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Folge 59: Warum ist der Ort des Firmensitzes wichtig? Standortvorteil "richtiger" Standort – mit Bettina Rath

Shownotes

Welche Rolle spielt der Standort für ein Unternehmen? Was zeichnet einen „guten“ Standort aus? Warum lohnt sich in diesem Zusammenhang ein genauer Blick auf das Silicon Valley? Wie genau hilft und unterstützt die lokale Wirtschaftsförderung in Städten und Gemeinden? Welche Bedeutung hat der Hebesatz als „entscheidender“ Faktor wirklich? Und wie relevant sind weiche Faktoren wie Freibad und Co? Prof. Matthias Spörrle, Matthäus Hose und Bettina Rath, Wirtschaftsförderin der Gemeinde Unterhaching bei München, widmen sich dem Thema Unternehmensstandort & lokale Wirtschaftsförderung.

© Componeers GmbH Jingle und Intro-Stimme dieses Podcasts wurden KI-generiert. Alle Gespräche und redaktionellen Inhalte sind menschlich produziert.

YouTube: HOSE&SPÖRRLE: Mensch. Maschine. Morgen.

Erscheinungsweise: Wöchentlich | Dienstag

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Transkript anzeigen

00:00:00: Guck mal, Matthäus.

00:00:01: Eine Gesellschaft hat ja ganz verschiedene Bestandteile.

00:00:06: Beispielsweise bin ich in einem Bereich das Wissenschaft.

00:00:09: Da gibt es oft gar nicht so viele Gelder dafür.

00:00:12: Erkenntnisse werden gerne genommen aber das kostet ja auch was und Geld gibt keiner so gerne.

00:00:16: Und dann... Du!

00:00:18: Ich gehe auch gerne in Ausstellungen und Museen.

00:00:23: Koste aber auch Geld.

00:00:25: Sag mal wo kommt denn eigentlich das ganze Geld immer her?

00:00:29: Was wir dann kriegen aus den Kommunen?

00:00:32: Wo kommt das denn her, das ganze Geld.

00:00:34: Wir werden jetzt reden mit unserem Gast Bettina Rath von der Wirtschaftsförderung für die Gemeinde Unterhaching und da geht es um Standortmarketing, denn das Geld kommt oft, was die Kommunen haben, kommt oft von den Firmen.

00:00:46: Ach!

00:00:46: Ja ja... Wie man Firmen überzeugt welcher Standort der beste ist und Tipps gibt bei der Wahl des Standorts, das werden wir jetzt in die nächste halbe Stunde beleuchten.

00:00:53: Schön dass du da bist Bettina.

00:00:54: Schön,

00:00:55: dass ich da sein darf.

00:00:56: Danke.

00:00:57: Wir sind gespannt.

00:01:12: Herzlich willkommen zu einer weiteren Folge von Hose und Spürle Menschmaschine morgen wie immer mit Professor Dr.

00:01:18: Matthias Spörle, von der Privatuniversität Schloss Seeburg.

00:01:21: Hallo Matthias!

00:01:22: Theos ich grüße dich Hi

00:01:24: Und mir Mathäus Hose CEO Es ist eigentlich auch hurscht aber von der Komponies GmbH auf jeden Fall und heute mit unserem Mit einem speziellen Gast Bettina Rath Wirtschaftsförderin für die Gemeinde unter Harien.

00:01:37: Wir duzen uns, hi Bettina!

00:01:39: Hi ihr zwei, danke

00:01:40: dass

00:01:40: ich da sein darf.

00:01:42: Wir freuen uns, dass du da bist.

00:01:43: Vielen Dank.

00:01:43: Wir haben dich eingeladen weil du einen super spannenden Job hast.

00:01:48: Das

00:01:49: finde

00:01:50: ich auch.

00:01:50: Gerade wenn man vom Standort-Marketing spricht und dann noch vom Standortsmarketing für Unterhaching, das quasi in Münchner Speckgürtel liegt wo ganz besondere Bedingungen herrschen.

00:02:00: jeder der mal in München war oder aus München kommt oder München eine Wohnung sucht oder Münchener Umland eben Speck gürtelt was genauso teuer ist wie in Münche eine Wohnung Sucht weiß dass diese Standorte extreme Anforderungen stellen vor allen Dingen auch an Menschen die vermarkten müssen.

00:02:17: Aber vorab eine ganz einfache Frage.

00:02:19: Welche Rolle spielt der Standort für Unternehmen?

00:02:26: Eine extrem wichtige Rolle, würde ich jetzt mal sagen, weil zuallererst ist ja das Produkt oder die Idee aus.

00:02:36: Unternehmersicht ist wahrscheinlich das Wichtigste für jemanden.

00:02:38: Man hat was Innovatives, Tolles und im ersten Moment denkt man vielleicht, es ist völlig egal wo ich mich niederlasse weil ich bin überall erfolgreich mit dieser super Idee oder mit meinem super Investment.

00:02:51: Es geht alles digital.

00:02:52: Ich brauche keinen Standort eigentlich!

00:02:54: Oder ich brauche kein Standort.

00:02:55: oder natürlich braucht man vielleicht eventuell doch mal ein Standort, um vielleicht im Präsenz auch mal Leute zu sehen und Leuten zu begegnen ist ja immer noch wichtig.

00:03:05: Auch wenn KI jetzt schon eine wichtige Rolle spielt und Automatisierungen.

00:03:09: aber der Standort ist insofern sehr, sehr wichtig dass Es ergeben sich ja mit der Zukunft größere Herausforderungen.

00:03:19: Man will skalieren, man will wachsen.

00:03:21: Man hat viele Herausforderungen und die hat jedes Unternehmen.

00:03:25: Und da spielt quasi nicht nur dieses Haus wo man dann zu Hause ist eine große Rolle sondern auch die Umgebung.

00:03:33: also wo befinde ich mich?

00:03:35: In welchem Cluster bin ich?

00:03:36: Wer kann mir irgendwie hier in meiner Bubble helfen noch mehr zu wachsen?

