwas vorlesen und nicht das Handy laufen lassen zum Beispiel.

00:19:40: Ein guter Punkt.

00:19:40: Er ist ja erwiesen bis der seine Studien, also deine Studentin hat das Thema wahrscheinlich einen Dauern dass warum lesen besser isst als einen iPod laufen zu lassen.

00:19:50: Total.

00:19:50: und warum die schriftliche Notiz zu einer besseren Wissensverankerung führt, eine digitale Sprachnachricht oder sonst irgendwas?

00:19:56: Da gibt es ja ganz konsistente Befunde wegen Verküpfung zur Motorik.

00:19:59: deswegen dieses anschriftliche Schreiben teilweise auch auf Papier.

00:20:02: durch diese haptische Vermarkung ist das alles besser usw.

00:20:05: aber trotzdem geht die Reise hier in die Richtung.

00:20:08: Die Frage ist Warum im Gottesnamen reagiert unser Gehirn so stark auf Smartphones?

00:20:16: Weil die Smartphone-Umgebungen gestaltet wurden von tausenden Menschen, die dafür ihr Monatsgehalt bekommen haben.

00:20:24: Dass sie die Umgebung so gestalten dass sie ablenkt das sie Aufmerksamkeit anzieht und da kann der Normalbürger du ich wir können da nicht mithalten.

00:20:36: diese umgebung ist Von vielen Tausend menschen gemacht worden um aufmerksamkeit abzuziehen.

00:20:46: Ein kleines schreiendes Kind kann da vielleicht noch mithalten, wenn ein akutes Problem ist.

00:20:51: Aber wenn es ein quengeltes Kind und ein unglückliches Kind das geht schon unter.

00:20:57: Das hat schon verloren.

00:20:58: Oder also das kürze wir nur bedingt zu unserem Thema Technoferenz.

00:21:03: aber wenn ich dich schon mal da habe Herr Professor.

00:21:06: Es

00:21:06: gibt immer so Trends.

00:21:07: ja Also wir haben ja schon mal über Depressionen gesprochen, nicht dass Depressionen und Trende sind Gotteswillen.

00:21:13: Aber es ist natürlich schon ein Thema was viele Menschen betrifft auch viele gefühlt betrifgt und viele wirklich ernsthaft betrifrt und oft unterschätzt wird.

00:21:21: Und es gibt einen Trend darüber reden zu können?

00:21:23: Der Trend ist da!

00:21:24: Genau.

00:21:25: Da gibt's ja ja auch Thorsten Sträter und ein paar Kabarettisten oder die einfach da ein bisschen echt Arbeit gemacht haben.

00:21:32: Es gibt also einen Trend Gefühlt denke ich mir ADHS Fahre ich mal das wissenschaftliche Sicht.

00:21:38: Weil man hat das Gefühl, dass jetzt irgendwie jeder ADHS hat oder jeder der ein bisschen meins sein Verhalten ist nicht hundertprozentig angepasst was übrigens glaube ich menschlich ist, dass nicht jeder Mensch jederzeit ein hundertpozentig angepasstes Verhalten hat.

00:21:51: Das ist einfach gegen unsere Natur.

00:21:53: Aber ist es so ein bisschen so, dass ADHS zugenommen hat?

00:21:57: Oder nur die Diagnose oder die Selbstdiagnose ist ja eh das Beste.

00:22:01: Die Selbstdiagnose zugenommen hat?

00:22:03: also erstmal Ein kurzer Sad Fun Fact.

00:22:08: Natürlich wird mehr ...

00:22:09: Wie sad oder fun?

00:22:10: Beides, das Leben ist bitter süß.

00:22:15: Also erst mal wird mehr von den entsprechenden Mitteln aus dem Ritalinbereich und so werden mehr verschrieben weil dass die leistungsorientierten Eltern teilweise selber wegfüttern ja und selber konsumieren.

00:22:26: wir haben eine eine eine Zunahme von diesen Präparaten diese genutzt werden damit wie einfach in der Leistungsgesellschaft noch besser performen können.

00:22:34: Das ist der eine Aspekt.

00:22:35: Und in der Tat, es gibt ein paar Hinweise darauf, dass die Diagnosen zugenommen haben.

