Folge 56: „Andere Länder, andere Sitten:“ Kulturelle Unterschiede im Umgang mit Technologie – mit Andreas Franz von CCTC
Shownotes
Bekanntermaßen herrschen in anderen Ländern andere Sitten – auch was den Umgang mit Technologie betrifft? Prof. Matthias Spörrle und Matthäus Hose haben den Kosmopolit Andreas Franz, Business Development Manager Europe bei Chaozhou Three-Circle Group, zu Gast, der beruflich schon in weiten Teilen der Welt tätig war. Warum wäre Stuttgart 21 in China wohl pünktlich fertig geworden? Wieso ist ein Roboter in einem Fahrstuhl in Shanghai gelebte Normalität? 955 oder 996: Was verrät das Arbeitszeitmodell über Mentalität und bedeutet mehr Arbeitszeit auch mehr Leistung? Und gibt es kulturelle Unterschiede in Sachen Technologieoffenheit und Technologieskepsis?
© Componeers GmbH
YouTube: HOSE&SPÖRRLE: Mensch. Maschine. Morgen.
Erscheinungsweise: Wöchentlich | Dienstag
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Transkript anzeigen
00:00:00: Ich
00:00:00: bin ja in der studentischen Aus- und Weiterbildung tätig, in verschiedenen Ländern auch.
00:00:07: Und ich habe einmal in einem chinesischen kleinen Uni nur ein paar hunderttausend Studierende unterrichtet... ...und dann habe ich ihn am Ende vom Unterrichtstag einen Artikel gegeben über den ich am nächsten Tag mit denen reden wollte und hab den ausgeteilt gesagt guckt euch den mal an!
00:00:27: Guckt euch dem mal an.
00:00:28: morgen reden wir darüber.
00:00:29: Am nächsten Tag komme ich in den Unterrichtsraum, alle Studierenden total müde.
00:00:34: Überall Flipcharts und die hatten dann in der Nacht, hatten mehr oder weniger durchgemacht.
00:00:40: Die haben den Artikel schon gelesen gehabt, vorbereitet gehabt, durchanalysiert gehabt.
00:00:47: Wenn ich in Europa unterrichte – und ich gebe den Artikel vorher aus im Rahmen meiner Präsenz an ein Mehrtägigen – dann ist das schon für einige!
00:00:55: Aber ich habe das Gefühl es ist eine große Leistung wenn ihr überhaupt die Überschrift gelesen habt Bis zum nächsten Tag.
00:01:01: Ja, immerhin!
00:01:02: Das
00:01:04: ist ja auch kompliziert.
00:01:04: Es hat teilweise über zwanzig Wörter.
00:01:06: Genau.
00:01:07: Ich stelle da so gewisse Leistungsunterschiede fest.
00:01:10: Hast du auch schon mal so Leistungsunterschiedes festgestellt?
00:01:12: Wenn du dich zwischen verschiedenen Welten insbesondere europäischen und asiatischen Welten bewegt hast?
00:01:19: Ja also da gibt es gewaltige Unterschiede.
00:01:25: Chinesen sind durchaus bereit zwei, drei Stunden am Sonntag für irgendwas zu opfern.
00:01:29: Um es einfach fertigzumachen ist.
00:01:33: Dann hoffen wir dass das Friedrich Merz diesen Podcast nicht anhört.
00:01:36: was uns sagt er wieder alle Fouls sind und so.
00:01:37: Und
00:01:37: dass das wäre nicht gut.
00:01:38: Oh ja!
00:01:38: Ich möchte mal gucken ob wir da nicht fehl gelesen werden?
00:01:41: Für mich ist interessant alles dieselbe Spezies aber ganz unterschiedliche Vorstellungen von Leistungsbereitschaft.
00:01:47: Das doch interessant.
00:01:48: Reden wir jetzt leicht rüber
00:01:49: Let's go.
00:02:04: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge unseres Jahrhundert-Podcasts Menschmaschine morgen.
00:02:10: Wie immer mit Professor Dr.
00:02:13: Matthias Spörle von der Privatuniversität Schloss Seeburg, mit meiner Wenigkeit Matthäus Hose vom Komponiers GmbH und heute mit unserem Gast Andreas Franz – Hi!
00:02:24: Hallo!
00:02:25: Also Andreas ist der Vorname?
00:02:26: Ja,
00:02:26: richtiger
00:02:28: Punkt!
00:02:28: Von CCTC einer Firma mit Sitz in China und sechzehntausend Mitarbeitern.
00:02:36: Richtig?
00:02:37: Richtig!
00:02:37: Sehr gut!
00:02:38: Wobei ja für chinesische Verhältnisse ist es immer noch ein Mittelständler, wir sind auch nach und vor... Tante Emmaladen Ja, Tante Emma kann man nicht sagen aber einen gesunden Mittelständlern mit Sechzehntausend Mitarbeitern, vier Factories Und nach wie vor in der Mehrheit im Privatbesitz von unserem Firmengründer bzw.
00:02:59: Gründefamilie.
00:03:01: Also von daher.
00:03:02: Aber jeder fängt mal klein an und das ist ja auch sehr schön so, wir freuen uns, dass du da bist!
00:03:06: Wir haben tatsächlich als so eine Art Geragenfirma vor fünf, fünfzig Jahren angefangen.
00:03:10: Guck, komm
00:03:11: mal her... Unser Thema ist heute ein weiterer Beitrag zum interkulturellen Austausch von Hose-und Spörle Menschmaschine morgen.
00:03:19: Es geht um die kulturellen Unterschiede bei dem Zugang unter Offenheit mit Umgang mit Technik.
00:03:27: Kurz zu deiner Firma wo du arbeitest multi-layer Kondensatoren, die Elektronikindustrie.
00:03:36: Sagt kurz in ein zwei Worten was das bedeutet.
00:03:38: wird nicht jeder verstehen was eine multilayer Kondenser ist?
00:03:41: In KondENSATO sind im Endeffekt zwei elektrisch geladene Platten gegenseitig geladete Platte die dann über letztendlich ein elektrisches Feld aufbauen könnte.
00:03:54: man auch mit Luft aufbaut und Keramik hat es halt eine wesentlich bessere Voraussetzung, sodass man das kleiner machen kann.
00:04:00: Und dann stapelt man diese Elektroden dann halt mehrfach übereinander.
