Werbepartner von HOSE&SPÖRRLE: Mensch. Maschine. Morgen. Hier finden Sie mehr Informationen zu unseren Werbepartnern!

Folge 46: „KI macht dick!?“ – Der Google-Effekt

Shownotes

Dank Suchmaschinen & KI ist jederzeit so viel Wissen verfügbar wie nie zuvor. Aber warum wissen wir weniger, wenn wir wissen, wo die Informationen verfügbar sind? Warum erinnern wir Rosies Telefonnummer, nicht aber die Handynummer unseres Ehepartners? Wo laicht der Elch? Warum macht KI dick? Und warum ist Hose&Spörrle eigentlich auch ein Fitness-Podcast? Prof. Matthias Spörrle und Matthäus Hose wissen die Antworten und verhelfen Ihrer Hörerschaft ganz nebenbei zur Bikini-Figur.

© Componeers GmbH

YouTube: HOSE&SPÖRRLE: Mensch. Maschine. Morgen.

Erscheinungsweise: Wöchentlich | Dienstag

Weiterführende Infos und Links zur Folge hier!

Diese und weitere Folgen von „HOSE&SPÖRRLE: Mensch. Maschine. Morgen.“ gibt es in allen gängigen Podcast-Apps, und hier: Markt&Technik-Podcasts!

Wenn Ihnen „HOSE&SPÖRRLE: Mensch. Maschine. Morgen.“ gefällt, dann freuen wir uns sehr, wenn Sie den Podcast abonnieren, liken, bewerten und weiterempfehlen.

Wir freuen uns über Feedback: podcast@markt-technik.de

Wenn Sie Werbung in diesem Podcast schalten möchten: podcast@markt-technik.de

Impressum

Datenschutz

Transkript anzeigen

00:00:00: Matthäus, dieses Intro ist eigentlich ein Outro.

00:00:03: Weil wir sprechen das ein nachdem wir den Podcast aufgezeichnet haben.

00:00:08: Während wir gesprochen haben, ist eine kleine Mutation passiert Menschen und ihre Gedanken mutieren.

00:00:15: Ich hab gedacht wir reden über was Kognitives.

00:00:17: aber ich habe eigentlich gemerkt Wir sind dabei hier im Fitnessprogramm zu entwickeln.

00:00:22: Das Gehirn verbraucht total viel Energie Und letztendlich haben wir abgeleitet KI macht dick oder?

00:00:28: Sie macht dick, weil sie uns hilft unsere eigenen Ressourcen zu schonen.

00:00:32: Weil wir selber nicht mehr nachdenken müssen.

00:00:34: Wir lagern quasi das Denken aus dadurch spartes Gehirnenergie.

00:00:38: Ich habe einen Grundumsatz von dreitausend Kalorien am Tag.

00:00:41: Ähm ... zwanzig Prozent dafür gehen fürs Gehirntrauf.

00:00:44: die zwanzige Prozent hab ich jetzt deutlich geschont.

00:00:47: Also im Sinne der Energieeffizienz, wir sollen ja alle Energie sparen ist es eigentlich eine tolle Sache aber im Sinne vom Bodymass Index ist eigentlich gar nicht so gut.

00:00:54: Ja, eigentlich schade.

00:00:55: Deswegen machen wir einen Podcast der sich intellektuell fordern wird.

00:00:58: und nehmen sie uns einfach als Fitness-App bar.

00:01:00: Wir machen das für ihre Gesundheit.

00:01:01: unser Podcast hält sie schlank.

00:01:03: Die nächsten ungefähr... ...Achtunddreißig Minuten die sich uns zuhören werden rennen je nach Körpkonstitutionen zwischen dreihundert und elfhundert Kaloglen.

00:01:12: Los geht's ins Workout!

00:01:18: Herzlich

00:01:28: willkommen zu einer weiteren Folge unseres Podcasts Hose und Sperle, Menschmaschine morgen.

00:01:34: Heute mit einem wie schon gesagt super Thema der Google Effekt weiß ich ob allen bekannt ist was Google ist aber darüber werden wir jetzt im Detail reden.

00:01:42: Der Google Effekte drüber sprechen wir mit Professor Doktor so viel Zeit muss sein.

00:01:47: Matthias Spörle von der Privatuniversität Schloss Seeburg.

00:01:50: Hallo

00:01:51: Matthäus Hi

00:01:52: Ich bin Matthäus Hose CEO oder Kameramantromanverlässigartestudio.

00:01:58: Bleibt da!

00:01:59: CEO der Komponiers.

00:02:00: bleibt doch da Michael Der Komponiers GmbH, unser Thema wie gesagt der Google-Effekt.

00:02:06: Matthias, zweiunddreißig sechzehn acht was sagen denn diese Nummern?

00:02:13: Ähm das sind vielfache von acht.

00:02:17: Ja richtig es ist, da hat sich bei der Möffel gängen etwas dabei gedacht Anfang der achtziger Jahre.

00:02:23: Das ist die Münchner Stadttymne.

00:02:24: Es ist nicht in München steht ein Hofbrauhaus sondern...

00:02:28: Tour die ganze Nacht.

00:02:28: Genau, es

00:02:29: ist Kandal im Skrabbezirk.

00:02:30: jeder der mal auf dem Riesen war oder wie die Norddeutschen sagen auf dem Oktoberfest war kennt dieses Lied.

00:02:36: das ist für Münchneres das Wahnsinn kennt jeder auswendig, zweihund dreizeh sechzehn acht Herrschkonjunktur die ganze nacht.

00:02:42: heute ist es so dass man sich keine Telefonnummer bemerken kann außer diese halt wahrscheinlich und das ist das Thema der Google Google Effekt.

00:02:50: wenn ich dir jetzt die Frage stelle Matthias wo leicht der Elch?

00:02:58: Wo leicht der Elch?

00:02:59: Erzähl's uns.

00:03:02: Okay, wo leichter?

00:03:04: ich also pass auf.

00:03:09: Also erleicht nicht weil er gibt keinen leicht ab.

00:03:12: das erleicht ist bei amphibien und fischen.

00:03:15: aber ich kann verstehen dass du damit Nachkommen meinst die gezeugt werden.

00:03:23: Ich stelle

00:03:23: dir eine frage wo leichte ehrlich was machst du?

00:03:26: Ich versuche sie zu interpretieren.