00:03:42: Das ist nicht nur die Nachbarschaft Das ist nicht die Umgebung, das sind die Voraussetzungen.

00:03:47: Und es ist auch zum Beispiel das Rathaus ja?

00:03:51: Also man denkt da vielleicht nicht in dem Moment wo man umzieht daran dass man vielleicht das Rathaus irgendwann mal bräuchte weil man natürlich durch Genehmigungen und und und das ist ja alles gleich aber es ist nicht alles gleich.

00:04:02: also des Rathäus besteht aus mehr als nur aus Verwaltungsprozessen.

00:04:07: wir haben wirklich viele viele agile Leute auch im Rathau viel unterstützen und helfen können.

00:04:16: Und auch, wenn man bereit ist dazu eigentlich auch bei dieser Skalierung extrem wähltlich sein kann.

00:04:21: Ich finde das ist ein super großer Standortfaktor.

00:04:24: Das gibt in München ungefähr eine Million Menschen und für die spielt es Rathaus oder dann bei uns ist KVR, Kreiser Waldungserfahrrad eine extreme Rolle.

00:04:32: Jeder Münchner hatte früher mal Angst!

00:04:35: Wenn du dazu gemeinden musst, weil der Pass abläuft oder wenn was Führerschein ist oder andere Sachen.

00:04:40: Weil München einfach groß ist und teilweise brutale Wartezeiten hatte und es war einfach unangenehm.

00:04:45: Du wusstest, wenn du jetzt deinen neuen Pass verlängern musst, musst du drei, vier Stunden einrechnen.

00:04:49: Mittlerweile hat sich das gewandelt.

00:04:51: also die Stadt München macht das echt gut finde ich Also auch bei uns mal fünf Millionen Münchnerinnen und Münchners, dass du relativ das Gefühl hast.

00:04:58: Dass du wirklich schnell behandelt wirst oder schnell stell deine Probleme gelöst bekommen, die einfach gar nicht vermeiden kannst.

00:05:03: Ich meine, die Gemeinde unter Haching ist ja einiges kleiner als in München.

00:05:07: Nichtsdestotrotz habt ihr einen brutalen Zuzug und auch glaube ich auch im brutalen Druck weil die Flächen bei euch begrenzt sind und hier gar nicht unendlich Industrie oder Wirtschaft zu nehmen an siegeln könnt

00:05:20: Genau.

00:05:21: Also unter Haching hat siebenundzwanzigtausend Einwohner und im Grunde genommen könnte man jetzt entscheiden, sind wir eine Stadt?

00:05:26: Wir könnten ne Stadt sein, ne kleine Stadt.

00:05:28: sind wir ne Kleine Stadt oder sind wir in der Großgemeinde?

00:05:31: also die Stadt München ist sehr groß das stimmt.

00:05:33: Und da kommt natürlich auch mein Job also die Wirtschaftsförderung dann stark zum Tragen und zwar wenn die Unternehmen Ansprechpartner brauchen und da geht es nicht um den Pass sondern allgemein also Beratungen um Connections, um Vernetzungsmöglichkeiten.

00:05:52: Netzwerke aufbauen, also im Austausch bleiben.

00:05:54: Das was wir quasi so aus von Unternehmen schon kennen... Wir vernetzen uns!

00:05:59: Wir sind ja nie alleine irgendwie.

00:06:01: Wir sind in unserer Bubble, wir sind im Büro aber wir agieren ja immer nach außen irgendwie und wir sind stetig in Kommunikationen im Austauch mit irgendjemandem.

00:06:09: Und das macht uns dann auch erfolgreich.

00:06:11: Also nicht nur das Kennenlernen mit jemand anderem sondern Möglichkeiten die sich auftun.

00:06:16: Und dass ist bei der Stadt München.. Die haben eine sehr starke Wirtschaftsförderung da sind ja viele viele Leute Und die arbeiten mit Hochdrucktern, dass diese Unternehmen, die eben Hilfe brauchen, Unterstützung brauchen und dort auch auf Augenhöhe begegnen können.

00:06:30: Das ist auch so ein wichtiger Aspekt, das man erwartet natürlich von der Verwaltung nicht, dass wir ja den Unternehmen auf Augen Höhe begegnet.

00:06:38: Also wie soll ich einen Unternehmenden erzählen?

00:06:40: Wie er jetzt agieren soll oder sie... Ja, das sind halt spezielle Positionen, die quasi so geprägt sind aus der Wirtschaft.

00:06:50: Ich bin alle nicht so hundertprozentig Verwaltungsleute und deswegen begegnen wir uns da eher auf Augenhöhe sozusagen.

00:07:00: Ihr seid ja auch knapp neben anderen Gemeinden, wo Firmen über die wir mit der Makto- und Technik und Elektronik viel berichten empfinden als Schlagwort?

00:07:08: Seid ihr quasi auch eng verbunden?

00:07:10: Die sind gleich nebendran?

00:07:11: Genau!

00:07:11: Es gibt einige Elektronikumfirmen im Bereich, es gab hier ST Microelectronics Es gibt viele IT-Firmen in München, aber auch eben im Münchner Umland.

00:07:21: Und was welche Rolle spielt denn die Elektronikindustrie für euch?

00:07:26: Für die Gemeinde, weil welchen Imageausstrahlungseffekt hat es zum Beispiel wenn ihr ein super Halbleiterunternehmen bei euch ansiedeln könnt oder wenn ihr einen Distributor bei euch hättet?

00:07:35: Welche Rolle würde das spielen, wenn, sagen wir mal, ein Distributo sich entscheidet unter Haching zu gehen?

00:07:39: Ja, eine große starke Rolle und vor allem es gibt ja ein Vorhandenes Netzwerk schon.

00:07:44: Also wir haben ja einen Cluster schon vorhanden ist.

00:07:46: das ist ja nicht ein Unternehmen der kommt jetzt irgendwie so als testimonial und dann ziehen die restlichen hinterher sondern er hat ja sozusagen schon so eine Struktur wo er sich gut anbetten kann.