00:22:40: Ganz verschiedene Überlegungen.

00:22:41: und woran liegt das?

00:22:42: Die

00:22:42: Diagnose haben zugenommen oder das Krankheitsbild?

00:22:45: Das

00:22:46: kann man nicht trennen.

00:22:49: Wenn du nicht diagnostizierst, dann steigt's auch nicht an sozusagen aber es steigt auch nicht An wenn die Basisrate nicht da ist.

00:22:55: also Es ist eine sehr sehr schwierige Frage, dass das richtig zu untersuchen.

00:22:59: Sicherlich ist es so Diagnosis besser geworden, die Diagose sind sie... ... sensibler geworden und guckt da stärker hin?

00:23:05: Ja.

00:23:05: Also das ist sicherlich der Fall, aber ich kann jetzt nicht die Varianz aufteilen... Ich kann es nicht sagen, dass dreißig Prozent verbesserter Diagnostik sind... ... und die anderen siebzig Prozent eine sensiblere Gesellschaft ist,... ... bei der diese Psychopathologie stärkere Weise entsteht.

00:23:20: Kann ich nicht sagen.

00:23:21: Wir reden ja oft im Spaß über Ritalin wie beide!

00:23:26: Wie wirkt den Ritalin auf Kinder?

00:23:28: Weil tatsächlich mal ohne Witz, was ist also natürlich die ganze Podcaste natürlich.

00:23:31: Ohne Witz aber in dem vor Ernsten Fall besonders ohne witz.

00:23:35: wie wirkt Ritaline auf Kinder.

00:23:36: Was macht es?

00:23:37: Ja also vielleicht nicht zu sehr darauf einsteigen Aber einen Aspekt ist dass das erstmal nicht verlangsament abstumpfend oder so wirkt.

00:23:53: Also sidierende Wirkung Ja, das ist weniger der Fall.

00:23:57: Sondern es geht eher darum, dass offensichtlich diese Ablenkbarkeit ... Wegen recoverierst du ja wohl auch auf das Thema, dass diese Ablenkbarkeit durch Nebenreize, dass die herabgesetzt wird dadurch.

00:24:10: D.h.,

00:24:11: man hat eine stärkere Möglichkeit bei Einnahme fokussiert zu sein.

00:24:15: Das heißt in unserer reizüberladenden Welt kommst du durch dieses Mittel eher die Möglichkeit, fokassiert zu seien und das ist ja das was wir haben wollen.

00:24:25: Bedingt, Fokus ist toll.

00:24:27: Du kennst den Witz und halt nicht zu Männern.

00:24:28: Das Wichtigste ist Fokusfokusfocus.

00:24:30: Schau mal das Wort mit Tee.

00:24:32: Denn Fokus is wichtig, aber die Frage ist Fokuss auf was?

00:24:36: Weil fokusiert seine Leine reicht ja nicht.

00:24:38: Total!

00:24:38: Es war auch eine leichte Ironie in meinem Zungenschlag im Sinne von Die Schule erwartet schon Leistungsgesellschaft.

00:24:44: Und dass die Leute dann... Beispielsweise.

00:24:47: also unser Schulsystem hat ganz viele Merkmale.

00:24:50: Eins ist natürlich, dass Bewegungen und Sport einen viel zu geringen Anteil haben.

00:24:54: Wir sind ja eine sich bewegende Tierart.

00:24:57: Wir sind nicht immer im Laufen, das nicht!

00:24:59: Aber wir sind sicherlich immer eine aktive Tierart gewesen.

00:25:03: Das heißt die ganze Aspekte Sitzens und dieses Instruktionslernen – Nicht-Modell lernen, abgucken von anderen ist sehr natürlich aber dieses Instruktionslernen im Sitzen ist ein nicht artgerechter Haltung.

00:25:16: Ich hab mich da immer total schwer getan, in sechs Stunden in der Schule zu sitzen.

00:25:19: So viel zu kleine Stühlen die viel zu klein waren für mich.

00:25:22: Du hast ja von der fünften bis zur dreizehnten dieselben Stuhl gehabt auf ihrem Gymnasium?