00:03:29: Und in dem Fall ist die Frage ein bisschen abwegeger, durch die Formulierung ist es etwas abweger, aber ich versuch zu interpretiere was du meinst und dann würde ich antworten Nordamerika, Nordeuropa ... Das ist falsch.

00:03:41: Asien... Okay, das ist falsch!

00:03:43: Ich würd's mal so zusammenpassen.

00:03:44: früher musste man suchen, nee, früher muss man wissen.

00:03:47: Das wirst du nicht mehr wissen.

00:03:48: Früher musste man wissen, früher hat man sich angelesen und so.

00:03:52: Aber da sind so in diesem Gehirn drin?

00:03:53: Genau.

00:03:54: Dann musste man suche Und heute muss man eigentlich weder wissen, noch suchen.

00:03:59: Denn heute beantwortet die Fragen die KI.

00:04:02: Aber bloß einigermaßen richtigen Prompt schreiben.

00:04:08: Du hast ja heute alles Wissen der Welt quasi in der Hosentasche... ...in deinem Smartphone.

00:04:14: aber weißt du deshalb mehr als früher?

00:04:16: Du selbst?

00:04:18: Wahrscheinlich weiß ich selbst, aber die Frage ist was ist ich selbst?

00:04:24: Intellektueller.

00:04:26: Ja, ich hab ja auch mein Freundesnetzwerk.

00:04:28: Wo ich dann sage okay für das und dass da frage ich Matthäus zum Beispiel.

00:04:33: Aber ich versteh schon was du meinst.

00:04:34: also mit Ich wirklich ich selber meinen Gehirn im engeren Sinne.

00:04:38: Also von der Befundlage weiß ich weniger Weiß weniger weil ich weiß dass ich das woanders nachgucken kann.

00:04:49: Das ist das Interessante.

00:04:53: Gibt's diese Überlegung zu Google Effekt?

00:04:57: du hast es ja genannt schon, dass ich dadurch das ich weiß.

00:05:02: Ich habe die Informationen woanders muss sich selber weniger wissen und dann das Gehirn verbraucht ja auch unglaublich viel Energie.

00:05:11: Ja wieviel denn ungefähr?

00:05:13: Ja also... Es gibt

00:05:16: der Fitness-Apps die sagen wenn du ... hundert Schritte machst oder wenn du dreimal, dreimal... hast

00:05:22: du so unsere Flüte gebraucht.

00:05:22: ...

00:05:22: bis du am Stepper bist oder Krafttraining machst, brauchst du das nicht wirklich.

00:05:26: Wie viele Brauchten des Gehirn ungefähr Kalorien?

00:05:28: La legts am Grundumsatz, am Körpergewicht aber...

00:05:31: Genau genau genau also... zwanzig Prozent!

00:05:35: So etwa!

00:05:36: Also es ist schwer zu sagen bei Kindern ist es beispielsweise viel mehr und so weiter und so, aber zwanzzig Prozent

00:05:43: Weil der Kopf größer ist im Verhältnis zum Körper.

00:05:46: Weil so viele Nervenzellen abgebaut werden müssen beim Kind, da ist sehr viel nervenzell in Abbau.

00:05:52: Das noch alles sozusagen mit allem verknüpft und gibt ganz viele Nerfenverknüpfungen.

00:05:57: Und sowohl die Anzahl der Nervenziellen nimmt ab wird abgebaut als auch die An Zahl der Verknüpfung nimmt ab.

00:06:04: Und das ist ein energieaufwendiger Prozess-Abbau.

00:06:08: Abbau ist Energieaufwendig.

00:06:09: Deswegen also ... Bei Kindern ist der Energieverbrauch höher aber bei Erwachsene würde man sagen, so zwanzig Prozent.

00:06:15: Aber ist immer eine Frage... Ist es das Gehirn selber?

00:06:18: Weil das Gehör macht auch beispielsweise so implizite Aufträge für so imaginierte Motorik und dann geht der Energieverbrauch auch wenn das nicht ausgeführt wird in den Muskeln hoch.

00:06:29: Also das heißt, dass das Energieverbauch, der findet nicht im Gehirnsstadt, ist aber durchs Gehirnen beauftragt sozusagen.

00:06:36: Also ja, bla bla bla, nicht so viel reden.

00:06:38: Zwanzig prozent etwa!

00:06:40: Das war nicht so viel Reden, das ist beim Podcast super.

00:06:45: Komm wir müssen fertig werden!

00:06:46: Ja genau, ich muss ja weiter.

00:06:50: Der Punkt ist... Menschen streben mittlerweile nach Energieverbrauch oder Kalorienverbraucht um abzunehmen, um ihr Körpergewicht im Griff zu bekommen.

00:06:58: Eine der besten Möglichkeiten um abzunehmen ist das Gehirn anzustrengen und dafür ist ja ein Podcast Menschmaschine morgen Hose Spürle die ideale Plattform wenn man sich Gedanken machen kann.

00:07:07: Das meinen die beiden.

00:07:08: davon reden sie eigentlich total.

00:07:10: Es gibt ja in dem Zusammenhang kurz.

00:07:13: Über Forder, mentale Überforderung als Fitness

00:07:15: drin?

00:07:15: Ja genau!

00:07:16: Das finde ich super.

00:07:17: Wir sind eigentlich ein Fitness-Podcast.

00:07:18: Wenn Sie Ihre App sagen, sie hören den Podcast dann wird der Kalorienverbrauch exakt sich verdoppeln.

00:07:24: Wenn sie uns nicht verstehen machen sie es richtig.

00:07:26: Genau.

00:07:27: Das ist eine... Ich habe die Gedanken noch nie gehabt, danke.

00:07:31: Deswegen

00:07:31: bist du hier beim Google Effekt.

00:07:35: Ich habe mal vom Mind Blow Effekt von Mind Blow Fakt gehört.

00:07:39: Das heißt, du kennst ja alle Studie in der Welt wie ich weiß aber die Studie bestimmt auch.

00:07:45: In einer Studie erinnerten sich Menschen deutlich schlechter an Informationen wenn sie glaubten dass diese Informationen später digital verfügbar sind für sie.

00:07:53: also Sie konnten sich erstaunlich genau daran Erinnern wo die Informationen gespeichert waren.

00:08:00: Aber an den Informationen selber erinnerten sie sich schlecht Mussten sie ja nicht wissen, Sie wussten ja wo sie sie finden.

00:08:07: Wenn ich weiß dass ich dich später zu einer Sache beispielsweise zu einer Kampagnenstrategie oder zu einer Kampfsportbewegung das ich dich nachher wenn ich das Wissen muss fragen kann dann merke ich mir das weniger.