00:04:05: Multi-Layer Kondensatoren findet man auf jeder bestimmten Leiterplatte.
00:04:09: heutzutage fängt an mit einem einfachen Steckernetzteil hört auf bei Mainboards für Datacenter oder letztendlich im Bereich Fahrzeuge.
00:04:22: ja ADS Systeme wie autonomes Fahren kommt ohne die Dinger gar nicht aus.
00:04:27: ohne Multi-Lehr-Kondensatoren funktioniert keine elektrische Schaltung.
00:04:31: Das ist ja so ein Zufall, dass wir Medien machen wie die Marktwontechnik und die Elektronik...
00:04:34: So passend!
00:04:36: ...professionelle Elektronika.
00:04:37: Schön, dass du gerade da bist.
00:04:38: Ja,
00:04:39: das passt total.
00:04:40: Womit ich eingeladen habe, ist weniger die aktuelle Firma oder auch natürlich die aktuelle Firma aber vor allen Dingen weil du in sehr vielen Firmen aus unterschiedlichen Ländern warst.
00:04:48: Kannst du ganz kurz aufzählen für welche Nationen oder für welche Firmen, aus welchen Nationen schon gearbeitet hast?
00:04:54: Also China hast Du?
00:04:55: Ja, China.
00:04:57: Dann war ich... Man fangen wir mal die Rolle rückwärts an und ich hab angefangen mit Tastaturen, das ist ungefähr dreißig Jahre her.
00:05:09: Wenn einfach die Länder wurde herkommen?
00:05:11: Das ist einfacher!
00:05:12: Taiwan, dann war ich für eine irisch-taiwanische Firma unterwegs, für amerikanische Firmen unterwegs, ja, für slowakische Firme unterwegs und italienische Firman unterwegs ... war auch mal bei einem Wettbewerber von sie sich mehrere Jahre, also ... ... kennt das Geschäft ein bisschen.
00:05:33: Und jetzt bist du bei einer chinesischen Firma?
00:05:35: Ja und jetzt bin ich bei einer Chinesischen Firma!
00:05:38: Was ist denn deine Perspektive?
00:05:40: Picken wir mal... Das ist ja so ein riesiges Thema.
00:05:42: Also wenn ich aus einer Leer- und Forschungsperspektive drauf gucke ... ... kulturelle Unterschiede hinter kulturellen Gemeinsamkeiten,... ... da gibt es ganz eine Vorlesung dazu.
00:05:55: Da müssen wir uns jetzt auch entspannen.
00:05:56: Matteo ist auch hier, dass du nicht so viel Leistungsdruck aufbaust.
00:05:59: Wir kriegen jetzt in unserem Podcast
00:06:01: ... Wir kennen keinen Leistungs-Druck!
00:06:03: Okay das ist gut ja?
00:06:04: Das nehme ich schon mal als Inspirationsgrundlage.
00:06:06: Ja genau also wir kriegen jetzt nicht alles in den Podcast rein.
00:06:09: was kulturelle Gemeinsamkeiten gibt man sich auch Gemeinsammigkeiten aber auch was kulturelle Unterschiede an und lang machen uns locker.
00:06:15: wenn er jetzt sagt leistungsdrucks
00:06:18: gibt's...
00:06:19: Was sind aus deiner Perspektive Leistungsbereitschafts und Leistungsunterschiede.
00:06:26: Beispielsweise zwischen chinesischen, thaiwanesischen Firmen pickt man die mal speziell raus... ...und europäischen, westeuropäischen, zentral-europäische Firmen.
00:06:37: Ja jetzt nehmen wir mal den europäischen Stammort also unser westliches Arbeitsmodell.
00:06:45: wenn man jetzt Richtung Fernost geht, Richtung China, Hong Kong, Taiwan gibt es da auch schon klare Unterschiede zueinander.
00:06:52: am westlichsten orientiert sind, nach wie vor die Hongkong-Chinesen.
00:06:57: Das hängt mir einfach noch mit historisch bedingt wegen ehemaliger Kronkolonie das hängt ihnen immer noch nach.
00:07:04: dann muss man sehen als zweites denke ich mal folgen die Kollegen von Taiwan weil die Seitübstand und Öffnung eher westliche USA Richtung orientiert seien.
00:07:18: das merkt man auch sehr deutlich.
00:07:20: Und so jetzt hinterher ziehen chinesische Firmen relativ massiv, je mehr die auch ihren Sitz oder Büros in den großen Wirtschaftszentren haben wie z.B.
00:07:38: Shanghai, desto mehr sind sie dann auch schon orientiert an westlichen Gesellschaften.
00:07:48: Business Ethics und Business Standards.
00:07:50: Und das macht dann schon einen gewaltigen Unterschied.
00:07:52: Leistungsbereitschaft wandelt sich in Asien, was vor zwanzig Jahren noch war, wenn man Ortszeit China dreiundzwanzig Uhr noch Antworten bekommen hat von allen möglichen Kollegen?
00:08:12: Das ist so inzwischen zum Teil auch nicht mehr.
00:08:14: Es hängt jetzt tatsächlich davon ab, Was für eine Dienststellung, was für einen Job die Leute haben.
00:08:20: Also meinst du, arbeiten auch nicht mehr bis zum zwanzig Uhr wie sie immer geist sind?
00:08:24: Ja dieses berühmte neunneuen sechs.
00:08:26: Neunneuinsechs ist ja der Klassiker.
00:08:28: Kommst
00:08:28: du zu diesen
00:08:29: neun Uhr morgens an, fangen
00:08:30: wir morgens bis neun uhr abends mit sechs Tagen in der Woche.
00:08:34: das nimmt innerhalb der jüngeren Generationen ab und das hat einen ganz einfachen Grund auch die wollen ein bisschen mehr Work-Life Balance.
00:08:44: das nimmt... sagen wir mal im Bereich Sachbearbeitung ab.
00:08:51: Im Bereich Managementwürde und Management nimmt es dann wieder zu, also da gibt's das tatsächlich teilweise sogar Sonntags und da sind Unterschiede schonen da wobei ich sage jetzt mal wenn man Senior Manager bei VW ist dann hat man auch keinen fünf Tage, fünfmal acht hatten wir dann auch nicht.
00:09:15: von daher
00:09:15: total
00:09:16: Absolut.
00:09:17: Aber neun, neun sechs sind ja zweiund siebzehn Stunden mit einer halben Stunde Mittag abgezogen okay?