00:07:57: Klar, ein Wettbewerb.

00:07:59: Aber man profitiert auch voneinander und das finde ich auch total spannend interessant.

00:08:05: Im Übrigen ist es bei uns Wirtschaftsförderern so dass wir im Landkreis München uns immer stärker vernetzen.

00:08:10: Versteht ihr euch untereinander?

00:08:11: Wir verstehen uns sehr gut untereinander.

00:08:13: Wir hatten erst vor einer Woche jetzt einen Treffen der Wirtschaftsörderer bei uns in Unterhaching und da waren auch einige Bürgermeister dabei.

00:08:20: Ich fand das super spannend.

00:08:22: den Austausch bin noch nicht so lange dabei Aber wie man sich da so begegnet und wie man versucht, Lösungen zu finden für den Landkreis.

00:08:32: Dass man das versteht als Landkreise ist wie die Stadt München – wir sind alle eins!

00:08:37: Wir können uns irgendwie verbinden, wir können voneinander lernen, profitieren und eben auch in diesem Cluster denken.

00:08:45: Wenn wir ein IT-Unternehmen haben, das lässt sich bei uns nieder, dann connecten wir uns natürlich mit den Wirtschaftsförderern drum herum.

00:08:53: und schauen, wie wir da am besten zusammen unterstützen können.

00:08:57: Ja also das ist klar sind wir noch von Gemeinde zu Gemeinde auch Wettbewerber?

00:09:02: wenn man's jetzt so sehen kann ja?

00:09:04: Also es ist irgendwas zwischen Frenemies und Kollegen weil man hier schon eine gemeinsame Vision hat dass man den ganzen Raum die ganze Region damit gemeinsam koordiniert auch ein bisschen fördern und unterstützen möchte aus der Für die Wirtschaft, das ist ein Wirtschaftsperspektiv.

00:09:20: Genau!

00:09:21: Also man muss sich irgendwann mal überlegen will man jetzt so in dem Kleinen bleiben und in den kleinen denken und für sich irgendwie alles ran schaffen?

00:09:29: Und ich bin der Reichste und Tollste und es wird meiner Meinung nach eh nicht funktionieren wenn man nicht zusammenarbeitet.

00:09:35: wir haben auch Unternehmensanfragen die passen.

00:09:38: Wir haben keine Flächen.

00:09:39: das unmöglich die bei uns anzusiedeln und da arbeiten wir natürlich ganz stark mit im Landkreis zusammen Also mit den Nachbargemeinden und tauschen uns aus.

00:09:48: Habt ihr irgendwas?

00:09:49: Passt es zu euch, können wir ... Und da sind wir natürlich auch behilflich.

00:09:53: Ich hab das Unternehmen dann auch per se erst mal nicht auf dem Schirm die Nachbargemeinde ja und dann tauscht man sich aus.

00:10:00: Man hilft sich gegenseitig jetzt nicht nur bei Unternehmen sondern allgemein auch.

00:10:05: Wir müssen uns vernetzen wegen Fachkräften.

00:10:07: Auch wenn KI viel ersetzt gibt's immer diese Lager.

00:10:11: KI ersetzt die Menschen an die anderen, die sagen niemals, weil der Mensch muss Den Stecker ziehen.

00:10:17: Ja, und wenn ich den Stecker ziehe gibt sie KI nicht mehr.

00:10:19: also das ist eine Entwicklung die wird weitergehen und die wird sich tragen.

00:10:24: und ja können wir ja noch später zu KI kommen weil sonst switchen wir von Thema zu Thema genau.

00:10:31: aber genau wir vernetzen uns gerne und sind sozusagen immer stärker als Landkreis München.

00:10:38: wunderbar

00:10:40: um das auch richtig dieses regionale denken und auch anzuerkennen dass ein Einfach räumlich vorhandenes Netzwerk, somit Menschen mit dem man richtig reden kann.

00:10:51: Dass das ein wichtiger Faktor ist?

00:10:53: Ist es nicht ein bisschen ironisch wenn du dir das überlegst?

00:10:56: Big Tech sagen wir mal ja mit unserer Technologie kannst du deinen Unternehmen gründen wo du magst.

00:11:02: Das Warehouse läuft über uns die das HR läuft über die Software das läuft da drüber.

00:11:09: also die sagen immer kannst deinem Unternehmen machen wo du machst und wo sitzen die alle im Silicon Valley.

00:11:16: Das ist so witzig, die haben ihre eigene Region in ihrer Positionierung nutzen und wo sie untereinander teilweise mit oder ohne Absprachen klären, welches Humankapital akquirieren darf, welche Kundengruppen akquiriert werden dürfen usw.

00:11:37: D.h.,

00:11:38: die leben total ihre Standortvernetzung sagen aber Mensch, deine Firma kannst du machen wo du magst.

00:11:46: Aber wir bleiben Silicon Valley.

00:11:48: Wir bleiben Silicon valley.

00:11:49: Das heißt da muss man sich schon überlegen.

00:11:51: also wer predigt hier Wasser und säuft eigentlich den Wein?

00:11:55: Und dahinter steht doch sehr klar die Standortperspektive ist eine ganz entscheidende.

00:12:04: Eine Facette haben wir jetzt schon beleuchtet.

00:12:07: Du hast ja auch schon Fachkräftemangel angesprochen.

00:12:10: Das ist natürlich die humanen Kapitalperspektive.

00:12:14: Wort, was ich jetzt hier deskriptiv verwende, Einladung an alle Hater mich zu häten... Ich meine einfach hier nur das gesamte Potenzial, was am Arbeitsmarkt vorhanden ist und das ist erstmal in der Region ein anderes als in anderen Regionen.

00:12:30: Und das ist erst mal eine Sache, die es zu berücksichtigen

00:12:32: ist.

00:12:33: Ja, ist ja ein Punkt wenn zum Beispiel eine große amerikanische Unternehmen versucht ne Halbleiterfirma ... in einem Struktur schwachen, das ist auch ein schönes Adjektiv im Struktur Schwachengehen zu platzieren.