00:08:32: Das ist so Ja?

00:08:35: Es ist ein Ressourcenteam

00:08:36: Genau, weil das Gehirn verbraucht unglaublich viel Energie.

00:08:40: Das heißt

00:08:41: es im Volksmund?

00:08:42: Ganz genau!

00:08:43: Und für einen Organ ist das einfach unglaublich viele.

00:08:49: müssen wir jetzt gar nicht groß drüber reden und so leber verbrauchten mehr und blöde Witze einbauen.

00:08:55: kann man alles weglassen.

00:08:56: dann muss man sich auch nicht über einzelne Prozentzahlen groß hier wichtig machen.

00:09:01: Aber der entscheidende Punkt ist für einen Organ, das ist halt unglaublich asymmetrische aber es ist ja wohl das was uns an die Hauptverantwortungspositionen auf diesem Planeten gebracht hat.

00:09:12: also wo anscheinend ein wichtiges Organ und deswegen hat unser Gehirn obwohl es zur komplexen Analyse und zur kompletzen Abspeicherung in der Lage wäre... ...ein anderes Standardsetting.

00:09:25: Das Standardsetding ist nimm die Denkabkürzung.

00:09:29: das sehen wir auch bei den Stereotypen.

00:09:31: Auch Theotypen sind Denkabkürzung, sind Energie-Effizienzmechanismen.

00:09:41: Beispielsweise dass wir eine hohe Körpergröße assoziieren mit Führungskompetenz.

00:09:46: Er gibt total Sinn aus der evolutionären Stammesgeschichte der Welt bei der die Führungskräfte in der Regel auch in Kämpfen involviert waren.

00:09:56: Er ergibt also total Sinn.

00:09:57: dieses Vorurteil, dieses Stereotype in der Vergangenheit, aber eine schöne energieeffiziente Sache.

00:10:07: Eine andere Energieeffizienz vom Gehirn ist die das es sich überlegt.

00:10:13: hey muss ich das wissen?

00:10:15: Muss ich das Wissen oder muss ich nur wissen wo steht?

00:10:20: und wenn ich das weiß dann merke ich mir den Inhalt selber nicht.

00:10:24: Das kann man da auch ein Loblied singen.

00:10:28: Weißt du, weil das ist Energieeffizienz und wir wollen die alle nachhaltig mit unserer Energie umgehen.

00:10:32: Deswegen kann man sagen, dass es eine tolle Sache.

00:10:34: Aber die Frage ist wenn Du gar nichts mehr weißt so nur noch weißt wo's is wie verändert sich dadurch Dein Denken?

00:10:43: Das ist doch das ist doch die interessante Frage!

00:10:45: Da gibt´s zwei Sachen.

00:10:46: erstens ich habe bisschen mit Jorah zu tun gehabt im Studium und auch in meiner Arbeit Und alle Juristen, die ich kenne Ich bin nicht so ein Klugscheißer bin teilweise unter den Paragrafen auswendig weiß ja Die Nummer und das Nummer ist okay, aber auch den Paragrafen-Inhalt.

00:11:02: Dann haben sie mir mal gesagt, ich muss nur wissen wo steht?

00:11:05: Also Juristen können nicht alle gesetzte Texte der Welt auswendig... So

00:11:09: teilweise richtig dicke Bücher!

00:11:10: Ja ja,

00:11:11: teilweise.

00:11:12: Über

00:11:12: hundert Seiten.

00:11:13: Können

00:11:13: wir dann in den Kommentar lesen und so, aber sie wissen eigentlich immer wo steht.

00:11:16: Das ist ein klassisch juristisches Herangehen.

00:11:18: Ich weiß wo es steht, das reicht.

00:11:19: Und da kann ich bei den gesetzten Text anschauen und den nochmal lesen.

00:11:23: Im Management ist es ja so ... Wenn du CEO in der Firma bist, dann ist es eher kontraproduktiv wenn du alles selber machst oder alles weißt.

00:11:31: Du musst eigentlich wissen wen du fragen musst und du musst quasi delegieren können.

00:11:36: Wir können mir helfen bei diesem Problem und da muss ich das Problem lösen lassen und dann die ganzen Probleme aggregieren und die Lösung zusammentragen.

00:11:44: Das ist die Aufgabe des Managements.

00:11:46: So ist das Gehirn zum Arzt-CEO unseres kompletten Systems.

00:11:55: Wo ich dazu was sage, möchte ich nochmal da etwas nutzen.

00:11:58: Nämlich deine Erfahrung.

00:12:03: Früher also eine meiner ersten Stellen wo ich gearbeitet habe war bei Siemens wie fast jeder Deutsche.

00:12:08: irgendwann gab mir mal so einen Zeitpunkt, der hatte Siemens global...

00:12:11: Fast jeder Deutsche?

00:12:12: Ja ja.

00:12:13: Irgendwann... Die haben sich natürlich jetzt auch wieder ganz anders entwickelt aber zu einem gewissen Zeitpunkt hat er ja Siemens mehr Mitarbeiter als Island Einwohner und Da gab es dieses alte Führungsverständnis, das eine Führungskraft in der Lage sein müsste alle arbeiten von den Followern auszuführen.

00:12:38: Wenn man dann noch führen konnte und mit Menschen reden konnte und mehr erklären konnte als Schaltkreise sondern auch Teamdynamiken erklären konnte, dann war man der Held.

00:12:48: aber die Führungen wurde definiert.

00:12:51: früher bin ja auch schon jetzt über dreißig Schon mehrfach.

00:12:56: Mehrfach!

00:12:59: Da wurde Führung festgemacht an einer auch fachlichen Kompetenz, sprich ich kann alles tun was die mir unterstellten machen.

00:13:10: ist das bei euch auch noch so?

00:13:12: und du bist ja auch ganz viel im Kontakt mit Firmen weil du bist ein Netzwerk.

00:13:18: Ist das eine überholtes Führungsverständnis?

00:13:20: oder gibt es noch ernsthaft Firmen vielleicht so?

00:13:24: Deutschland.

00:13:25: Ist das so eine deutsche Denke, dass man da immer der Experte sein muss?

00:13:29: oder ist es von gestern?

00:13:31: Also ich glaube klassisch im Handwerksbetrieb ist es so.

00:13:34: Ja, ist er Meister.