00:25:26: Ja wirklich!

00:25:27: Jetzt macht Gymnasiums Haar selber Stuhle neun Jahre lang oder im Fall dreizehn jahrelang.

00:25:32: Du warst neun Jahr gelangen, selbe Stuhel und du sitzt immer.

00:25:35: Das hat mich wahnsinnig gemacht.

00:25:36: das finde ich wirklich schwierig.

00:25:37: Nicht jetzt weil ich so super ADHSler bin sondern weil es mir einfach meine Natur nicht entspricht.

00:25:43: Es ist auch der Punkt wo die Eltern fahren das Kind in die Schule Der Schule sitzt, die Eltern holen es wieder ab und dann sitzt sie am Nachmittag wieder.

00:25:50: Also das ist natürlich schlecht.

00:25:50: Bewegung ist wichtig.

00:25:51: deswegen fällt ja Sport immer im ersten aus.

00:25:54: Genau absolut genau und ich verstehe schon man kann natürlich argumentieren dass Sport-Bewegungen und Aktivität für alle nicht später der Brot erwerbt wird um später ein wertvolles Mitglied der Leistungsgesellschaft zu sein.

00:26:10: aber darum geht's ja gar nicht.

00:26:12: Exakt!

00:26:12: Es geht ja darum Artgerechter Haltung ist und dass das die Basis ist, durch die wir dann Qualifikationen, die möglicherweise im Leben wichtiger sind.

00:26:21: Da kann ich auch mitgehen argumentativ, dass sie dadurch mehr Basis, mehr Gesundheit, mehr Nachhaltigkeit im Körper erfahren.

00:26:27: Das ist die Basi für die Grundlage des

00:26:29: Fundaments?

00:26:29: Unseres Fundament!

00:26:30: Genau.

00:26:30: Die Basi ist für den Grundlag unseres Fundaments.

00:26:33: So ist es.

00:26:33: Ganz

00:26:33: genau.

00:26:36: Es macht echt Spaß mit dir.

00:26:37: Ich muss sagen, die psychologischen Folgen durch die permanente Unterbrechung... Menschen wurden immer unterbrochen.

00:26:43: Sie standen am Lager vor, auf einem Kramsäbelzahn, Tiger hat sie in Badel gebissen und zack unterbrochene.

00:26:49: Du bist über immer irgendwas, ja?

00:26:51: Irgendwas war immer!

00:26:53: Aber jetzt ist es ein bisschen intensiver geworden durch die Smartphone-Nutzung.

00:26:58: Und ich wusste die Smart phone Nutzungen und war der Game Changer.

00:27:02: Welche psychologischen Folgen entstehen bei den Menschen durch die permanente Unterbrechung?

00:27:06: Dass die Konzentrationsdauer ... Nachlässt sie da, man sieht aber bei der Attention Spend Study.

00:27:12: Ich will aus Bayern tun.

00:27:14: Die Attention Spending Study von Microsoft ist schon ein bisschen älter.

00:27:19: Aber da gibt es ja mehrere Studien die zeigen dass sich immer schwerer fällt, sich länger auf einen Themenbereich zu konzentrieren.

00:27:25: Deswegen machen wir den Podcast auch nur so knapp fünfhundreißig Minuten weil ich dann denke sind hier die Aufmerksamkeit der meisten Menschen einfach kompletter schöpft.

00:27:34: Wir holen da auch viele... Also wir haben ein breites Publikum.

00:27:37: Ich denke, wenn du sagen willst.

00:27:42: Du willst da alle abholen?

00:27:44: Das klappt schon nicht!

00:27:44: Also musst auch dir bewusst sein dass wir einfach durch die Art wie wir Themen doch versuchen bisschen kontextuell eingebettet zu erschließen.

00:27:53: Dass wir da viele einfach verlieren.

00:27:55: Ja ich habe gerade die zugehört.

00:27:59: Egal... Die Frage war nach der psychologischen Folgen durch die permanenten Unterbrechungen.

00:28:05: Die ungeteilte Aufmerksamkeit

00:28:08: Teil das in verschiedene Aspekte.

00:28:11: Was sind die Konsequenzen von der Person, die die Aufmerksamkeit teilt?