00:12:44: Das würde nicht funktionieren.

00:12:46: Zum Beispiel Halbleiterkonzernen... ...in der Gegend wo wenig Menschen sind die brauchen ja Ingenieure, die brauchen Elektrotechniker, die dann vor Ort sind und die Produktion klassisch machen.

00:12:56: Da hat es natürlich München einfacher.

00:12:58: München hat sehr viele oder denkst du nicht?

00:13:00: Ich denke also dass ist genau der Punkt wo jetzt die Wirtschaftsförderung eigentlich greifen muss weil wir müssen ja eigentlich schauen, dass wir das Drumherum erschaffen.

00:13:11: Also mit Vernetzung meine ich natürlich auch nicht nur, dass Menschen sich vernetzen und sich begegnen dann für Vents sondern wenn sich ein Unternehmen niederlassen will und wir haben die Flächen... Und ich rede jetzt mal allgemein.

00:13:25: also Das ist die Idealvorstellung, die eigentlich sozusagen überall vorherrschen sollte Dass man das drum herum erschaffen kann und dass man wirklich Ganz modern denkt und sich überlegt, wir haben es mit Menschen zu tun.

00:13:41: Das sind unsere Zielgruppen die Zielgruppe auch diese dieser Unternehmen wie schnell?

00:13:48: Also gewöhnt sind an die Schnelligkeit der Wirtschaft.

00:13:51: also wenn ich nach Hause komme ich bestelle mir irgendwas bei wollt immer so weiter ja Und dann gehe ich in irgendwie eine Verwaltung und da dauert's ewig lang.

00:14:00: aber wenn Ich mich niederlassen will und ich habe mein Kapital und ich will quasi meine ganzen Mein Business dort aufbauen, ein großes Business-Wertschöpfung.

00:14:09: Also auch für Fachkräfte also da entsteht was.

00:14:13: Da entsteht langfristig etwas.

00:14:15: dann muss ich doch auch schauen in der Wirtschaftsförderung dass sich das drum herum erschaffen kann sozusagen und dazu brauchen wir auch einen guten Bürgermeister der es auch Agil mittragen kann so zu sagen dass wir Wohnungen dort erschaffen, dass wir dort vielleicht Supermärkte eröffnen können dass eine Infrastruktur dort gegeben ist, das vielleicht ne Bushaltestelle mehr gebraucht wird.

00:14:37: Dass man nicht einfach nur sagt, wow wir haben die Gewerbeanmeldung super zack!

00:14:42: Ja lass doch doch mal nieder.

00:14:43: Wir haben es nie anders gemacht, das passt schon.

00:14:46: Sondern dass wir müssen pragmatischer jetzt sein

00:14:49: und ... Und emotional auch.

00:14:51: Genau.

00:14:51: Die Gemeinde emotional aufladen.

00:14:52: Nicht zum Beispiel, wir sind hier mit Komponiers in der Gemeinde Haar.

00:14:55: Das ist keine Gemeinde im Gott, das will der Bürgermeister.

00:14:59: Tulinger Bürgemeister ist ein Stadthaar Die sind ja eine Stadt.

00:15:02: Stimmt!

00:15:03: Seit ein paar Jahren, da sind sie auch, glaube ich, ziemlich stolz drauf, muss man echt aufpassen weil ich bekenne es noch als Gemeindehaber, so eine Stadt und wir sind hier schon sehr viele Jahre in dem Standort.

00:15:11: Wir waren auch schon vorher schon mal hier, sind wieder Zuckel gekommen vom Poing nach Haar und der Standort ist für mich emotional aufgeladen.

00:15:18: und das sind auch Kleinigkeiten die vielleicht gar nicht so wahrgenommen werden von den Politikern.

00:15:22: aber zum Beispiel Haarten Freibad.

00:15:24: Fünfzig Meter Becken und Ich bin Schwimmer Als Hobby.

00:15:27: Und da weiß ich, wenn die letztes Jahr hatten ... Hätte ich bei der Beschissen gesagt!

00:15:32: Das tut das nicht.

00:15:34: Hat ja wieder negative Konsequenz.

00:15:35: Bescheidene Öffnungszeit.

00:15:37: Bist

00:15:37: froh, dass ich nichts gemacht habe?

00:15:39: Ja.

00:15:40: Also wirklich schwierige Öffnung seit letztes Jahren und es war echt zauber.

00:15:42: Ich hab jetzt den Gemeinden der Stadt echt übel genommen.

00:15:46: Heuer haben sie sich wieder besser gemacht, freut mich.

00:15:47: Ich glaube solche Sachen wie so ein Freibad ist echt ein Acid.

00:15:50: Einkaufsmöglichkeiten Parkmöglichkeiten.

00:15:53: Auch im Umland kann man ja mittlerweile schlecht parken.

00:15:55: Man kann auch um Oberlands schlecht parkern, das denkt man immer nicht.

00:15:58: Man denkt immer da ist nichts los aber in Wollfratshausen, Penzberg, Benedikt-Beuern, Stammbägersee, Stammberg sowieso die ganze Gegend einfach auch ein Problem zu parken und hinzukommen.

00:16:08: Das heißt wir haben jetzt schon mal einen Aspekt dass es auf jeden Fall schön beleuchtet von uns, dass es einerseits die Qualifikationsangebote bezogen auf Menschen, die dort vielleicht in der Firma für das Unternehmen arbeiten können oder ihre Arbeitsqualifikation zur Verfügung stellen.

00:16:26: Das ist sozusagen das eine.

00:16:27: Was andere hast du jetzt an ganz unterschiedlicher Beispiele beleuchtet?

00:16:31: Dass die Infrastruktur.

00:16:32: wenn wir hier im Podcast uns austauschen dann haben wir weniger das Thema schwimmbad sondern wir haben häufiger oder auch das Thema Bushaltestelle aber es gehört alles dazu.

00:16:42: ich wollte euch da überhaupt nicht abwerten.

00:16:44: Leute denken eher an solche Sachen wie Energie Aber einfach die Infrastruktur, die da ist.