00:13:37: Alle umfassende – nicht alle umfassen, aber die umfascende Wissen hat und quasi jedem Lehrling oder jeden Mitarbeiter helfen kann wenn er eine Frage hat diese Meistergedanke.

00:13:50: Ich bin der Meister und ich weiß fast alles in allen Bereichen.

00:13:54: Das ist ja durch die arbeitsteilige Gesellschaft mittlerweile eben nicht mehr möglich und das ist ja so, wenn das Management ein bisschen getrackt wird.

00:14:02: Also bei Großkonzernen oder auch wenn der Tenehmizberater sich das mal anschauen.

00:14:08: oder Leute, die aus dem Tenehmitzberater Background haben sich das anschauen, ich gehe ja auch ganz anders an Sachen heran als Leute, denen das nicht hatten.

00:14:15: Die sehen es eher negativ, wenn einer sich überall einen mischt und überall wichtig macht.

00:14:19: Und das hat die Frage wie hoch ist die Delegationskraft?

00:14:22: Also die Kraft zu delegieren kann das jeder.

00:14:24: erst einmal kann es nicht jeder weil in der Regel bist du wenn Du Manager bist ja jenige der hört sie jetzt ein bisschen doof an.

00:14:30: aber der was beeinflussen möchte was der was managen kommt von mansion im agare dass haus bestellen.

00:14:38: also das ist eigentlich kein elitärer Begriff so jemand der einfach anpackt oder Gestaltungsverantwortung.

00:14:45: gute Manager müssen sich eben dann zurücknehmen.

00:14:47: Und ich sehe selber wie das schwer das teilweise ist, wenn man was sieht nicht selber sich damit zu beschäftigen weil du kannst ihn nicht mit hundert Problemen beschäftigen, weil du dann und Umstände den Fokus verlierst für die wirklich wichtigen Dinge.

00:15:00: Aber es ist ja eine Interaktion!

00:15:01: Ich will es nicht zu stark problematisieren aber ich will dich da auch noch in der wirtschaftlichen Real-Leben ein bisschen besser verstehen.

00:15:09: Okay also du willst die Aufgaben nicht selber machen?

00:15:11: Weil dass auch lächerlich ist.

00:15:14: wenn die Mitarbeiter das dann machen sollen, verlangt es natürlich auch eine gewisse Kompetenz auf Seiten der Mitarbeitenden.

00:15:20: Das heißt, es gibt bestimmt möglicherweise Kontexte wo die Mitarbeitende beispielsweise weil sie noch nicht eingearbeitet sind oder weil sie nicht bereit sind sich neue Bereiche zu entwickeln ihre Aufgaben nicht erfüllen können und dann wäre es ja ganz gut.

00:15:34: also natürlich dann die Notlösung.

00:15:35: aber da muss die Führungskraft einspringen oder?

00:15:38: Weil ansonsten verfällt das Haus.

00:15:40: wenn ich da sozusagen dabei bleibe

00:15:42: ... beschreibst du relativ komplex, denke ich mal.

00:15:45: Aber die Manager, die jetzt zuhören... Also Manager was ist ein Manager?

00:15:49: Sie meinen es mal die obere Management Seed Level.

00:15:52: Mensch mit organisationaler Gestaltungsverantwortung so aus.

00:15:56: Egal wie groß die Firmen sind, die werden genau derselbe denken, was ich denke ja.

00:16:00: Sprich mal aus!

00:16:01: Das Problem ist das ist der Spagat den man machen muss zwischen einerseits... Ich versuche allen Kollegen zu helfen, ihre Tätigkeit bestmöglich zu gestalten Auf der einen Seite, auf der anderen Seite darf ich mich aber nicht mit Details oder bei jedem Detail befassen.

00:16:19: Weil es meine Ressourcen alligiert bindet und damit wichtige Sachen und Umständen runterfallen.

00:16:25: Und deswegen ist das Wichtigste was ein Manager können muss meines Erachtens, skalieren beziehungsweise anzuschauen.

00:16:32: war's wirklich wichtig?

00:16:34: Was ist Thirst Things Thirst, dieser Spruch?

00:16:36: Der ist so banal.

00:16:37: Aber der trifft zu was es wirklich wichtig jetzt für die Firma und dazu braucht ein Unternehmen Ziele oder eine klare Identität.

00:16:44: Was will ich eigentlich als Firma haben?

00:16:46: Und da hilft einem die alte Betriebswirtschaft.

00:16:49: Für mich gibt's genau drei Dimensionen.

00:16:52: Das ist Umsatzkosten und Nachhaltigkeit.

00:16:57: wird man nicht Primärumweltverträglichkeit, natürlich ist die auch richtig aber Nachhaltigkeit.

00:17:01: Sondern erst mit diesem Umsatz und Kosteneffekt den ich erziele das der nachhaltig ist.

00:17:06: Das heißt dass es nicht nur jetzt mal schnell umsagt Ich hole mir jetzt einen Kunden weil ich dem in Rabatt gebe Und habe damit ein super Monat Weil ich einen Riesenkunden quasi so ein Angebot gemacht hab was auf Kosten der Rendite geht und mittelfristige Unternehmen eine Schieflage bringen würde Sondern weil ich einfach Umsatz gemacht habe.

00:17:24: Also, Umsatzkostennachhaltigkeit.

00:17:26: an diesen drei Primisten würde ich den Manager immer messen.

00:17:30: und da sind die drei großen Ziele und davon abgeleitet kommen dann die kleineren oder untergeordneteren Ziele.

00:17:37: Und das in diesem Spagat hinzubekommen auch die kleinen Ziele, denn Business ist in Details noch eine Platitudinanführung seines Geschäfts liegt in Details Aber ich kann mich nicht mit jedem Detail befassen, weil ich sonst den Blick fürs große verliere.

00:17:52: Die drei großen Sachen habe ich schon gesagt.

00:17:53: Umsatz, Kosten und Nachhaltigkeit.

00:17:56: Nur kurz zur Ergänzung bei dem Begriff der Nachhaltigkeit hast du auf die wirtschaftlichen Aspekte abgezielt.

00:18:00: In der üblichen Definition von Nachhaltigkeiten gibt es eben diese drei Säulen.

00:18:04: Und eine in der Tat ist die wirtschaftliche Nachhaltighat.

00:18:06: Das andere ist soziale oder das andere sind Umweltressourcen?

00:18:08: Ja auch rechtlich!

00:18:10: Also es hilft ja nichts wenn ich irgendwas mache was angreifbar ist.