00:09:23: Da fällt der deutsche Betriebsratskollege direkt vom Stuhl runter wenn wir das denen sagen.
00:09:29: Das ist schwer auf Vorstellungen.
00:09:30: Ist es in China gibt's eine Statistik dazu weil ich kennst du da welche wie lange die durchschnittliche Arbeitzeit ist und wie viele höher ist als in Deutschland?
00:09:36: Ja diese ist natürlich höher muss man gar nicht darüber reden.
00:09:38: Der entscheidende Punkt war jetzt natürlich dann gleich wieder aufgeregte Teilreflektierte Personen sich dann wieder melden bei uns und sagen, es geht ja nicht nur einfach um Arbeitszeit.
00:09:48: Es geht auch um was macht man in der Zeit?
00:09:50: Und da gibt's ja auch so viele kulturelle Normen, dass man sich teilweise auch gar nicht traut.
00:09:55: In anderen asiatischen Kulturen traubt man sich gar nicht eher zu gehen, solange die Führungskraft noch da ist.
00:10:00: aber letztendlich machst du nichts Produktives mehr.
00:10:03: Aber es ist schon ein Indikator wie viel Zeit ich mit Arbeit verbringe für den Output.
00:10:12: Der einzige Indikator und die Korrelation ist auch nicht perfekt, aber es hängt schon ein bisschen zusammen.
00:10:15: Und ja also erstens haben die weniger Feiertage aus ihrem generell mehr Arbeitstage an dem normal gearbeitet wird und innerhalb der Arbeitstage haben sie auch eine höhere Arbeitszeit.
00:10:27: Ja, das ist ...
00:10:28: Die haben keinen Finks Montag?
00:10:30: Ja, die haben nur keinen Fiks Montag oder so.
00:10:33: Da
00:10:33: sind noch paar andere Sachen auch nicht genau.
00:10:35: Genau.
00:10:36: Du kennst ja auch den berühmten Spruch.
00:10:39: Samstags gehört mein Papa, der Firma Das ist ein ganz klassischer chinesischer Spruch.
00:10:44: Genau, in Deutschland gab es da historisch eine andere Interpretation von dem Slogan... Aber das wird jetzt lockerer!
00:10:50: Also jetzt gibt's ja sozusagen auch Gerüchte nach der Motto, dass da jeder zweite Samstag inzwischen auch mal sogar fürs Privatleben genutzt wird.
00:10:59: Bei den
00:11:00: Kollegen in China ist das so?
00:11:02: Wir haben jeden zweiten Samstag.
00:11:07: Also zumindest die Kollegen in China.
00:11:09: Guck
00:11:09: mal, geht
00:11:10: schon los?
00:11:11: Ja, genau!
00:11:13: Der Schlendrian geht los.
00:11:14: Kann ich mich
00:11:15: bloß wundern.
00:11:17: So geht's bergab.
00:11:19: Nein also so ist es dann halt auch dass man gewisse Prozesse unter Umständen halt auch automatisiert und ähnliches beziehungsweise verschlangt und effizienter gestaltet.
00:11:34: ja
00:11:36: sehr generell die Frage ob Arbeitszeit gleich Produktivität ist.
00:11:39: Ob das diese Ansatz, ich bin lange im Büro und bin lange da und bin deswegen ganz ein Toller ob das wirklich noch zeitgemäß ist oder ob sich jetzt eben auch weltweit ändert.
00:11:47: In Deutschland ist es ja nicht mehr so, in Deutschland ist eher um die Effizienz drauf wird abgezieht weniger um die Anwesenheit.
00:11:56: Korrekt!
00:11:57: Hast du da auch einen Eindruck?
00:11:59: wie beurteilst du denn die Arbeitsqualität?
00:12:03: Also was da rauskommt, also wenn dann in der Tat die Nachricht kommt und der normale Arbeitsprozess am Samstag durchgezogen wird.
00:12:10: Und du kriegst dann samstags um neunzehn Uhr so ein Updatebericht wie ist denn die Qualität?
00:12:16: Wie sind die Arbeitsleistungen?
00:12:18: Die Arbeitsleistung... Ich kann mich über die Unterstützung von den Kollegen in China nicht beschweren.
00:12:25: Die Arbeitsleitung ist gut.
00:12:27: Was jetzt dahin gesteckt in Richtung Arbeitseffektivität Da kann ich nicht... Das ist sicherlich zum Teil unterschiedlich, was halt sehr stark auffällt.
00:12:44: Egal auf welcher Ebene es gibt, es gibt sehr starke Beschränkungen in Richtung Eigeninitiative und Eigenverantwortlichkeit für die Entscheidungen.
00:12:57: Es gibt dann immer so Teilweise so Anforderungen, das muss von Senior Management genehmigt werden.
00:13:05: Und das hält dann teilweise auch auf und selbst wenn es zum Teil Dinge sind die eigentlich offensichtlich sind.
00:13:15: Ganz kurz in der Forschung nennt man diese Dimension Machtdistanz.
00:13:19: wie viel wie stark ist das eingebettet sein in hierarchische
00:13:22: Strukturen?
00:13:24: Die dann auch einfach verlangen dass das noch nach oben abgesichert zur Kenntnisnahme und so weiter.
00:13:31: Und das kennen wir ja auch in der westlichen Welt, oft ist ja dann oben auf so ein Bottleneck und dann können dann auch schnelle Arbeitsprozesse bemerkenswert verlangsamt werden wenn eine hohe Machtdistance, eine hoher Archieabhängigkeit existiert.
00:13:46: und gibt es gute Forschungslage, dass die Machtdistanzen in asiatischen Kulturen höher ausgeprägt sind.
00:13:51: Das auf jeden Fall.
00:13:52: Und trotzdem gelten sie als besonders agil, also du kennst ja den Witz man sagt der Chuck Norris hat und so weiter.
00:13:58: es gibt's ja auch mit chinesischen Infrastrukturmaßnahmen.
00:14:02: das heißt während wir zum Beispiel stuckelt einundzwanzig.
00:14:05: Heißt er einund zwanzig?
00:14:06: Frage ist was heisst einundzwanzig is Jahr einundszwanzigs?
00:14:08: Jahrhundert einundswanzig!
00:14:10: Ist Jahrtausend einundtwanzig?
00:14:11: keine Ahnung.