00:16:51: Das ist ein ganz wichtiger Faktor, ein zweiter Faktur der mit reingeht.

00:16:55: Ich will einen dritten Faktour bringen.

00:16:58: Dass es das mit dieser Agilität, die du angesprochen hast ... Wie sieht's denn aus mit den gesetzlichen Rahmenbedingungen?

00:17:03: Man will ja auch eine gewisse Rechtssicherheit haben.

00:17:06: Man will auch ne Verlässlichkeit haben.

00:17:09: Wenn ich jetzt beispielsweise mein Unternehmen irgendwo anmelden möchte, dann will ich wissen okay wie ist die Besteuerung?

00:17:17: Ja, was sind die möglich?

00:17:18: Und da will ich auch eine gewisse Sicherheit und eine gewiss Planbarkeit haben.

00:17:22: Kannst du da noch ein bisschen etwas sagen zu dieser dritten Perspektive neben der Infrastruktur und den Personalressourcen, die da sind in der Region zu dieser Rechtsverlässlichkeit oder vielleicht auch wenn du sagst Rathaus Verwaltungsverläßlichkeit.

00:17:36: Weißt du, ich erwarte ja auch einfach dann eine gewissen Qualität mit einer gewissen Reliabilität.

00:17:44: ganz spannende Aspekt und sich genauso.

00:17:49: Meiner Meinung nach hängt es sehr stark quasi am Chef des Hauses, also ...

00:17:54: Hängt erst mal beunruhigend für mich.

00:17:56: Nach der Motto wenn er weg ist?

00:17:57: Am Bürgermeister.

00:17:58: Ist die Qualität

00:17:58: wieder anders?

00:17:59: Ach du Schreck!

00:18:00: Ja nicht unbedingt.

00:18:01: Also wir Verwaltungsmitarbeiter bringen ja unseren eigenen Spirit mit.

00:18:05: im Grunde genommen sind wir jetzt nicht politisch gepohlt sondern wie ihr seid Verwaltung Mitarbeiter ganz strikt Und unsere Aufgabe ist es sozusagen zu unterstützen, neutral zu unterstützen und das tun wir auch.

00:18:20: Von oben kommt sozusagen auch der Spirit also unsere Linie.

00:18:26: wie der CEO bei meinem Unternehmen.

00:18:30: Wir haben ja jetzt einen eher jüngeren Bürgermeister ein sehr agilen Bürgemeister einer aus der Wirtschaft kommt finde ich total wichtig.

00:18:38: Also, dass man wirklich diese Perspektive mitbringt.

00:18:41: Diese Tiefe und auch auf Augenhöhe mit den Unternehmen sprechen kann.

00:18:46: Und die Belange kennt ohne eine Umfrage zu starten, sondern genau weiß welche Knöpfe muss ich drücken?

00:18:53: Und Schnelligkeit ist da ein ganz wichtiger Faktor jetzt gerade für ihn.

00:18:59: Zurück zu deiner Frage.

00:19:00: total wichtig!

00:19:02: Vielleicht wird es heutzutage eher häufiger versprochen... Und im Endeffekt weniger eingehalten.

00:19:11: Also man erzählt sehr, sehr viel so im ersten Anlauf und verspricht sehr viel.

00:19:16: da können wir auf sie ganz dynamisch reagieren.

00:19:19: Ja genau

00:19:21: nach der dritten Mahnung.

00:19:24: Aber dann war es das muss

00:19:25: ich aber ehrlich sagen gibt's in der Wirtschaft auch ein hunderttausend Beispiele.

00:19:29: bringen von irgendwelchen schönen Lending Pages die Claude erstellt hat.

00:19:32: ja weil erstellen wir die tollste Lending Page Und dann steht man da gar nicht dahinter.

00:19:37: Also die Werte, die müssen da passen und das ist in einem Rathaus genau so.

00:19:42: Die Frage

00:19:43: ist, verkaufst du das was du kannst oder verkaufste das was jemand will?

00:19:48: Bestenfalls findest du dich irgendwo in der Mitte, weißt erst mal was der andere will.

00:19:52: ja und dann kannst du dich ja darauf irgendwie anpassen schauen kann ich das überhaupt leisten und ich finde es total angenehm uns sehr aufregend dass wir jetzt ein Bürgermeister haben der das wirklich kann Und der uns sozusagen so ein bisschen auch mitnimmt in dieser Hinsicht.

00:20:09: Ich bin in einem guten Fahrwasser, will ich sagen und deswegen kann man sich darauf auf jeden Fall verlassen.

00:20:14: das ist jetzt nicht nur so politisches Geplänkel sondern er hat Visionen und die setzt da um und in einer Schnelligkeit die einfach nur jemand kann der einen Einblick hat in die Wirtschaft sozusagen ist aber nicht per se überall.

00:20:28: Aber ich will das vergleichen jetzt tatsächlich auch mit den Unternehmen, die es überall gibt.

00:20:32: Kannst du jetzt auch nicht sagen IT-Unternehmen, Hightech, Depot oder was auch immer?

00:20:39: Alle sind sie gleich nur weil Sie schreiben wir sind kompetent, wir sind seriös Wir sind schnell und agieren nach den Wünschen unserer Kunden.

00:20:48: Der Punkt ist, dass eine Gemeinde oder Stadt wie ein Unternehmen funktioniert.

00:20:52: Ihr braucht ja Geld, ihr habt Einnahmequellen und Ausgabequellen.

00:20:55: Wir brauchen alle Geld!

00:20:57: Deswegen gibt es ja auch so Jobs wie du hast zum Beispiel weil du halt im Geld in die Gemeinde bringen sollst.

00:21:02: Vielleicht wollen wir diesen Zusammenhang mal.

00:21:04: das ganze gibt ein paar Worte.

00:21:05: da singt der Testosteron spiegel gleich um vierzig Prozent

00:21:07: meiner oder eurer.

00:21:08: hoffentlich nicht aber uns sogar.

00:21:12: auf jeden Fall schöne Wort heißt Hebesatz.