00:18:14: Es muss rechtlich nachhaltig sein also... Ich glaube auch, dass man im Management das ist ja nicht so... Das haben wir wirklich wichtig.

00:18:23: Los weil jemand in der Position ist wo er Führungsverantwortung hat.

00:18:26: Ist ja nicht per se wie ein besserer Mensch und gleich überhaupt nicht aber auch nicht unbedingt immer der bessere Mitarbeiter.

00:18:32: Nicht zwangsläufig!

00:18:33: Aber die Aufgaben sind andere und eine Aufgabe ist eben Fokus zu setzen.

00:18:37: Und wenn du jetzt zum Beispiel mit jedem Detail dich da aufregst, mich händest, mein Chef hat mich angeschissen weil ich im Farbkopierer zwanzig Kopien gemacht habe Es gibt so Leute, es gibt so Chefs.

00:18:48: Natürlich ist es blöd wenn jemand Ressourcen verschwendet und das darf der Chef auch nicht zulassen.

00:18:52: Er muss auch schauen dass er nicht Broken Window Theory nimmt zusammen.

00:18:56: Man darf nicht einreißen lassen dass Fehlverhalten akzeptiert wird aber er darf sich halt auch nicht mit Details mehr rum ärgern weil die wirklich wichtigen Sachen sind die drei Punkte und diese stehen über dem und dann müssen die ressourcen so angepasst werden.

00:19:06: Die ressourzen des Chefs auch an für sagen wir es mal Chefschefin so angepast werden dass der Fokus nicht verloren geht

00:19:13: Das heißt der Google Effekt kann sogar hilfreich sein, weil du bestimmte Details nicht wissen musst.

00:19:21: Fürs Management auf jeden Fall!

00:19:22: Ja und dich auch nicht damit beschäftigen willst, weil das dann für dich erleichtert dass du mentale Kapazitäten zur Verfügung stellst dir selber für deine Kernaufgabe nämlich für strategische nachhaltige Planung von Umsatz und Kosten.

00:19:36: Und die KI ebenfalls.

00:19:37: ich bin auch sicher, dass gerade eben der Anteil der Menschen in beruflichen Kontext KI nutzen der Anteil der Menschen, die Management-Sinn höher ist.

00:19:47: Würden zwar nicht zugeben weil sie hervorgeben müssen oder manche wollen vorgeben, dass ihr alles wissen aber ich glaube das die mehr KI nutzen als der Durchschnitt.

00:19:55: Früher hieß es immer ein Experte ist jemand der um Experte zu bleiben niemals jemanden um Rat frägt.

00:20:01: Ist auch mal so eine ganz wichtige Punkt, sondern unsere KI kann man heimlich fragen.

00:20:04: Das

00:20:05: sieht man ja nicht.

00:20:06: Die hilft mir dann.

00:20:06: Ja

00:20:07: total okay.

00:20:08: das heißt also du wenn's bei dir gut funktionieren soll dann ist das auch richtig, dass du wissen outsourced.

00:20:17: Auch an andere, dass das ...

00:20:19: Transaktive Gedächtnis?

00:20:20: Genau, exakt!

00:20:21: Darauf wollte ich jetzt hinaus ganz genau... Das ist ja typisch für ein soziales Tier.

00:20:25: Du hast so eine Quale die sourced kein Wissen aus.

00:20:29: An die Nebenqualle weil es keine sozialen Tiere sind oder auch der von dir angesprochene Elch und so.

00:20:36: Der hat ja nicht in dem Sinne einen Wissens Outsourcing.

00:20:43: Aber wir schon Und du hast ja auch die Spezialisierung schon angesprochen.

00:20:49: Das ist ja gut, dass du jetzt nicht Brötchen backen kannst sozusagen weil das Wissen dann sozusagen nicht drin ist und es ist aber outgesourced an die Experten und den Experten dafür und das macht dir eine Gesellschaft groß – die Spezialisierung!

00:21:04: Aber du weißt wo du die Brötchens bekommen kannst.

00:21:06: Ja?

00:21:06: Das ist sozusagen der Witz und das ist typisch soziales Tier.

00:21:09: wir haben immer schon Wissensorte Handlungswissensorte haben wir schon outgesourced, aber eben soziales Tier an Menschen.

00:21:17: Und jetzt sourcen wir das aus an Technologie.

00:21:20: An die KI?

00:21:21: Ja!

00:21:21: Und das ist dann natürlich noch mal was ganz anderes.

00:21:23: Ja, also und dass es das ist interessant.

00:21:25: Aber

00:21:26: da hilft die KI ja total weil das Management ist kleinteilig auch wenn sich das komisch anhört.

00:21:30: aber ich im Studium hat ein Professor gesagt Hopfenberg hieß.

00:21:33: der hat gesagt Wenn sie später im Management arbeiten sollten werden Sie überrascht sein wie viele Tätigkeiten sie verschiedenster Koleur sie in einem Tag erledigen.

00:21:41: sie werden Hundert Hundert Tätigkeit oder hundert Themenfelder haben ... auf einem Tag.

00:21:46: Da hab ich mir gedacht, was für ein wunderte Ebenfeld ... ... das verredet der Mann!

00:21:48: Daher versteh' ich nicht... Und jetzt weiß ich genau, was du meintest, vollkommen recht gehabt.

00:21:53: Es sind total viele kleine Sachen.

00:21:54: Also du hast zwar das große Bild im Kopf, was ich schon mehrfach angesprochen habe,... ... aber es geht um wirklich die Kleinigkeit.

00:22:00: Der will das, der will das und muss immer eigentlich priorisieren, was ist wirklich wichtig?

00:22:05: Und da ist jetzt die Leistung.

00:22:06: Ich weiß das nicht, aber ich weiß wer's weiß.

00:22:09: Also idealerweise hast du eine Struktur aufgebaut,... ... wenn du mich etwas fragst,... Was ist mit den Benzinkosten der Firmenwagenflotte jetzt durch die Mineralölpreiserhöhung?

00:22:24: Muss ich nicht sagen, der Benzinpreis ist um so viele Prozent gestiegen.

00:22:27: Das erhöht die Kosten und ich muss wissen wer das sagen kann.

00:22:30: Ich sage, dass meistens unser Kollege oder unsere Kollegin im Controlling meistert.

00:22:34: Die können die Frage beantworten.

00:22:36: Noch besser ist als Chef, wenn ich dir nicht sagen muss dass im Controlling das jemand weiß und nicht ich.