00:28:16: Also die nicht mehr konzentriert bei der Sache ist.

00:28:18: Die hat alles.

00:28:19: Jetzt zum Beispiel diese Switching-Kosts immer wieder wechseln zwischen der Nachricht und der Situation.

00:28:24: Neue Nachricht!

00:28:25: Situation.

00:28:26: Wenn es wenigstens nur immer dasselbe Smartphone wäre, aber das Smartphone macht ja nicht abhängig.

00:28:30: Sondern es gibt verschiedene Sachen.

00:28:31: da gibt's dann wieder ein Like, BING!

00:28:32: Dann gibt's noch mal eine wichtige Nachricht blingen und dann gibt's nochmal so einen kurzen wichtiger Blockbeitrag blingen

00:28:38: usw.,

00:28:38: alles verschiedene Sachen.

00:28:39: Das heißt du hast die ganze Zeit, wir nennen das Switching Costs?

00:28:43: Die ganze Zeit hast du das also der...die abgelenkte Person.

00:28:47: aus meiner Sicht ist das eher die Person die an sich arbeiten müsste.

00:28:50: Aber diese Person zahlt einen hohen Preis.

00:28:53: Ein ganz wichtiger Aspekt.

00:28:54: Ich hab das ja, ich kostet tatsächlich auch Geld.

00:28:55: übrigens... ...ich kenne es in der Arbeit, wenn das ganz kostet Geld,... ...weil wir sind eine Medienunternehmen, Komponiers macht Medien wie die Makdon-Technik, die Elektronik, Elektronignets und wir machen Events,... ...wie den World Conference & Ethernet Congress oder so.

00:29:10: Und uns hat jeder zwei Monitoring.

00:29:12: Also wir sind ein Medienunternehm, wo uns eigentlich jeder zwei, eigentlich nicht eigentlich jeder... ...zwei Monitoring ist.

00:29:17: Und ich kriege eine E-Mail und ich bin so blöd und schau auf die E-mail!

00:29:21: Ich schreib grad einen Text, ich muss irgendwas schreiben.

00:29:24: Einladungstext ist links und rechts ist deinem

00:29:26: E-Mail-Programm?

00:29:27: Genau, ich schreibe ein Text und da kommt eine E-mail rein, denk ich, ui!

00:29:30: Da war es ja bloß ne Kack-E-Mails von irgendeinem... Also keine nicht malen Spam, sondern einfach.

00:29:34: die hätte ich auch noch nicht lesen können.

00:29:36: Hätte mich nicht unglücklicher gemacht aber sie reißt mich raus.

00:29:39: Tell

00:29:39: me why, um jetzt hier berühmte Musikerfamilien zu zitieren.

00:29:44: Tell Me Why.

00:29:45: Promsgebiet

00:29:45: wurde so.

00:29:47: Warum baust du extra das...?

00:29:49: Vom Work-Design, warum baust du es extra so auf?

00:29:52: Dass du eine ablenkende Information einlädst.

00:29:58: Deine Aufmerksamkeit rauszuziehen!

00:30:00: Zwei Gründe erstens ist blöd.

00:30:03: Also das ist ein Fehler.

00:30:04: und zweitens weil ich ganz wichtig bin.

00:30:06: Und weil's ja sein könnte dass gerade im Treppenhaus brennt... ...und ich bin ja irgendwie verantwortlich auch.

00:30:11: Du bist Treppenhaushausbeauftragter.

00:30:14: Stairway Consultant Und ich schaue, dass sie da mit den Türen zu sind.

00:30:20: Nee, aber das ist ein Doof her!

00:30:22: Also ich weiß, dass es doof ist, aber ich mach's trotzdem.

00:30:25: Weil ich gegen nicht ankomme, gegen den Zwang, dass ich sage könnte die wichtige E-Mail sein und ab und zu ist wirklich auch zeitkritisch bei mir weil wir aufpassen müssen was wir kommunizieren, was wir veröffentlichen oder so irgendwas freigeben... Das ist dann meine Rechtfertigung, dass sich dumm bin und mich aus der Arbeit rausreißen lasse und die Switching Kost.