00:21:17: Magst du was zum Hebesatz sagen?

00:21:19: Wenn ihr das nicht weiß, was es ist.

00:21:21: Was der für die Bedeutung hat und auch im Standortmarketing und was sich da ändern wird.

00:21:25: Genau Gewerbe-Hebesatz ist quasi der Steuersatz in den Unternehmenzahlen.

00:21:31: Also nachdem dort wo man sich niederlässt.

00:21:34: Und er ist ja unterschiedlich oder kann unterschiedlich sein.

00:21:38: Das entscheidet quasi die Gemeinde individuell oder auch die Stadt.

00:21:42: Und was gibt's

00:21:43: da so für Bandbreiten?

00:21:44: München liegt jetzt beispielsweise bei vierhundertneinzig.

00:21:46: In Sachsen gibt es Paar so ländliche Regionen, da sind wir ganz tief bei zweihundert.

00:21:51: Erklär das kurz.

00:21:52: Erkläre die Zahl wirklich.

00:21:53: Genau also die Zahl ... Das ist je niedriger der Gewerbehebesatz, desto weniger Steuern zahlt man sozusagen auf seine ... in seinem Gewerbe sozusagen.

00:22:04: und je höher der ist, destso mehr Steuermann.

00:22:07: So überlegt man sich, warum geht man dann nach München?

00:22:10: Vierhundertneunzig ist unglaublich hoch.

00:22:12: Klar!

00:22:13: Wie besprochen?

00:22:14: Beispielsweise

00:22:14: wegen der Infrastruktur und beispielsweise was der Arbeitsmarkt dort ein bieten kann.

00:22:19: Und wegen des Images.

00:22:20: Zum Beispiel, warum will jeder eine Maximilianstraße sein in München?

00:22:23: so groß ist die Straße gar nicht.

00:22:24: Genau.

00:22:25: Und früher war das tatsächlich so dass die Leute auch gesagt haben ich gehe jetzt extra nach Künwald und habe da vielleicht irgendwie ne kleinere Firma, ne Briefkastenfirma weil ich da so wenig Steuern zahl.

00:22:36: ja Das wird sich bald ändern.

00:22:39: Achtung!

00:22:41: Ich denke jetzt an einige Hörer, die wir auch kennen.

00:22:45: Wir

00:22:46: müssen kurz wach werden?

00:22:47: Das ist ein ganz wichtiger Punkt.

00:22:50: Es wird ein Mindesthebesatz geben im Landkreis und zwar in den USA.

00:22:55: Also das ist der Mindestherbesatz, da muss sich jeder anpassen...

00:22:58: Nur im Land Kreis oder in ganz Bayern oder ganz Deutschland

00:23:00: Bundesweit sozusagen.

00:23:02: Aber der wird sich natürlich bei uns so auch stark bemerkbar machen, weil die Leute, die sich vornehmlich nur niedergelassen haben an Standorten wegen des Hebesatzes...

00:23:12: Wegen dessen niedrigen Hebesatzes?

00:23:14: Genau, richtig!

00:23:15: Die werden sich dann umgucken, weil sie dann plötzlich zählt da nicht mehr der Hebesats, weil wir haben alle einen similalen ähnlichen oder halt höheren Und dann zählen halt andere Faktoren, ja?

00:23:27: Also dann zählt die Agilität.

00:23:29: Dann zählt Verlässlichkeit und überhaupt gibt es eine Wirtschaftsförderung, die ich irgendwie ansprechen kann.

00:23:36: Es wird ein krasser Einschnitt werden für viele Unternehmen und dann werden sie sich mal mit diesem Steuermodell ein bisschen näher beschäftigen.

00:23:42: Meistens macht das ja als Controlling oder der Unternehmensleiter, oder Gründer bei der Auswahl des Standorts.

00:23:48: Wir haben ein paar Weichefaktoren schon angesprochen also wie das Schwimmbad zum Beispiel.

00:23:52: aber es gibt noch ganz klassische weiche Faktoren die wirklich wichtig sind.

00:23:55: nur ist die technische Infrastruktur.

00:23:58: So Glasfaser, vielleicht ist Glasfasern mittlerweile wichtiger für manche Unternehmen.

00:24:03: Entscheidungen.

00:24:03: Bin

00:24:03: ich gar nicht weich!

00:24:04: Wieso sagst du, dass das weich ist?

00:24:06: Was meinst du damit?

00:24:07: Weil ich denke ja ein Image und solche Sachen.

00:24:11: Die technische Infrastruktur wahrscheinlich teilweise wichtiger als mittlerweile die Nähe zum Autobahnkreuz.

00:24:15: oder also welche Möglichkeiten habe ich hier mit selbst zu fördern weil ihr habt da wahrscheinlich wenig Einfluss als Gemeinde auf den Glasfaserausbau zb.

00:24:24: Ja sehe ich so und so wir haben mal eine Befragung gemacht Anfang des Jahres wie wichtig quasi, ob man den Ausbau noch mehr wünscht oder eher nicht.

00:24:35: Ob man sich wünscht, dass eben dort in der Gegend eher schlechteres Netz ist und ... Das muss

00:24:42: ich beiderwünschen?

00:24:42: Ja, was man als für eine Befragung wird.

00:24:45: Ich hab's hier gestartet tatsächlich!

00:24:47: Also mich hat das interessiert, weil ich wollte mal ne fassbare Zahl haben einfach auch.

00:24:52: Man redet ja immer jeder will das Jahr, aber es ist ja auch technisch... Zum Beispiel bei mir, wo ich wohne.

00:25:01: Da war das gar nicht so möglich mit dem Glasfaser.

00:25:04: Man hat überall Wege gesucht.

00:25:06: Ich wohne nicht in Unterhaching.

00:25:08: Aber es ist sehr wichtig gerade für Unternehmen aber teilweise auch ist den Unternehmen auch wichtig dass wir andere Faktoren berücksichtigen.

00:25:20: Also ich würde trotzdem sagen Glasfasern natürlich Technologie der Zukunft und ... Super wichtig, überwiegend wichtig.