00:14:12: Wir brauchen schon ein bisschen... Deutschland entwickelt sich so aus für auszustehen, dass wir sehr lange brauchen um irgendwas fertig zu bekommen.
00:14:19: mittlerweile Infrastrukturmaßnahmen.
00:14:21: In China ist ja genau andersherum.
00:14:22: da heißt ich bau einen Flughafen die Witz mit dem Berliner Flughafengenster.
00:14:28: oder die wollten das die Chinesen rüberkommen und sagen ne wegen zwei Tagen kommen wir nicht rüber.
00:14:37: Das geht in China wesentlich einfacher.
00:14:40: Schon sehr agil dann auch,
00:14:42: weil die Gemeinschaft nach mir erzählt ist das Individuum.
00:14:47: Individuen sind ersetzbar, gibt genug.
00:14:52: Individium ist ein Teil der Masse?
00:14:55: Ja und einzelnes Individium ist ersetzbare und hat sich den Interessen der Massee in irgendeiner Art und Weise zu fügen.
00:15:03: wenn man jetzt mal ... auf Infrastrukturprojekte abzielt.
00:15:08: Es ist halt so, dass die wesentlich agiler und schneller sind... ... wenn sie sagen wir bauen hier eine Trasse für die High Speed Railroad in China dahin.
00:15:17: Von der alle profitieren?
00:15:18: Ja, von der
00:15:18: alle profitieren!
00:15:20: Die High Speed-Railroad kennt wahrscheinlich nicht jeder.
00:15:25: Ist sehr angenehm, entspricht uns um ICE hat aber einen entscheidenden Vorteil.
00:15:29: Läuft durchgängig auf eigenen Tracks,... ...die China letztendlich in den letzten... Jahrzehnten gebaut hat, mit eigenen Bahnhöfen.
00:15:40: Komplett eigenes Schienennetz, komplett eigene Bahnhüfe.
00:15:44: Wenn da jetzt was neues gebaut wird dann wird halt mit den Grundstücksinhabern soweit geredet.
00:15:50: Wir brauchen das und da drüben hier neben dran kriegste ein Ersatzgrundstück der nach Haus steht und wir reißen es weg.
00:15:58: Da drübe hast du Neues, das bauen wir dir hin modernst ausgestattet dieses jenes Tra-la-la So,
00:16:05: und ist mehr zur Kenntnisnahme.
00:16:09: Ja, Moment die dürfen dann immer noch sagen wie will ich nicht.
00:16:11: Okay so ja?
00:16:13: So wie der eine komische Fall den man sicherlich auch mal im Fernsehen gesehen hat mit dem Haus wo die Autobahn außen rumgebaut ist.
00:16:19: er hat sich halt geweigert zu verkaufen.
00:16:22: Und da haben dich die Lesung gesagt nur schön am Baumeer außenrum.
00:16:27: Das sind sie sehr pragmatisch.
00:16:28: also wenn du dieses Angebot nicht annimmst ein neues modernes Dreiweise größeres, schöneres Haus und besseres Grundstück zu bekommen.
00:16:36: Das ist halt Pechtgarten!
00:16:38: So, Punkt!
00:16:39: Die Sachen wie die Zwerg-Zikade, dass sie an dieser Strasse lebt, das ist ja wahrscheinlich auch eher indifferent im Vergleich.
00:16:47: Weil stucke ist einundzwanzig...
00:16:49: Da wird er halt auch ein... ein Tümpelchen oder irgendwo einen Biotop links oder rechts nebenan gebaut.
00:16:53: Okay,
00:16:53: war Stuttgart einundzwanzig?
00:16:54: Gab's ja Insekten!
00:16:55: Die kannte ich vorher gar nicht.
00:16:56: Deswegen hat sich an der Baue ein bisschen verzögert.
00:16:59: Ich hab's ja Tiere, die habe ich nie vorher gehört.
00:17:01: Absolut,
00:17:02: in der Innenstadt.
00:17:04: Stuttgarter Wachtl.
00:17:06: Spinnartwachtl... Ja krass.
00:17:08: Aber wie viel
00:17:09: ist das jetzt?
00:17:10: Kann ich alles ironisieren?
00:17:11: Nein,
00:17:12: nein,
00:17:13: nein.
00:17:13: Sondern es sind einfach ... Darum geht es hier, dass es unterschiedliche Kulturverständnisse gibt.
00:17:18: Und die Perspektive ist da eben, wenn man von einem weiteren Unterschied, Kollektivismus.
00:17:25: Kulturen der westlichen Welt sind stärker individualistisch geprägt.
00:17:29: Kulturen im Osten sind stärkere kollektivistische geprägte.
00:17:35: Richtig!
00:17:36: Das heißt aber nicht dass der Einzelne dann in diesem Kollektif nix zählt?
00:17:39: Also er wird natürlich entschädigt, ja er wird mindestens gleichentschädig mit dem was er schon hatte, teilweise sogar besser.
00:17:48: und damit hat sich das Also, das will ich aber nicht.
00:17:52: Und ich will es unbedingt behalten weil des Mainz zur Not hast du halt auch noch im Standbech gehabt.
00:17:58: Genau und deswegen wenn ihr mit Asiaten darüber redest dass irgendwelche Landbesitzer in Bayern die Verlegung von Stromtrassen von den Zehntausender Haushalte profitieren würden vom windreichen Norden in den Süden, dass sie das blockieren können da ist es für einige von uns Wenn wir stark individualistisch geprägt sind, ist das eine Loblied.
00:18:21: Dass dieser arme Großgrundmillionär ... dass der das aufhalten kann für einige ein Loblied auf den Individualismus und für andere drückt es lächerlich.
00:18:32: Weil diese eine Person dann den Energiefluss von Zehntausenden Haushalten beeinflussen kann.
00:18:38: Dass es für jemanden aus der asiatischen Welt kommend ist, das lächerliche.
00:18:44: Die lachen sich schlappt, das ist für die genauso witzig wie der Krötentunnel.
00:18:48: Wo ich jetzt auch hier... Wir haben ja auch ein breites Spektrum von Zuhörenden.
00:18:51: Ich möchte die zuhörenden Kröten nicht ausgrenzen!
00:18:56: Es geht nicht um besser oder schlechter, sondern es geht darum jede Kultur hat bestimmte Ausprägungen und dafür hat man bestimmte Stärken, stichwort Agilität aber eben auch bestimmte Schwächen.