00:30:42: wieder zurückzukommen zum Text zum Beispiel.

00:30:44: Ich schreibe jetzt mal sagen wir mal einen Text, irgendein Bericht für Investoren oder für Shareholder schreibe ich ein Quartalsbericht und lasse mich rausreißen.

00:30:53: Bis ich wieder drin bin, dauert wieder ein, zwei Minuten.

00:30:55: Das heißt, ich hätte den Text schon viel schneller fertig wenn nicht andauernd mich raus reißen lassen

00:30:59: würde.

00:31:00: Wollen wir über Praxistipps reden?

00:31:02: Wenn du mir da helfen könntest ... Du bist

00:31:05: ja jetzt schon so... Dann wird sich

00:31:05: der Podcast auch mal endlich lohnen!

00:31:08: Ich muss nur für unsere Zuhörerinnen nennen.

00:31:12: Tipp der Woche Okay, also schauen wir.

00:31:17: Kannst du kleine Zeitfenster bereitstellen für Fokusarbeit.

00:31:24: Kleine Aspekte, dass du gar nicht sagst okay ab jetzt jeden Tag die und die halbe Stunde das funktioniert ja nicht.

00:31:30: aber...

00:31:31: Das habe ich auch schon probiert.

00:31:33: Nur von der Zeit bin ich ungestört es geht nicht.

00:31:35: Genau genau!

00:31:36: Dass das funktioniert nicht.

00:31:36: dafür sind auch die Lebensumstände die ich auf bei dir so ein bisschen kenne sind auch zu agil und zu dynamisch und du musst dazu adaptiv auch auf nicht vorhersehbare Ereignisse reagieren.

00:31:46: total.

00:31:47: Aber kannst du versuchen, dass du innerhalb von nur ganz kurzen Zeit räumen.

00:31:52: Weil der eine Sache ist, du wirst dann nicht gestört und die andere Sache isst ... Du weißt das du nicht gestuert wirst.

00:32:00: Verstehst du?

00:32:01: Und beides ist wirksam!

00:32:03: Schaffst du, dass so ein kurzes Zeitfenster besogst dir ne Eieruhr.

00:32:06: Nur ne Eyeruhr!

00:32:07: Und in dieser Eier-Uhr machst du das andere den anderen Bildschirm machst du aus.

00:32:10: Und nur während diese Eierur arbeitest du konzentriert an einer Sache.

00:32:14: ... für eine Sache, nur solange diese Eieruhr ... ... bleibt in einer fünf Minuten-Eieruher.

00:32:19: Nur ganz einfach!

00:32:20: In der Zeit ist es wie ... ... reingeht in dir eine Arbeit und du weißt... ... du wirst nicht abgelenkt werden.

00:32:27: Kannst du die Tür zumachen?

00:32:28: Kannst Du in deiner Bildschirm ausmachen?

00:32:29: Nur für ne ganz kurze Zeit, minimal.

00:32:31: Das ist ein toller Idee.

00:32:32: Da hast du schon einen Praxistipp gegeben.

00:32:33: Jetzt hätte ich gerne noch einen anderen Praxistsipp oder ... ... einen Tipp für alle Zuhörerinnen, die ... ... ein paar sind oder Freunde aber meistens das ist ja ein Paar.

00:32:43: Und was sagst du

00:32:43: z.B.,

00:32:44: du sitzt mit deinem ... Partner.

00:32:45: Also zwei Menschen sitzen in einem Tisch, sind zusammen und der andere holt das Telefon raus und liest was ich Instagram post die unbedingt jetzt gelesen werden müssen, sonst sind sie ja weg.

00:32:58: Ja genau.

00:32:59: Die anderen sind ja ganz anders.

00:33:01: Schöner Mechanismus ne?

00:33:02: Zwei Stunden anders.

00:33:04: Jetzt oder nie!

00:33:04: Genau.

00:33:04: Das ewige Scroll scroll scroll.

00:33:06: du bist ja nie fertig mit Instagram.

00:33:08: also Es gibt Menschen, die haben U-Porn zu Ende geschaut heißt es immer aber ich glaube nicht.

00:33:12: Du bist ja mit Instagram nicht am Ende.