00:22:42: Sondern dass du so instruiert worden bist doch durch das Management von per se oder du dich selbst, dass du selber weißt wie du fragen musst.

00:22:49: Dass da gar nicht die Arbeit damit hab.

00:22:51: Verstehst du?

00:22:51: Ja, verstehe gut!

00:22:52: Also nicht mein Thema eigentlich.

00:22:53: Das

00:22:54: Thema ist nur komplett den Kosten überblick zu haben.

00:22:58: also wenn wir jetzt mal Kosten aus den Rudern laufen vom Budget weg habe ich ein Problem aber kann mich nicht damit beschäftigen.

00:23:04: Und nebenbei alle, die

00:23:06: eine Bezahlung

00:23:07: bekommen.

00:23:07: Wir haben Benzinkosten von und wir haben so einen hohen Autoanteil mit Elektro- und Hybrid

00:23:11: usw.,

00:23:12: das kann ich dir nicht sagen.

00:23:13: Wenn ich dir sagen wollen würde, wäre ich falsch in der Position.

00:23:17: Ja?

00:23:18: Das ist ein sehr guter Punkt!

00:23:19: Deswegen... Ich weiß das nicht aber ich weiß wer es weiß.

00:23:22: Ich muss das transaktive Gedächtnis quasi auslagern und ich muss meinen Wissen Auslagern an Führungszeichen.

00:23:28: Und das macht uns... ...ich mag den positiven Twist und das macht un im Idealfall handlungsfähig Weil es erlaubt Spezialisierung und es erlaubt, dass man eher den Wald sieht.

00:23:38: Und nicht die einzelnen Bäume, weil du die spezifische Baumexpertise ausgesourzt hast.

00:23:43: Sei's an Menschen oder an die KI für eine kurze gelegentliche Frage.

00:23:47: soweit also alles fein.

00:23:50: Ich will das kurz wirken lassen, weil wir mal einen positiven Aspekt haben.

00:23:54: Jetzt, damit ich dich schon wirken habe lassen, möchte ich ihn wieder kaputt machen.

00:24:00: Wenn du jetzt eine Sache gar nicht mehr weißt dann kann sie dich auch nicht beeinflussen.

00:24:04: in deinem Denken Und in der Wissenschaft gibt es diesen Spruch so from tools to theories.

00:24:13: Dadurch, dass wir bestimmte Werkzeuge, das sind bei methodischer Vorgehensweisen oder analytische Vorgehhensweisen dadurch, dass für die kennen... ...sind wir in der Lage entsprechende Theorien zu entwickeln.

00:24:24: Das ist ein bisschen wie To a man with the hammer everything looks like nails.

00:24:28: Ja?

00:24:28: Das heißt, dadurch, als wir etwas wissen wird unser Denken gelenkt.

00:24:32: Wenn ich jetzt gar nicht weiß Wie ein ganz einfaches Beispiel, wenn ich überhaupt gar nicht weiß wie der Flügel von einem Vogel aussieht?

00:24:43: Gar nicht.

00:24:44: Dann bekomme ich da auch gar keine Idee... ...wie eine Tragfläche aussehen könnte!

00:24:49: Wenn ich überhaupt garnicht weiß, wie die Druckverlagerung und die Robustheit bei einem Ei ist... dann komme ich garnicht auf die Idee so eine fragile Struktur zu bauen damit sie weniger angreifbar ist.

00:25:03: Wenn ich nicht weiß wie sich die Kräfte in einem komplexen Molekül verlagern, dann komme ich gar nicht auf die Idee ein Haus so zu bauen.

00:25:16: Da gibt

00:25:16: es sehr viele Beispiele.

00:25:18: Das Problem ist jetzt Google-Effekt im Zeitalter der KI, in dem wir gerade leben.

00:25:23: Das ist die große Gefahr und da geht's auch für dich als Professor mit deinem Bildungsauftrag.

00:25:28: Ja genau!

00:25:28: Das

00:25:29: ist eine große Gefahre.

00:25:30: wenn ich denke kann man wissen ja komplett outsourcen Und auch die Suche outsourcen und alles.

00:25:37: Dann kriege ich Informationen von der KI geliefert, kann deren Inhalt aber nicht mehr validieren.

00:25:42: Ich kann nicht sagen, stimmt das?

00:25:43: Stimmt es nicht!

00:25:44: Wenn ich gar keinen Wissen habe... Jeder Mensch hat Wissen.

00:25:48: Stell dir vor, ich bin nur noch ein super Promter.

00:25:53: was ich da eingebe, was ich ausgebe.

00:25:56: Was ich bekomme dann kann ich ja das Wissen nicht validieren und die Informationen nicht validierend haben sie aber auch keinen Wert.

00:26:01: Und das ist die große Gefahr dass man total in die Irre geführt wird... ...und Fehlentscheidungen trifft aufgrund der Informationen die man hat.

00:26:10: Deswegen ist Wissen trotzdem wichtig.

00:26:11: also man kann nicht sagen Ich muss nichts wissen weil es gibt Jugendliche.

00:26:15: also ich habe den Fall gehabt schon öfter das Jugendliche Sagen oder Kinder sagen.

00:26:21: Ich muss keine Sprachen lernen, weil das macht alles die KI.

00:26:24: Was ist ... Die größte Dummheit?

00:26:28: Wenn ich sage, ich brauche keine Sprache weiß es macht dir Dippel kann ihr übersetzen.

00:26:32: Das ist eben falsch!

00:26:33: Weil du erstens nicht weißt was dir dann die KI vorschlägt ob das wirklich Englisch ist oder Französisch oder sonst was.

00:26:38: und zweitens die Spontanität.

00:26:40: mit Spontанität dass ein E drin glaubt man nicht geil.

00:26:44: Spontanicät geht verloren Weil, und Sponsorenität ist ein Menschchen-Dialog entscheidend.

00:26:49: Wenn ich ... Ich kann zum Beispiel bisher italienisch, ja?

00:26:51: Ähm... wenn ich jetzt in der ... im Lokal bin, in den italienischen Lokalen und ich spreche mit dem Italienisch.

00:26:56: Wie soll ich das mit einer KI machen?

00:26:58: Kann ich nicht!

00:26:59: Und wenn ihr einen Witz macht und ich erst den Witz nachschauen muss dann wird die KI den Wiz vielleicht gar nicht verstehen weil die KI Probleme hat mit Ironie.

00:27:04: Ja.