00:19:08: Und wir wollen hier thematisieren was bringt das jeweils mit sich?
00:19:11: Das ist der Punkt.
00:19:12: Darum geht's.
00:19:13: Der
00:19:13: Grötentunnel hat auch seine Berechtigung.
00:19:15: Absolut!
00:19:15: Und komischerweise haben die Amphibien ein sehr seltsames... Ich schweife ein bisschen ab, aber seltsame Sexualverhalten weil ich mal langfahre hinter Bartholz ist immer... Ist immer furchtzig ab siebzehn Uhr oder ab neunzehnt Uhr.
00:19:28: Entschuldigung, weil dann die Gröten über die Straße gehen.
00:19:29: Ja
00:19:30: Scheint tagsüber sind die eher gemütlich und abends dann geht's los.
00:19:33: Gehts
00:19:33: los, genau.
00:19:35: Und dann hochgepackt oder
00:19:37: wie?
00:19:38: Ja, die kleinen Ferkelchen, also in dem Fall...
00:19:40: Das hast du gesagt!
00:19:41: In dem Fall sind sich keine Ferkelchens, sondern
00:19:43: Krötchen.
00:19:44: Ich will auch sensibilisieren.
00:19:47: Also gab ja auch Süßwasserdelfine, glaub ich, diesen Yangzeh-Delfin.
00:19:51: Der ist ja nicht ... seit Jahren gibt es da keine Sichtung mehr weil der hat sich irgendwo zwischen Staustufen und Müllablagerungen sich erledigt.
00:20:02: Und diese Spezies und damit auch dieses Vielfalt, die wir da haben in der Biodiversität ist ja immer ein protektiver Faktor.
00:20:14: Der ist dann natürlich weg!
00:20:16: Jetzt kann man als Supertechnomeister sagen das züchten wir später wieder zurück.
00:20:22: Aber das ist gar keine ausgemachte Sache dass man den wieder zurückkreuzen kann.
00:20:27: Das heißt also das Ökosystem durch solche dynamischen agilen Vorgänge verliert das Ökosystem an Diversität, Anvielfalt und wird dadurch, dass es ja allgemein belegt empfindliche gegenüber Verwerfungen.
00:20:42: Es wird also fragiler.
00:20:44: Das wird sich später auswirken.
00:20:47: Also ich bin pro grüten Tunnel aber wegen auf dich zu kommen, wegen deines beruflichen Werdegangs.
00:20:53: Du bist ja Bayer, also Franke, sagen wir mal in Bayern.
00:21:00: Aus Hof.
00:21:01: Man muss auch sagen, na ja.
00:21:04: Napoleon ist
00:21:06: nicht unsere Schuld.
00:21:08: Du bist jetzt Franke, Franklischer Bayer.
00:21:11: Wie haben denn die Chinesen darauf reagiert?
00:21:13: Also wir nehmen dich auf.
00:21:14: wenn du wirst du als Deutscher wahrgenommen?
00:21:16: oder ist das egal wo du deutscher bist oder europäer?
00:21:19: Ich
00:21:19: bin schon als deutscher wahr genommen.
00:21:21: also obwohl Ja, aufgrund meiner Historie meines Lebenslaufes.
00:21:28: Ich war so viel in verschiedenen Firmen oder teilweise international unterwegs.
00:21:33: man glaubt mir eigentlich nicht dass ich Deutscher bin weil die Deutschen werden auch im asiatischen Ausland immer noch sehr ernst sehr strikt sehr prinzipien treu sehr loyal und Ja, teilweise Humorlos und Starköpfchen gestellt.
00:21:56: So
00:21:56: schauen's drei an!
00:21:58: Und du bist
00:21:58: halt ein lustiger Illoialist?
00:22:00: Nein
00:22:01: nein, also illoial bin ich nicht.
00:22:04: Aber ich nehme mich teilweise selbst nicht ernst... Also ich versuch schon Spaß am Job zu haben und das auch zu vermitteln.
00:22:10: Auch meinen Kollegen gegenüber, die nennen mich auch nicht Andreas weil das für chinesische Zungen einfach zu ... Kompliziert zum Aussprechen ist.
00:22:18: Wegen
00:22:18: dem A oder?
00:22:19: Ja, keine Ahnung wegen dem AS und ich bin für die einfach nur Franz.
00:22:24: Okay!
00:22:26: Ich bin es aber von klein auf gewohnt also wie ich eingeschult worden bin.
00:22:29: Anfang der Siebziger hatte ich fünf oder sechs Andreas in der Klasse und jetzt gerade mal... Was hat der Franz?
00:22:34: ...jürde war ich auch schon der Franz.
00:22:35: Also
00:22:36: das Problem bei den Menschen die zwei Vornamen als Namen haben.
00:22:39: Ich hatte ein klassliches Peter Matthias.
00:22:43: Das ist vergessen.
00:22:45: Ich
00:22:45: glaube, Matthias Peter hieß der genau und bei uns war das böse wenn man einem nacheinander angeriedet hat.
00:22:50: da hatten wir so einen Idioten, der hatte immer Peter genannt.
00:22:52: Da ich dachte, sagt doch Matthias es ist doch Urstupper.
00:22:54: jetzt aber bei dir ist ja auch so Andreas Franz.
00:22:57: Wir nennen dich weiterhin Andreas?
00:22:58: Wie können Sie aussprechen bei dem oder?
00:23:00: Absolut
00:23:01: nicht.
00:23:04: Aber das ist ja auch bayerische Tradition, dass man oft mit dem ... Und identisch mit der chinesischen Vorgehensweise.
00:23:09: Dass man mit dem Nachnamen anspricht?
00:23:12: Ja, aber danach kommt der Vorname.
00:23:14: Der Leinschwändener Sepp.
00:23:16: Ja,
00:23:16: genau!
00:23:17: Franz Andreas
00:23:19: oder Jose Mateos.
00:23:24: Das gibt es in China Gango Gebe in Asien überhaupt.
00:23:28: Dass wir den Nachnahmen normalerweise zuerst nennen und es gibt halt auch... In Asien, ab der Highschool suchen sich die Highschool-Studenten dann auch einen englischen Vornamen in irgendeiner Art und Weise.
00:23:42: Um
00:23:43: kompatibel zu sein?
00:23:44: Um
00:23:44: kompartibel für International Business oder überhaupt verständlich zu sein!