00:33:14: also ich kann das ganze Tag Instagram scrollen.

00:33:17: du kriegst trotzdem noch eine Nachricht.

00:33:18: glaub mir's.

00:33:19: was würdest du jemandem empfehlen wenn er sagt Ich gehe mit meinem Partner meiner Partnerin oder meinen Partner zum Essen und mein Gegenüber holts Handy raus und schau aufs Handy!

00:33:28: Es geht mir super auf den Zeiger.

00:33:30: man beachtet die Formul Formulierung, die ich vornehme.

00:33:34: Das geht mir super auf den Zeiger und ich möchte aber nicht keinen Streit jetzt mal abends essen haben.

00:33:38: was sage ich dann dem gegenüber?

00:33:40: Denk dann scheiß Handy weg und schau mir in die Augen.

00:33:42: oder was sag' ich?

00:33:43: Lass uns mal ein bisschen üben!

00:33:46: Muss man natürlich adressatengerecht kommunizieren.

00:33:48: Aber eine Sache wäre Ich bin jetzt gerne In der Aufmerksamkeit ganz bei dir.

00:33:53: Kriegst du das auch für mich hin?

00:33:55: Okay

00:33:57: So Ein Ding, hm?

00:33:58: Ähm,

00:33:59: Handy am Tusch legen

00:34:00: Wecklegen ... auch

00:34:02: wenn man Hausmeister ist und so.

00:34:04: Auch

00:34:04: als Treppenhaus, sonderbevollmächtigter?

00:34:08: Stairway Facility-Konzerts sind sie.

00:34:10: Genau!

00:34:10: Würde ich auch sagen, tu es weg... Es kann ja auch ein Signal sein, ich bin ja offen,... ...es kann ja einen Signal sein für strategische Abwertung.

00:34:18: Motto?!

00:34:19: Ich habe das Gespräch mit dir.... Oh voll!

00:34:21: Und ich möchte signalisieren...

00:34:22: Einkaufssituationen.

00:34:23: Ja genau, okay du willst mich jetzt nicht einkaufen, finde ich unter uns weit rum.

00:34:27: Kein Problem, kein Problem.

00:34:28: Ich bin wichtig, ich hab das alles.

00:34:31: Aber in der Beziehung ist es immer schlechter.

00:34:32: In meiner Beziehungszeit

00:34:33: ist das eine unglaublich schlechte Idee.

00:34:34: Den Partnern zu vermitteln, wenn man das nicht wichtig ist, ist nicht gut.

00:34:36: Total!

00:34:37: Das merken sich Menschen.

00:34:38: Verdammt!

00:34:39: Ja wirklich?

00:34:40: Also ich würde... Du gibst mal als Tipp, ich solls höflich adressieren.

00:34:43: Ich würd's doch auch nehmen.

00:34:44: Aber das ist nicht ganz einfach.

00:34:45: Auch

00:34:45: im positiven Sinne.

00:34:46: Ich wollte einen positiven Satz sagen.

00:34:48: Ich bin jetzt gerne ganz hier bei dir.

00:34:51: Wie können wir das schaffen, dass du auch ganz hierbei mir sein kannst?

00:34:54: So.

00:34:55: Mal sehen.

00:34:56: Gibt es generell kulturelle Gegenbewegungen gegen Technoferenz?

00:35:01: Technoference auf Englisch.

00:35:02: Für jeden Trend gibt's immer einen Gegentrend.

00:35:05: Digital

00:35:05: Detox?

00:35:06: Exact, ganz genau!

00:35:08: Nur du und ich auf der netzwerklosen kanadischen Berghütte oder so.

00:35:14: Nur du, ich und der Grizzly.

00:35:17: Da muss ich auch gar nicht informieren kann wenn irgendwie ein Problem da ist.

00:35:20: Ich hab dir in der WhatsApp geschrieben was hinter dir steht aber du hast ja nicht gelesen.

00:35:24: Ich habe dir euch noch ein Foto gemacht von dir mit dem Vier dahinter.

00:35:27: Kann... Du machst halt Detox.

00:35:29: Hättest du mal das Handy geschaut, aber der Herr muss ja Detox machen und jetzt ist er tot!