00:27:05: Und eine italienische Ironie

00:27:06: z.B.,

00:27:06: in der Kultur ist es nochmal ganz anders als sich das eine amerikanische KI vorstellen kann.

00:27:11: Ja!

00:27:12: Italiener haben ne ganz andere.

00:27:13: also ... In der Sprache ja, die ganze andere Ironie.

00:27:15: Aber selbst wenn die das alles später mal hinkriegt, ist die Unmittelbarkeit der Begegnung trotzdem weg.

00:27:22: Und es ist natürlich verheerend für das menschliche Miteinander?

00:27:24: Total!

00:27:26: Mir ist noch wichtig... Wir haben ja schon viele Follower oder viele jetzt abonniert haben.

00:27:33: Sie abonnieren sie bitte auch und wenn Sie Fragen haben schreiben Sie sich runter was besser von Algorithmus?

00:27:38: Mir ist wirklich wichtig, dass wir das Wissen des Individuums nicht kleinreden.

00:27:44: Dass wir nicht in eine Struktur kommen und denken, ja muss ich nicht wissen?

00:27:48: Ich kann es über ein Google-Effekt, den wir heute eben als Thema haben auslagern.

00:27:51: Denn wenn Sie das wissen nicht haben werden sie Informationen, die Sie bekommen, nicht beurteilen können.

00:27:54: auf der einen Seite und auf der anderen Seite Ihnen wird im Leben was fehlen.

00:27:59: Ja, ja.

00:28:02: Ist man sehr schwierig wie Intelligenz definiert wird.

00:28:04: Aber eine ganz gute Definition von Intelligenz ist die Ability to make models.

00:28:09: Also das ist also die Fähigkeit, in angemessener Weise Repräsentationen der Realität... ...die Komplexität herausnehmen abzubilden.

00:28:17: Das heißt ich, eine Straßenkarte im Maßstab eins zu eins ist wertlos.

00:28:23: Sehr sehr schwer zu schleppen bringt gar nichts.

00:28:27: Jedes Modell ist immer eine Vereinfachung Und der Kniff ist sozusagen, dass du die Vereinfachung so machst.

00:28:35: Dass du Informationen verlierst aber trotzdem für dich interessierende wichtige Informationen behältst und das bedeutet?

00:28:42: Du musst es eigentlich verstehen worum's geht.

00:28:45: Und die Überlegungen, die kritische Überlegung ist die wenn du nix weißt darüber dann bist du nicht in der Lage Modelle zu bilden.

00:28:53: Verstehst du weil du nicht des Pudelskern Weil du das nicht erkennst, weil du nicht weißt worum es eigentlich geht und das würde letztendlich in der extremen Form bedeuten.

00:29:03: Bist du deine Intelligenz?

00:29:06: Ja, exakt!

00:29:07: Dass du die Intelligenze outsourst und das ist...

00:29:13: Unser Thema in dieser Podcastreihe Menschmaschine morgen ist ja eigentlich ganz geil.

00:29:20: Ambivalenz Der Google-Effekt ist ambivalent, aber auch das ganze Thema KI-Wissen ist ambvalent.

00:29:25: Einerseits auch Smartphones und Internet.

00:29:28: Das macht es ja so spannend für uns beide zu reden nach psychologischer oder wirtschaftlicher Sicht.

00:29:33: Einerseits wissen wir von den Gefahren, die mit einem hergehen.

00:29:38: Wenn ich sage, ich muss es nicht wissen, Google macht das für mich.

00:29:42: Die politischen Gefahren und die intellektuellen Gefahren.

00:29:44: Die Entwicklungsgefahren, dass man einfach hängen bleibt.

00:29:46: Dass man auf Deutsch einmal blöder die Gefahr gibt.

00:29:50: Auf der anderen Seite ist es so, dass natürlich wir beide Fans von Kaisern und Fans von Google vom Internet und den Möglichkeiten, die dahinter stehen.

00:29:59: Die modernen Technologien sind unglaublich!

00:30:00: Sie sind super, haben aber auf der anderen Seite auch Risiken oder Sachen, die man eben besprechen muss.

00:30:05: Und diese Ambivalenz ist meine Motivation diesen Podcast mit dir zu machen weil ich möchte eigentlich das verstehen.

00:30:12: Weil immer denke ich Scheiß Handy an derseits... Aber erstens ist es nur ein Gegenstand, was das Handy halt steht für mich.

00:30:20: einfach gesagt und auf der andern Seite hat so viel Nutzen für.

00:30:26: Hast du deinen Handy hier im Raum?

00:30:29: Ja.

00:30:30: Hast du einen Kaider drauf, irgendeine?

00:30:33: Ja schon.

00:30:33: Kannst du mal kurz eingeben wo leicht der Elch...

00:30:37: Da haben wir die Zeit!

00:30:39: Aber wenn mich würde interessieren ich würde vermuten dass du den vernünftigen Antwort auf diese dämliche Frage bekommst.

00:30:48: und sei so lieb schreib mir auch leichen mal falsch.

00:30:51: Das ist aber schlecht.

00:30:52: Ich hab jetzt E-Falsch geschrieben.

00:30:54: Ist gut,

00:30:55: Typ!

00:30:56: Ausgezeichnet.

00:30:56: Ob mit A oder I?

00:30:58: Der

00:30:58: ist alles egal.

00:30:59: In der Zeit wo die KI rechnet das dauert immer stunden, kannst du mir Herr Spörle ein paar Praxistipps geben wie wir mit dem Google Effekt umgehen können.

00:31:17: Der erste Punkt ist... Wir müssen trennen zwischen Wissen und Zugriff.

00:31:24: Das heißt, wenn ich weiß wo was ist, muss ich mir bewusst machen.

00:31:28: Ich selber weiß es nicht!

00:31:30: Das ist okay.

00:31:31: Es ist okay das Nicht-Schlimmes.

00:31:33: Nichts Schlimmes aber es ist wichtig zu wissen.

00:31:37: Zu Wissen wo etwas isst, ist nicht das Wissen.

00:31:40: also Trennung von Wissen und Zugriff.

00:31:43: Ist der nächste Punkt?

00:31:45: Der nächste Punkt.

00:31:49: It's a good idea mal vorher auch über eine Sache selber nachzudenken.

00:31:56: Ich frage auch die KI, aber ich versuche es beizubehalten dass sich erstmal selber über die Sache nachdenken.

00:32:06: Die KI ist ein vollkommen verrückter Lehrer denn dieser Lehrer ist bereit auch noch die Hausaufgaben selber auszuführen.