00:23:49: Weil du kommst sonst... Für mich nicht aussprechbar oder auch überhaupt verstehbar.
00:23:54: wer ist jetzt wer?
00:23:56: mit den englischem Vornaben komme ich schon eher zurecht.
00:23:58: Eine Einladung an deutsche Schulen, vielleicht sich für die Schülerinnen und Schüler dann auch in einer gewissen Zeit auch für einen chinesischen Namen zu entscheiden.
00:24:07: Mit dem man sich vorstellen kann im Asiatischen Raum.
00:24:10: Man muss
00:24:11: nur reverse engineering.
00:24:12: Muss nicht unbedingt zeigen.
00:24:13: also das ist kein Problem.
00:24:16: Sagst du ein bisschen was?
00:24:20: Du hast an eine Stelle schon angesprochen und natürlich durch deinen Beruf ist es ja auch ganz klar verankert.
00:24:24: zur Rolle und zum Verständnis von Technologie in der westlichen Welt versus Asiatischen Welt ist natürlich sehr breit gefasst.
00:24:33: Das
00:24:33: ist ziemlich, ziemlich breitgefasst.
00:24:35: Also machen wir mal Folgendes.
00:24:38: Kleines Beispiel also ich bin jetzt auch auf dem Sprung wieder nach China.
00:24:44: Ich fliege morgen für ein paar Tage wieder ins Hauptquartier.
00:24:50: da gibt es einen Hotel in dem wir untergebracht sind.
00:24:52: das ist unser Standardhotel.
00:24:54: das ist ein Hampton bei Hilton Ohne jetzt Werbung machen zu wollen für die Hotelkette.
00:24:59: Das ist eigentlich
00:24:59: sehr schade, da kann sich gerne melden.
00:25:02: Matthäus wäre der ganz offen!
00:25:03: Wenn wer Werbung macht möchte für den Podcast werden ja so dankbar
00:25:07: und
00:25:07: wenn es Hilden ist.
00:25:09: Wir wären so dankbare.
00:25:10: Ist egal aber
00:25:11: KMUs sind bei uns willkommen.
00:25:13: Dieses Hotel hat halt auch Room Service.
00:25:16: natürlich nur dieser Room Service ist halt kein Mensch der dann irgendwo vorbeikommt und klopft sondern das ist ein Roboter.
00:25:26: Das ist ein Serviceroboter, der bringt dir halt deine... Wenn du abends noch was aufs Zimmer haben willst.
00:25:31: Bringt er dir oder wenn du ein Dokument oder ein Paket oder sonst irgendwas das bringen die dir mit dem Roboter auf's Zimmer und der fährt halt ganz einfach normal mit einem Aufzug mit.
00:25:42: Der macht dann seinen Bauch auf?
00:25:43: Und da ist dein Hamburger drin oder der Brief?
00:25:45: Oder
00:25:48: hat einen Tablett in seinen Zweigreifarmen oder sonst was keine Ahnung.
00:25:52: aber der gehört hab ich selbst verständlich dazu So, und der wird auch wie selbstverständlich akzeptiert.
00:26:00: Und wenn er reinkommt macht man ihm Platz oder wenn er rausgeht macht man ihn Platz.
00:26:04: Der gehört einfach dazu!
00:26:06: Bei uns im Hotel in Europa würdest du staunen?
00:26:12: Ja ist
00:26:14: eine Kuriosität.
00:26:15: Eine absolute Seltenheit und in jedem größeren Hotel in China ist das normal.
00:26:22: Das ist völlig normal Und da bin ich auch nicht der Einzige, der über solche Sachen berichtet.
00:26:27: Das ist ein Ding der Selbstverständlichkeit.
00:26:29: und wenn du heute nach China fährst... ...und wenn du in fünf Jahren wieder nach China Fährst und dazwischen nicht, dann bist du in einer anderen Welt wieder.
00:26:39: Weil dieser Wandel ist extrem schnelllebig was dir dort macht.
00:26:44: Das heißt das ist auch eine höhere Agilität die sich auch in der technologischen Nutzung Natürlichkeit des Umgangs.
00:26:54: In deinem Beitrag schlägt ja ganz viel drin, diese Schnelligkeit aber auch die Selbstverständlichkeit.
00:26:58: Das sind mehrere Aspekte in diesem Beitrag.
00:27:00: Die Selbstverständlich
00:27:01: ist das Problem.
00:27:04: Technologie, also sagen wir mal neue Technologien, neue Technik... ...ist für einen chinesen Teil der natürlichen Lebensumgebung!
00:27:15: Was für ein Ausbruch?
00:27:16: Das ist toll.
00:27:17: Ja, so eine Technik ist Teil der natürlichen Umgebung.
00:27:20: Heißt wenn was neu ist kommt, dann probiert man das für sich persönlich aus.
00:27:26: Ob es was taugt oder ob nix taugts und dann ja oder eben nein?
00:27:31: Und wenn nein, woran liegt's?
00:27:33: kann man das noch verbessern.
00:27:34: Dann wirds iterativ verbessert und dann hat sich das in Deutschland.
00:27:37: fragen wir uns erst mal brauchen wir es überhaupt?
00:27:42: wie schaut es denn aus mit Datenschutz gesetzlichen Regelungen und sonst irgendwas?
00:27:47: Das fällt in China immer als zweites.
00:27:49: Das kommt immer hinterher.
00:27:52: Es gibt jetzt neue Gerichtsurteile, dass man von Arbeitsgerichten in China das Entlassungen von Mitarbeitern, weil denen ihr Job die KI erledigen kann nicht rechten sind.
00:28:11: Wobei KI in China ein Riesenthema ist.
00:28:14: Aber diese sind schon einen Schritt weiter und führen KI ein relativ massiv.
00:28:19: Das ist einer der absoluten Wachstumstreiber in China, aber um jetzt einfache Tätigkeiten abzulösen wie Ruhetätigkeiten oder ähnliches geht auch wieder nicht und bei uns würde man halt erstmal sagen brauchen wir es?
00:28:33: Was bringt?
00:28:35: wenn man sich überhaupt fragt haben wir schon immer anders gemacht?
00:28:39: ging bisher?
00:28:41: Und dann versucht man sich im vornherein über alle möglichen gesetzlichen Regelungen Gedanken zu machen und alles fertig an das Schublade zu haben.