00:35:32: Ja?

00:35:34: Genau.

00:35:35: Also natürlich... Und es kann auch ein sehr guter Punkt sein dieses.

00:35:41: Jetzt mache ich eine Sache in dem Sinne von Achtsamkeit.

00:35:45: Das ist auch ein wichtiges Thema dass man sagt guck mal Ich bin jetzt bei diesem einen Thema und jetzt mach' ich nur das.

00:35:50: Da gibt's ja auch so verschiedene, auch so gutistische Weisheitsgeschichten Wenn ich sitze dann sitze ich wenn ich esse dann essig, wenn ich gehe dann gehe.

00:35:58: Und die in der westlichen Welt, die sind nicht so.

00:36:00: Während sie sitzen, denken sie schon ans Essen und während sie essen, denken Sie schon an das was nachher ist.

00:36:05: Genauso bist du doch auch.

00:36:06: Ja?

00:36:07: Und ich auch!

00:36:09: Nächsten Schritte abarbeiten.

00:36:11: Der Gedanke und der Aspekt ist eben... Das ist auch schwierig für mich.

00:36:14: Ich habe da auch nicht die richtige Antwort.

00:36:15: aber was ich schon versuche.

00:36:18: Versuche es wenn wir jetzt hier sitzen, versuche ich In Wertschätzung Für den Podcast und den Wertschätzungen für unsere Beziehung.

00:36:26: Versuchte ich wirklich hier jetzt zu sein.

00:36:30: Du schaust doch nicht aufs Handy gerade eben, bin ich echt dankbar!

00:36:33: Es gibt in einigen Firmen... es gibt ja auch schon einen Gegend drin, also Digital Detox kennt mittlerweile jeder und wie immer das funktionieren mag.

00:36:40: aber dieses No Phones at the Table.

00:36:42: oder was ist auch schon bei uns mit unseren Meetings?

00:36:44: zum Beispiel, wenn wir Meetings haben so keine Teams-Meetings vielleicht siehst du's ja nicht?

00:36:47: Aber bei Face to Face Meetings dass das Smartphone nicht am Tisch ist oder vielleicht sogar nicht dabei ist viel verlangt aber nicht am Tisch.

00:36:56: Es ändert schon einiges, diese Aufmerksamkeit.

00:36:59: Und die Menschen werden es einem danken, denn das ist eigentlich ein Status-Symbol, dass du sagst hey Spezi!

00:37:06: Du bist mir so wertvoll, dass ich mich komplett auf dich konzentriere.

00:37:10: und wenn's bloß fünf Minuten ist... ...und das ist ja eine Anerkennung, das ist quasi ein Status Symbol.

00:37:15: Ich bin so cool dass ich nicht immer aufs Handy schauen muss.

00:37:18: Weil ehrlich gesagt auch, was ich mir am E-Mail vorher erzählt habe ist ein bisschen armselig auch weil wenn ich wirklich cool bin und wirklich eine Führungskraft und das alles zu kontrollieren hab dann kann ich auch mal zehn Minuten nicht auf dem Monitor schauen.

00:37:29: Ich bin ja kein Fluglotse!

00:37:30: Ja

00:37:31: so es ist Und kann ja auch helfen.

00:37:34: Fluglots

00:37:34: sollten auf dem Monitor schauen, übrigens.

00:37:35: Ich mach jetzt mal digital Detox... Praxistipp!

00:37:37: Nichts am Praxistaub.

00:37:39: Ich mag jetzt mal Digital Detox.

00:37:40: Die wir nutzen?

00:37:41: Ich schau es mal nicht auf den Bildschirm oder auf die nächste halbe Stunde, was ich mal gern habe.

00:37:45: Einfach

00:37:46: nur mal mit klageschale Stretchen.

00:37:49: Bitte nicht im Dienst.

00:37:50: Genau.

00:37:52: Es gibt ja auch Klarheit.

00:37:53: Ich erinnere mich an einen Date das ich mal hatte.

00:37:55: Das ist schon mehrere Jahrzehnte her und die Person hatte ein ... Vor der Smartphone-Zeit hatte ein Kopfhörer im Ohr, in einem Ohr.