00:25:27: Sagen wir's so!

00:25:28: Nach der aktuellen Befragung bin Fan von Zahlen und Studien du ja auch?

00:25:33: Ja,

00:25:34: genau ich mach die.

00:25:36: Das

00:25:36: ist mein Beruf.

00:25:37: Er sagt genauso ist es.

00:25:39: Lass mich das nochmal zusammenfassen.

00:25:40: Ich finde das sehr schön, dass Gespräch also die anstehenden, angehenden Gründerinnen und Gründern was sind eure Möglichkeiten?

00:25:47: Worauf solltet ihr bei einem Standort achten?

00:25:49: Das erste ist die qualifizierten Arbeitskräfte unter der Art, die Art, Qualität und Quantität der Arbeitsplatzqualifizierungen Dort in der Region zur Verfügung stehen.

00:26:01: das zweite was wir haben sind ist die Infrastruktur, da denken wir an solche Sachen möglicherweise wie Autobahnkreuz oder Bushaltestelle oder Schwimmbad oder Glasfaser also ganz breit aufgehängt.

00:26:12: Dann der dritte Aspekt dass es die Verlässlichkeit und die Anpassungsfähigkeit mit der Behörde und Verwaltung agieren können.

00:26:19: Und da nehme ich als Praxistipp mal mit, nach der Motto ruhig mal ins Rathaus reingehen und mal gucken wie da überhaupt das Wirtschaftsmarketing aussieht.

00:26:27: Wie da überhaupt eine Wirtschaftsförderung aussehen kann?

00:26:30: Das kann man ganz sinnvoll sein davor heranzuklopfen.

00:26:32: Und ein Aspekt hast du vorher auch angesprochen mit dem Image natürlich wir haben ja auch beide.

00:26:38: sowohl aus der Praxis also aus der Wirtschaft haben wir so ne Marketing Perspektive darauf.

00:26:43: Ich weiß aus meiner eigenen Forschung beispielsweise Länder haben einen Image Einfach per se, wenn du sagst, du bist so der Klassiker.

00:26:52: Made in Germany was ja früher als Abwertung gedacht war und dann positiv rüber kam sozusagen.

00:26:58: Also Länder haben ein bestimmtes Image deutsche Ingenieurskunst bla bla bla.

00:27:02: genau Dann aber auch für Regionen wofür stehen wir?

00:27:06: Und auch bestimmte Städte und auch innerhalb der Städten das ist einmal gesagt mit München Maximilian Straße.

00:27:11: Ja auch eine bestimmte Adresse hat ja auch einfach ein image dass ausstrahlt Unabhängig davon, wie die anderen Faktoren sind und das strahlt natürlich dann auch aus auf die Marke.

00:27:23: Ja?

00:27:24: Genau!

00:27:24: Und das ist dann auch eine ganz bewusste Entscheidung, wie ich mich da positionieren will.

00:27:28: Wenn du in der Boutique München Maximilierstrasse aufmachst erwarte ich andere Preise als wenn ich sie in München-Hasenberg laufen mache.

00:27:35: Ja und du nimmst die Marcke auch ein bisschen anders wahr richtig?

00:27:38: Die Marke klingt anders.

00:27:39: Obwohl

00:27:39: die waren wahrscheinlich ziemlich ähnlich sind.

00:27:41: Exakt, das ist doch der Punkt.

00:27:43: Das ist doch der Punkt.

00:27:44: Dann hast du einen spannenden Job, Bettina, wir haben immer so ein Tipp für die Woche.

00:27:49: Es ist ein bisschen fies beim Standortmarketing aber vielleicht würdest Du für den Tipp der Woche zusammenfassen können worauf Unternehmen bei der Standortwahl primär achten sollten – die wirklich wichtigsten Faktoren.

00:28:05: Die Wichtigsten Fakte sind dass man zum Standort passt also auch die Zukunftsvisionen.

00:28:11: Man hat ja die Firma und auch die Zukunftsvision.

00:28:15: Also wie will ich in den nächsten fünf bis zehn Jahren quasi agieren?

00:28:19: Passt das dann zu diesem Standort?

00:28:21: oftmals denkt man diesen Gedanken nicht mit, es ist wirklich so also dass es ... man hat zwar den Businessplan aber denkt dann doch nicht soweit weil man sich dann überlegt man zieht eventuell um wenn man sich gleich so niederlässt dann hatte schon einen guten Vorteil Weil man ganz anders agieren kann, von Anfang an auch.

00:28:39: Und ich würde auch jedem raten zurück zur Wirtschaftsförderung natürlich tatsächlich auch meinen Austausch zu gehen mit dem Rathaus weil auch wenn man jetzt bei den üblichen Immobilienportalen keine Immobilie findet heißt es nicht dass man das keine Immobilien dort gibt.

00:28:57: Also wir haben wenig Flächen, aber viele Anfragen in der Wirtschaftsförderung hat sich umgesprochen.

00:29:03: Die sind quasi bei uns da auf den Wartelisten und wenn wir da was mitbekommen, wir kriegen ja auch sehr viel mit dann können wir das ganz gut auch steuern dass wir sehen okay dieses Unternehmen passt ganz gut in dieses Cluster die Vermieter wollen das auch, das passt ganz gut.

00:29:18: Dann können wir auch ganz anders agieren und vermitteln.

00:29:21: Heutzutage ist es super wichtig in Austausch gehen mit Leuten, die vernetzt sind, die einem behilflich sein können.

00:29:31: Der dritte Tipp ist, dass man nicht zu schnell aufgibt ... Ich war jetzt im Baskenland vor einigen Wochen auf der Delegationsreise mit dem Staatssekretär.

00:29:41: Und ich war total erstaunt, weil ich hatte das gar nicht auf dem Schirm innovativ ist, dass die so einen wirtschaftlichen Motor haben.

00:29:49: Ich habe nur gestaunt und hab mir gedacht oh mein Gott.