00:32:15: das ist absurd!

00:32:18: Das heißt in der Arbeit mit der KI versuche ich selbst auch kognitive Vorleistung zu gehen.

00:32:26: Das wäre der zweite Tipp, ist anstrengend!

00:32:29: Aber du hast das ja auch schon heute als sehr schöne Fitnessmöglichkeit positioniert.

00:32:35: Deswegen geh vorher in die mentale Vorleistungen.

00:32:39: Geh vorab in die Vorleitung.

00:32:41: Ist eine gute Idee, vorher selber drüber nachdenken.

00:32:45: Haben

00:32:46: wir noch einen dritten Aspekt vielleicht?

00:32:48: Ich bin schon dafür.

00:32:50: zentrale Prinzipien was Wie erkennt man Ursachen?

00:32:57: Kausalitätsverständnis.

00:32:59: Korrelation, Zusammenhang ist nicht Kausalityd!

00:33:02: Das ist eine Urweisheit.

00:33:04: Das ist ein wichtiger Aspekt.

00:33:06: das sollte generell gewusst werden.

00:33:09: also ich bin dafür dass man sich Gedanken macht auch im Management Alltag.

00:33:14: was sind Urprinzipien?

00:33:16: Paradigmen die Ich können muss Die ich wissen muss die ich wirklich verstehen muss Für einen Wissenskern, dass der da ist.

00:33:29: Genau und wo leichter Elch?

00:33:30: Also erstens falls du den Elch gemeint hast.

00:33:34: das ist ein Fisch dieser leicht im Frühjahr April bis Juni in seichten Strömungsarmen Bereichen von Flüssen oder Seen.

00:33:39: Super!

00:33:40: Aber obwohl der Name es ermuten lassen könnte gehört der Elch nicht zu dem Fischen sondern zu den Säugetieren speziell zur Familie der Hirsche.

00:33:47: daher leicht ein Elchnicht.

00:33:50: Hier sind die biologischen Fakten zur Vermehrung.

00:33:52: Die Paarung die sogenannte Blattzeit findet im Herbst statt auch zu dem Oktober, bla bla bla.

00:33:56: Die Elf-Q ist zweieinhalb fünfunddreißig Tage drächtig die Setzzeit ist spät ein früher und meist wird dann kalb geboren.

00:34:04: Zwillingsgeburten sind jedoch bei gutem Nahrungsangebot recht häufig also die Karriert gewusst der Elch leicht nicht weil er kein Fich isst

00:34:11: hat.

00:34:12: aber so wie ich vorhin hat aber deine Frage verstanden

00:34:18: Und das kannst du ja auch mit AI geschrieben muss ich zugehören.

00:34:21: Ich kann keinen Rechtsjagdfehler extra machen

00:34:25: Das ist so krass.

00:34:27: Letztendlich bedeutet das, du musst nicht mal mehr richtig fragen können.

00:34:31: Verstehst du?

00:34:32: D.h.,

00:34:32: dieses, dass du wissen musst ... Ist eh schon vorbei!

00:34:37: Und eigentlich kannst du diesem Ding irgendwas hinrotzen und dann kommt auch schon eine Antwort.

00:34:45: Das bedeutet, du muss eigentlich nicht mal meer fragen können.

00:34:50: zur Google-Zeit der Google Effekt ist er schon recht alt.

00:34:53: Der Google Effekt, der hat ja noch vorausgesetzt dass du dann in der Lage bist wenn du auf so eine total mental versprengte Seite gekommen bist durch den Link.

00:35:02: Dass du dann sagen konntest okay das ist ne irre Quelle!

00:35:04: Das lassen wir besser sein.

00:35:06: hier gehe ich lieber weg.

00:35:06: bin ich das lese weiß ich nachher weniger.

00:35:09: Dann ja auch so Metacompetenzen im Wissensmanagement.

00:35:12: und jetzt hier du kommst ja auch gar keine Seite mehr sondern kommst dahin bekommst du schön vorgekaut?

00:35:17: Auch wenn deine Frage so wie Du sie gestellt hast deutlich macht dass du mental nicht ganz auf der Höhe bist.

00:35:25: Wegen dem Leichen wurde der Elch zum Alk und wegen dem Elch wurde das Leichen zum normalen Paarungs- und Zeugungsvorgang, der eben bei Säugetieren vorliegt.

00:35:38: Zweiundfünfunddreißig Tage Tage Zeit.

00:35:41: Vielen Dank.

00:35:42: die Zusammenfassung kurz.

00:35:44: Der Google Effect zeigt aus unserer Technologie sich nicht nur verändert, was wir wissen sondern auch wie wir Wissen verarbeiten und unsere Gehirn passt sich an eine Welt an in der Informationen jederzeit verfügbar sind.

00:35:55: Das ändert wirklich viel in unserem Kopf.

00:35:57: Wir speichern deswegen weniger Inhalte und mehr Zugänge.

00:36:01: Es ist kein Fehler eigentlich, sondern eine Anpassung, Evolution halt aber eine die wir bewusst gestalten müssen Denn die Zukunft gehört nicht denjenigen die alles wissen Sondern denen die wissen was sie wissen müssen.

00:36:14: Und jetzt passen Sie auf was sie nicht wissen müssen.

00:36:18: Also, was sie nicht wissen müssen schenken Sie sich einfach.

00:36:22: Unnützes Wissen ist ja so ein lustiger Bezeichnung geworden aus der Rubrik, unnütziges Wissen.

00:36:27: Das weiß ich, das ist

00:36:29: das Spannendste.

00:36:30: Genau!

00:36:30: Aber es

00:36:31: ist unnutzig.

00:36:32: Deswegen muss man auch gar nicht wissen wer die Hitbarade in Deutschland anführt weil es kann man googeln oder über kann die KI fragen?

00:36:38: Die sagt sogar dann noch ob's ein Ähnliches.

00:36:42: Danke Matthias, dass du dir die Zeit genommen hast uns über den Google-Effekt aufzuklären.

00:36:47: Ich hoffe es hat Ihnen Spaß gemacht und wir hören uns nächste Woche wieder.

00:36:51: wenn Sie nicht wissen wo sie dem Podcast anhören können fragen Sie einfach die KI.

00:36:54: Hose und Spurle Menschmaschine.

00:36:56: morgen bleiben Sie uns gewogen.

00:36:58: bis zum nächsten Mal.

00:36:58: vielen Dank danke Matthias

00:37:01: Ciao!

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.