00:28:49: In China ist es ein iterative Prozess.
00:28:51: Und das ist die Geschwindigkeit und die Agilität, die die Chinesen haben.
00:28:55: Und dass selbstverständliche Akzeptanz...
00:28:58: Ja, das ist sehr interessant!
00:28:59: Wenn ich jetzt sage Europa?
00:29:02: Erst Technologie-Regulation Dann Anwendung Und in China erst Anwendungen dann Regulation Ist da was dran?
00:29:10: Da ist absolut was dran.
00:29:12: Wenn ich mal die Akzeptanzen anschaue Ich meine wenn du in China an irgendein Restaurant gehst Es gibt eine Speiserkarte?
00:29:21: Ja gut, das ist chinesisch ja toll.
00:29:23: Und du hast überall einen QR-Code kleben.
00:29:28: die Chinesen sind in der Lage mit zwei oder drei Apps ihr gesamtes Leben zu organisieren auf dem Smartphone.
00:29:34: Einer davon ist dieses ominöse berüchtigte Widget dass es nicht nur ein chinesisches WhatsApp hat alles da gibts Mini-Apps dazu und was auch immer und jedes Restaurant ist damit drauf.
00:29:47: dann scannst du deinen QR Gestellst auch über den QR-Max deine Menüauswahl und fertig.
00:29:54: Dann bist du bestellt vielleicht noch was nach oder auch dieses oder jenes, dann zahlst du auch über VChat.
00:30:00: Was eine integrierte Payment Funktion hat und damit die Sache erledigt.
00:30:04: Das ist extrem einfach!
00:30:06: Die Leute sind es auch gewohntes zu machen.
00:30:08: Du findest dort eighty fünfjährige Senioren, die wie selbstverständlich mit dem Smartphone umgehen weil sie das müssen weil ihr Leben da drum mit aufbaut.
00:30:20: Hast du es auch, Widget?
00:30:22: Ja ich hab's auch.
00:30:23: Ich habe mich jetzt eine Zeit lang geweigert also ein gutes Jahr lang bin ich ohne ausgekommen aber ist ... Du kommst nicht drum rum.
00:30:31: Also
00:30:31: wenn auch er Tencent kunde ne?
00:30:33: Ja Widget is Tencent und äh auch staatlich ja wissen wir alles.
00:30:40: ja Überwachung dieses jenes Tra lala.
00:30:44: Wissen die Chinesen alle selber?
00:30:46: Ja, die können aber damit umgehen.
00:30:48: Die haben sich damit arrangiert.
00:30:50: und das Interessante ist wenn jetzt sagen wir mal ein sehnjahr sagen mal achtzig fünfundachtzig mit irgendwas nicht zurechtkommen dann ist es völlig selbstverständlich dass man diesen leuten hilft.
00:31:03: also wenn da ein jüngerer da ist sagen der enkel mit mit sechzehnachzehn er nimmt halt einmal des Handys von dem Opa fragt ihn Obwohl es nicht seine Opa ist, also mitten auf der Straße und fragt ihn was er denn eigentlich machen will und wo er den Problem hat.
00:31:19: Und dann machte ihm das und gibt ihm das endlich zurück.
00:31:22: In Deutschland würde er wahrscheinlich sein Handy nehmen und abhauen!
00:31:25: Ja aber... Das sind so die Unterschiede, das ist völlig normal.
00:31:30: In China ist das komplett normal.
00:31:34: Der Durchschnitts-Chinese isst ein... Was wir sagen würden?
00:31:37: Ein Early Adopter.
00:31:38: Der durchschnittschineser!
00:31:40: Der Durchsnitz Chinese ist eine Early Adoptor.
00:31:42: Hundertprozentig.
00:31:44: Unser Menschmaschine morgen Podcast, wir haben ja immer auch ein Praxistipp.
00:31:49: Möchtest du die Frage stellen oder?
00:31:52: Soll ich machen?
00:31:53: Ja, mach' du mal!
00:31:58: Du bist jetzt als Deutscher?
00:31:59: Ja Als fränkischer Bayer?
00:32:02: Fränklicher Deutscher Bayer.
00:32:03: Weltenbürger?
00:32:04: Ehe
00:32:05: schon.
00:32:05: Du bist ja per se schon ein Weltenbürger als fränksicher Bayer... ...als fränkescha deutscher bayern bei einer chinesischen Firma tätig.
00:32:13: Was für Tipps würdest du Menschen geben, die für eine ausländische Firma oder eine chinesische Firma arbeiten?
00:32:22: Wir wollen ja Vorurteilsfrei ran gehen an die Sache.
00:32:25: Und wir sind für interkulturellen Austausch und für Offenheit im Kopf.
00:32:27: aber man hat Vorurtheile.
00:32:29: Ja gut also letztendlich... Man braucht ein bisschen Geduld abhängig davon wie gut aufgestellt und involviert, die chinesische Firma bereits im internationalen Business S. braucht man mehr Geduld oder weniger geduld.
00:32:46: Die businesskulturellen Unterschiede sind einfach da.
00:32:51: Business wird in China anders betrieben und anders gemacht und abgeschlossen wie in Europa.
00:32:56: das geht alles viel schneller.
00:33:00: also es gibt Erwartungshaltungen.
00:33:03: auf jetzt zum Kunden hin hält eine Präsentation zeigt dem Kunden was dieses jenes tra lala Und nach drei Monaten, vier Monaten sollten die Orders schon da sein.
00:33:11: Findet in Deutschland nicht statt.
00:33:13: In Europa generell am wenigsten.
00:33:15: Also wir haben diese Einzüglichen von zwei, drei Jahren vielleicht sogar noch länger.
00:33:20: Ja, in dem Bereich jetzt im Investitionsgütterbereich dauert es ein bisschen länger?
00:33:24: Auch auch in unserem Bereich weil du kommst um Freigaben bei den Kunden und so weiter und tälst, herzunieren und Sicherheit und kommst doch nicht rum.
00:33:35: So das geht mit China halt schneller.
00:33:40: Was kann ich jemanden raten, der für eine chinesische Firma anarbeiten will?
00:33:44: Die großen chinesischen Firmen die jetzt nach Europa drängen sagen wir mal hauptsächlich im Bereich Automobil.
00:33:52: Die sind schon so aufgestellt dass sie Europa von Europäern machen lassen.