00:29:54: Zum Beispiel gibt es da unglaublich große Komplexe will ich schon fast sagen das ist gar kein Unternehmen sondern komplex sind mehrere Unternehmen die agieren unter einem Dach mit dem Ziel der Innovation.

00:30:10: ja also man nimmt vorhandene Technologien verändert die mit dem eigenen Wissen und ganz, ganz viele Bereiche ziehen da quasi an einem Strang.

00:30:23: Und das

00:30:23: gibt es auch in Standorten?

00:30:27: Richtig!

00:30:27: Riesengroße Cluster ja und die profitieren voneinander.

00:30:31: man könnte jetzt sagen gut dann seid ihr immer in eurer Bubble, in euer Welt aber sie sind viel schneller.

00:30:37: also wenn wir clustern sind wir einfach schneller.

00:30:39: das sehen wir einfach am Ausland Und gerade bei der Technologie, weil du es gerade angesprochen hast.

00:30:46: Automobilhersteller sind wir und die Bayern in Deutschland sind wie die Ingenieure.

00:30:53: Wir müssen halt auch schauen dass wir aufpassen das wir unsere Innovationen nicht verkraulen.

00:30:58: Dass wir unterstützen, dass wir sozusagen auch sehen wo Innovation entsteht und dass wir auch schnellstmöglich unsere Möglichkeiten dafür nutzen zu verwirklichen.

00:31:12: Also irgendwie so Anführungszeichen, wären wir jetzt eine Werbeantragung, die möglich macht er ja?

00:31:17: Das muss man so.

00:31:18: unter dem Aspekt muss man das irgendwie betrachten und da ist es eben auch so dass, dass die Politik da auch schon sehr agil ist und sehr pragmatisch und ich glaube wir müssen hier ein bisschen pragmatischer werden.

00:31:32: also alle irgendwie in dem Zusammenspiel öffentliche Verwaltung mit den Unternehmen ... muss man einfach ein bisschen auch pragmatischer handeln.

00:31:42: Also, mit den Klastern...

00:31:45: Also, liebe... Wir sagen bei den Praxistipps!

00:31:48: Liebe Gründerin und Gründer, genau bitte macht es also so wie es Big Tech tut?

00:31:54: Nämlich in Clustern zusammengehen, macht es nicht so wie Big Tech sagt.

00:31:59: Also die Firma zu Hause einfach am Küchentisch gründen und dann in der eigenen Bubble bleiben immer nur in der eigenen Filterblase und immer nur die Sachen liken von ähnlichen Communities, sondern geht in der physikalischen Welt in die Gemeinde rein.

00:32:23: Und versucht dort in Clustern.

00:32:26: Die zwei ähnlich sind aber nicht identisch gemeinsam die Realität zu

00:32:31: gestalten.".

00:32:33: Wir brauchen Konfetti, wir brauchen wieder Rockstars.

00:32:36: Wir brauchen mehr damit da?

00:32:38: Genau!

00:32:38: Wir brauchen Realität.

00:32:40: Nicht nur... Also es ist durch viele viele Jahre auch so ein bisschen Angst entstanden finde ich bei vielen Unternehmerinnen und Unternehmern weil man sich so anpasst.

00:32:50: auch also im Kleinen kann man das anschauen bei Social Media ja wo mal irgendwie so eine Anpassung Gesellschaft so teilweise auch geworden.

00:32:59: Und diese Gründe aus der Garage mit Konfetti und einfach raus, ja?

00:33:05: Ja wir tun's!

00:33:06: Wir brauchen das unbedingt.

00:33:07: Wir haben das ja auch.

00:33:09: Also wenn man sich die Universitäten so anschaut was für Studienarbeiten teilweise kommen, was für Ideen da kommt, siehst du es bestimmt auch häufig Das sind unglaublich gute innovative Ansätze und wir müssen schauen dass wir diese Leute hier behalten und dass wir mit unserem, also das ist ja unsere Superpower.

00:33:30: Dass wir schauen können wie können wir für die eine Umgebung schaffen wo sie jetzt in den nächsten Jahren so viel reißen, dass wir alle richtig gut wachsen können?

00:33:40: Alle!

00:33:41: Und wenn wir das alle machen und die Wirtschaftsförderungen und Bürgermeistern und Rathäuser dann... Ja!

00:33:47: Gut

00:33:48: unternehmen, genau.

00:33:50: Danke.

00:33:51: Also Glasterbilden haben wir gehabt und wir haben ja im Münchner Umland auch die Bundeswehr-Universität in Obieberg zum Beispiel, bloß mal wissen wenn man da hingeht dass da die Bundes für Universität ist oder Ottobrohn Luft- und Raumfahrttechnik.

00:34:04: Und unter Haching gibt es krasse Firmen.

00:34:06: das sind auch ein paar von unserer Kunden dabei.

00:34:08: deswegen liebe Grüße nach Unterhaching.

00:34:10: Glaster bilden ist toll und der wichtigste Tipp war glaube ich bevor man Emo Scout fragt lieber mal Bettina Rath fragen.

00:34:16: Bettina Rat kann man sich gut merken aus dem Rathaus.

00:34:19: Bei uns in der Wirtschaftsförderung sind ja drei Personen, die sozusagen agieren.

00:34:23: also wir sind da gerne Ansprechpartner auch wenn man nichts findet.

00:34:28: Danke dass du dir Zeit genommen hast Bettina!

00:34:30: Vielen Dank, dass ich da sein durfte.

00:34:31: Danke Matthias,

00:34:32: ja toll!

00:34:33: Weil mein ganz anderer Ansatz heute in unserem Podcast und ich fand es sehr spannend durch.

00:34:36: Ich glaube wir können hier Wirtschaftsförderung helfen indem wir den Unternehmen erklären wie toll das Münchner Umland ist aber natürlich auch andere.

00:34:42: Natürlich auch die Region Nürnberg ist großartig.

00:34:46: Absolut, absolut!

00:34:47: Die Perspektive ist ja auch in der Tat, dass wir gemeinsam das Talent, das wir auch selber geschaffen haben halten wollen...in unserem Land.

00:34:54: Ja genau.

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