00:38:07: Mit dem einen Ohr hat sie noch gut zugehört aber mit dem anderen lief Musik und das war so schön!

00:38:12: Da war für mich klar, dass wird nichts.

00:38:15: Ja?

00:38:15: Und das war großartig.

00:38:16: Wie Humor Simpson beim Gottesdienst... Was das

00:38:18: für Zeit gespart hat.

00:38:19: Wo

00:38:19: er Baseball gehört hat, nebenan.

00:38:21: Du kennst es?

00:38:22: Reverend Lovejoy spricht vorne und der Humor Simpsons hatte den Kopfhöger am Ohren.

00:38:25: dann jubelt er halt oder so, ich glaub Fußball, ne Baseball war's glaube ich ja.

00:38:28: Das ist krass.

00:38:30: Wir haben jetzt, glaube ich, im Haufen Themen angerissen oder besprochen.

00:38:33: Ich hoffe es hat ihr ein bisschen was gebracht und ich möchte zusammenfassen kurz.

00:38:37: Smartphones sind ein großartiges Lernen- und Entwicklungsinstrumente.

00:38:40: wir wollen die nicht verdammt.

00:38:42: Smartphone retten Leben, Smartphone sind toller.

00:38:44: Machen auch einfach auch Spaß ja!

00:38:45: Und bieten auch eine Möglichkeit wenn man eine reale Beziehung hat... ...auch über Abstand die Beziehungen aufrecht zu erhalten.

00:38:53: Natürlich Wenn die beziehung real schon vorhanden ist.

00:38:55: So eine schöne Möglichkeit.

00:38:56: Ich schick dir manchmal ein, kennst du's ja?

00:38:58: Guten Start in den Tag.

00:38:59: Ich unnimm mich jedes Mal, du ja?

00:39:00: Schick ich.

00:39:01: Ja, schick ich einfach.

00:39:02: Du antwortest auch nie aber... Genau!

00:39:04: A manager so.

00:39:05: Ich hab versucht Kindergarten nicht mehr zu sein.

00:39:07: Exakt genau.

00:39:08: Aber ich glaube ... Die die schädlichen Unterbrechungen menschlicher Beziehung haben wir besprochen, dass das nicht immer gut ist.

00:39:14: Aber wenn wir alleine sie heute schon sensibilisiert haben oder morgen, wenn Sie den Podcast morgen hören, sensibilisiert haben dafür ein bisschen achtsammer zu sein.

00:39:22: Achtsammorgen war ja ein riesen Buch alle drei.

00:39:25: Acht samm zu sein wie sie mit ihrem Smartphone umgehen und zwar nicht nur sie selbst und auch im Kontext mit ihrem Gegenüber.

00:39:31: dann hat sich der Podcast für uns beide für Professor Dr.

00:39:35: Matthias Spöhle von der Privatuniversität Schloss Seeburg Und mir Matthias Hose, CEO der Komponiers Game BH schon gelohnt.

00:39:42: Mehr wollen wir gar nicht.

00:39:43: und vielleicht ein Like... ...und den Artikel weiter empfehlen und einen Kommentar drunterschreiben aber nur wenn er positiv ist.

00:39:49: Genau!

00:39:49: Und schnell ein anderes Posting

00:39:50: usw.,

00:39:51: usw.

00:39:52: Eine Sache... Wir lassen hier eine Sache noch rauspicken.

00:39:55: zur Wiederholung.

00:39:55: Danke für das Summary völlig richtig.

00:39:58: Ein Summari in Interaktion mit Kindern.

00:40:02: Leben Sie bitte keine Technoferenz vor?

00:40:06: Das traue ich mich schon aus der Forschungslage.

00:40:08: Die Kinder werden es ihnen danken?

00:40:09: Ja, die Kinder werden sie ihnen dachten.

00:40:11: So eine super Sache!

00:40:12: Teos, danke!

00:40:13: Hat

00:40:13: wie immer sausspaß gemacht.

00:40:14: Danke

00:40:14: für deine Aufmerksamkeit.

00:40:16: Fällt mir nicht leicht aber ich hab's so

00:40:19: sucht.

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