00:33:58: da ist zwar irgendwo sicherlich auch Chinesen mit dabei So als letztendlich Entscheider und Interlink zum Headquater, aber man überlässt den Europäern Europa.
00:34:13: Es geht soweit dass die eine oder andere chinesische Firma in Europa jetzt massiv schon auftritt Design Ingenieure von europäischen Automobil OEMs abwirbt um bestimmte Produkte zu designen.
00:34:28: Tailor für den europäischen Markt weil Und unsere Anforderungen und Autos sind halt ein komplett anderes wie in China.
00:34:36: In China ist ein Auto, ein Teil der Familie.
00:34:40: Das ist ein ganz normaler Gebrauchsgegenstand, der sich in dieses digitale Leben, das man sich aufbaut, möglichst nahtlos einfügen soll.
00:34:50: Also da wird spaltmaß?
00:34:53: Egal!
00:34:54: Ja ob es jetzt zwei Millimeter sind oder drei, das siehst du nicht.
00:34:58: Das is auch völlig egal.
00:35:00: Wichtig ist, wie lässt sich das integrieren?
00:35:05: Wie komme ich selber an.
00:35:07: Wenn man sich zum Beispiel den chinesischen Hersteller Nioh anguckt, hier haben wir einen süßen kleinen Assistent der so sechs Zentimeter groß, Nomi, also den ERKI-Assistent und es ist ein Tennisballgroßes Ding mit einem LCD Gesicht mit Smilies und ähnliches... Ja, und dann sagt er dir ja ... Wenn du einsteigst in so eine Auto begrüßt es dich.
00:35:33: Und Ähnliches!
00:35:34: Gibt's auch Rückmeldung?
00:35:35: Das
00:35:36: war jetzt schade, dass du den überfahren hast.
00:35:38: Der hat das erwähnt.
00:35:39: War nicht so gut.
00:35:40: Dünge trauriges
00:35:41: Gesicht.
00:35:42: Nee nee, wass auch immer ne... Also das ist wohl viel Faktor.
00:35:50: Wie schön passt die Software zu mir.
00:35:54: Was kann ich damit machen?
00:35:55: also wenn ich jetzt sagen muss auch die Chinesen sind gewisse Strecken mit dem Auto unterwegs.
00:36:00: Oder wenn du in Großräumen wie Shanghai oder sonst irgendwo mit dem Autonweg, ist es halt wie München und ein bisschen größer.
00:36:07: Und dann hast deine Kinder hinten drin mit was können die denn bespaßt werden?
00:36:11: Oder bei Laune gehalten werden?
00:36:14: Also was für Entertainment Möglichkeiten gibt's denn?
00:36:17: Ganz wichtig nicht mit ihnen persönlich reden!
00:36:21: Mit Kindern sollte man nicht reden.
00:36:22: Auf
00:36:22: keinen Fall mit Kindern reden, da braucht man Medien richtig?
00:36:24: Deswegen ist da hinten ... Nee,
00:36:26: geht da drum!
00:36:27: Weil so und ansonsten fahren wir da halt und es ... Man ist auch wesentlich ich sage mal aufgeschlossener in Richtung Akzeptanz autonomes Fahren und ähnliches.
00:36:40: Da laufen ja auch schon Sachen, wo wir Europa noch träumen können oder von selbstfahren in Autos zumindest Level vier.
00:36:50: Geht in China auch schon los.
00:36:51: Hast du das Gefühl, dass du angenommen wurdest?
00:36:55: Dass du Teil der Firma bist oder bist du mir so eine notwendige europäische Peripherie damit man den Markt erreichen kann.
00:37:04: Also hast du das Gefühl?
00:37:05: Wirst du natürlich die Entscheider fragen ist mir schon klar.
00:37:08: aber hast Du das Gefühl Du bist da angekommen Das ist dein Platz und Du wirst für voll genommen.
00:37:15: Ich werde schon vervollgenommen.
00:37:17: Die Sache ist halt.
00:37:18: nur die Bestimmte Dinge dauern halt.
00:37:22: Und das hängt davon ab, wie Gruß die Historie und die Verflechtung dieser chinesischen Firma schon auf dem internationalen Markt ist.
00:37:33: Nimmt man jetzt eine Hongkong basierte Firma oder eine Taiwan-basierte Firma?
00:37:37: Dann ist es wahrscheinlich weiter über der Eidung oder anderen chinesische Firma.
00:37:43: von daher braucht man ein bisschen Geduld, ein bisschen Einfühlungsvermögen.
00:37:47: Es funktioniert nicht alles gleich.
00:37:49: Aber wenn sie sich bewegen, die Chinesen?
00:37:51: Das dauern ein Stück.
00:37:52: Aber wenn Sie sich bewegend und machen so auch ...
00:37:54: aber wie?
00:37:55: Genau!
00:37:56: Was ist jetzt sehr spannend durch?
00:37:57: Wir haben jetzt dein Tipp gelauscht oder ein Tipps gelauscht.
00:38:00: Ich habe auch noch einen Tipp an dich, Andreas Franz als Andreas für uns.
00:38:08: Du bitte den Podcast weiterleiten Egal auf YouTube oder Spotify, schick ihn an deine Arbeitskollegen nach Fernost.
00:38:16: Ja, mach ich noch!
00:38:16: Dann haben wir mit einer Eins Komma drei Milliarden und eins Komma vier mittlerweile was es sind.
00:38:20: Hörer haben, da freuen wir uns auch über ein paar bisschen reichweiten Zuwachs.
00:38:23: Vielleicht
00:38:24: absolut.
00:38:25: Ja genau.
00:38:26: Gut
00:38:27: zu hören ist toll.
00:38:28: Danke dir.
00:38:29: Vielen Dank für diese Perspektive ja für die Beleuchtung der unterschiedlichen kulturellen Vorgehensweisen alles Menschen aber verschiedene Perspektiven auf das Leben verschiedene Perspektiven auf die Leistung und verschiedene Perspekten auf die Technologie.
00:38:43: Das ist schön!
00:38:44: Danke Matthias!
00:38:45: Wir hören uns wieder beim nächsten Podcast, wo so ein Spörle-Menschmaschine morgen bleibt.
00:38:49: Bleiben Sie uns gewogen, egal aus welchem Land sie kommen wir sind wild offen.
00:38:53: Dankeschön, danke Andreas!
00:38:54: Tschüss.
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