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Folge 4: Aufmerksamkeit entscheidet

Shownotes

Warum man nicht durch das Raster fallen sollte, sieht man im Vogelnest. Was muss man tun, um positiv aufzufallen? Schaffen wir es, mehr Likes als die Geräusche einer Spülmaschine oder Dunstabzugshaube auf Spotify zu bekommen? Was ist wichtiger: Kontext, also das Umfeld, oder Ihre Botschaft um Kunden aufzufallen? Warum werden manche Menschen nie langweilig? Diese und andere Fragen beantworten Prof. Matthias Spörrle und Matthäus Hose.

© Componeers GmbH Jingle und Intro-Stimme dieses Podcasts wurden KI-generiert. Alle Gespräche und redaktionellen Inhalte sind menschlich produziert.

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Ob in autonomen Fahrzeugen, der robotergestützten Chirurgie oder bei der Steuerung smarter Stromnetze – Künstliche Intelligenz (KI) dringt unaufhaltsam in Bereiche vor, in denen Fehler fatale Folgen haben können. Damit verändert sich auch das Fundament der Funktionalen Sicherheit (Functional Safety) radikal.

Die Sicherheit technischer Systeme beruhte bislang auf strukturierten, deterministischen Regeln und transparenten Ursache‑Wirkung‑Zusammenhängen (vgl. IEC 61508). Moderne KI-Systeme – insbesondere Deep-Learning-Modelle – verhalten sich jedoch oft wie eine „Black Box“: Sie sind probabilistisch, lernen kontinuierlich dazu und ihr exaktes Verhalten lässt sich in komplexen Situationen kaum deterministisch vorhersagen.

Diese neue Ära stellt Ingenieure, Entwickler und Gesetzgeber vor eine historische Herausforderung: Wie garantieren wir die Sicherheit von Systemen, deren inneren Entscheidungsprozesse wir nicht mehr vollständig im Detail voraussehen können?

Die Konferenz zum Thema „Funktionale Sicherheit im KI-Zeitalter“ informiert über den aktuellen Stand bei Technik und Normen, stellt neue Lösungsansätze vor und bietet praktische Hilfestellungen für die Zertifizierung von KI-basierten Produkten.

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13. Oktober 2026 | München

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Erscheinungsweise: Wöchentlich | Dienstag

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Kommentare (2)

HOSEundSPÖRRLE: Mensch. Maschine. Morgen.

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@Roland Wagner Danke für Dein ergänzendes »Geldmünzengeklimper«-Beispiel aus dem Bereich der Psychoakustik, auch eine sehr spannende Disziplin.

Roland Wagner

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Noch ein Beispiel ergänzend zum Streichholzbeispiel ab ca. Minute 6: Ein indigener Amerikaner besucht seinen Freund in New York. Sie laufen an einer sehr belebten Straße und unterhalten sich. Plötzlich sagt der Besucher: "Psst, sei mal still." Dann geht er ein paar Meter abseits in eine Seitenstraße und hebt vorsichtig ein Vogelküken auf, das aus einem Nest irgendwo an einem Zaun gefallen ist und setzt es wieder hinein. "Es ist wirklich erstaunlich, was Du als Naturmensch für ein ausgezeichnetes Gehör hast", sagt der New Yorker. "Mein Gehör ist nicht besser als Deines und der vielen anderen Menschen hier. Ich beweise Dir das", antwortet der Freund. Er greift in seine Tasche, packt mit der Hand ein paar Cent-Münzen, die sich darin befinden und wirft sie auf die Straße. Das klimpernde Geräusch der Münzen ist angesichts des Lärms kaum zu hören. Dennoch drehen sich nahezu alle anderen Fußgänger in der Nähe um und schauen, wo das Geräusch des Geldes herkommt. Fazit: Es geht nicht nur um die Laustärke, sondern auch darum, worauf wir zu hören/wahrnehmen trainiert sind!

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