Folge 45: Digital Divide – „Spalter“
Shownotes
Digital Divide – warum Technologie die Ungleichheit verstärken kann. Weltweit haben mehr Menschen ein Mobiltelefon als eine eigene Zahnbürste. Prof. Matthias Spörrle und Matthäus Hose zeigen, wer durch Digitalisierung gewinnt und wer verliert. Wie verändert Künstliche Intelligenz heute die Verteilung von Chancen? Und warum verstärkt die Sesamstaße Bildungsunterschiede? Leben ist, was du daraus machst. Dieser Podcast macht das Leben schöner …
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Transkript anzeigen
00:00:00: Es gibt so viele Anglesismen, aber einer Digital Divide ist ein sehr emotionaler.
00:00:06: Warum Technologie die Ungleichheit verstärkt?
00:00:08: Magst du zu was sagen?
00:00:10: Gibt mehrere Perspektiven auf den Begriff.
00:00:13: Man könnte sagen guck mal der Zugang an sich ist schon ungleich und die Nutzung und lalalalala.
00:00:20: Und das wäre dann der Digital Divid.
00:00:23: und man könnte auch sagen guckt mal es gibt Unterschiede in der Gesellschaft.
00:00:29: Die gibt's ja auch.
00:00:31: Wenn ich im öffentlichen Personennachverkehr unterwegs bin, da sehe ich Personengruppen wo ich merke – das sind auch Menschen genau wie ich.
00:00:38: Aber die sind in anderen Segmenten der Gesellschaft unterwegs als ich.
00:00:42: Gibt es also Unterschiede?
00:00:45: Es ist möglich dass diese Unterschiede durch digitale Tools noch größer werden.
00:00:52: Das sind zwei Bedeutungen von Digital Divide und wir wissen ja, dass Ungleichheit in einer Gesellschaft nicht der beste Predictor ist oder besser gesagt leider ein recht guter Predictors für gesellschaftliche Instabilität.
00:01:10: Breitung und Unruhen
00:01:12: Ja, das ist ein wichtiger Faktor.
00:01:14: Es ist eine tolle Sache wenn es uns allen durch Technologie insgesamt im Schnitt besser geht Aber aus der Forschung wissen wir Ungleichheit führt auch wenn's allen besser geht zu mehr Instabilität.
00:01:31: Das heißt Wir sind hier eigentlich in einem Thema des gesellschaftlichen Umbruchs.
00:01:39: Ja, ja, ja...
00:01:41: Genau!
00:01:42: Es ist Spaß bei unserem Podcast.
00:01:59: Herzlich willkommen zu einer weiteren Folge unseres Vereinigungs-Podcasts Hose und Spürle Menschmaschinen im Morgen.
00:02:06: Heute geht es um das Thema Spaltung.
00:02:10: Wie immer, Prof.
00:02:12: Dr.
00:02:12: Matthias Spörle von der Privatuniversität Schloss Seeburg und meine Wenigkeit Matthäus Hose CEO der Komponiers GmbH.
00:02:23: Unser Thema Spaltung heute es geht um Digital Divide.
00:02:26: warum Technologie Ungleichheit verstärkt?
00:02:29: wollen wir in den nächsten paar Minuten darüber sprechen, denn digitale Technologien werden häufig als Motor für Fortschritt Innovationen und auch als Chancengleichheitsmotor verstanden.
00:02:39: Sie versprechen Zugang zu Wissen neuen Bildungswegen und effizienteren Arbeitsprozessen und auch zur Chancen-Gleichheit.
00:02:46: Doch in vielen Debatten denkt man dass Digitalisierung zu Gleichheit wird Matthias aber es gibt sie eigentlich am ehrlichsten, es gibt einen gegenteiligen Effekt Denn die Technologie kann bestehende Ungleichheiten auch aktiv verstärken.
00:02:58: Dieses Phänomen wird unter dem Begriff Digital Divide also doppelt doppelt gemoppelt, digitale Spaltung und digitale Trennung verstanden.
00:03:09: Was habe ich eigentlich schon die Definition verraten?
00:03:12: Dankeschön.
00:03:13: Schon ausgepackt.
00:03:14: Geh doch gleich zur nächsten Frage weiter!
00:03:16: Wenn du schon mal da bist.
00:03:18: Warum profitieren manche Menschen massiv von Technologien während andere kaum profitieren oder sogar gar nicht profitieren?
00:03:27: Also erstmal ein wichtiger Punkt Alle Technologien, die verfügbar sind, sind ja erst mal nützlich im Sinne der Potenzialerhöhung.
00:03:36: Wenn ich einen Hammer zur Verfügung habe kann ich besser hemmern als mit einem Stein und so weiter usw.
00:03:43: Also Technologin sind Möglichkeiten mich in meiner Leistungsfähigkeit zu hebeln.
00:03:50: Soweit so klar gilt für Hammer Dampfmaschine Internet whatever.
00:03:56: aber was ist jetzt?
00:03:57: Wenn nicht alle Zugang haben zu der Technologie?
00:04:01: und noch eine zweite Möglichkeit für Ungleichheit, wenn nicht alle den Hammer oder die Dampfmaschine oder den Computer oder das Internet oder die KI gleich gut bedienen können.
00:04:16: Du merkst es geht einerseits um habe ich überhaupt die Technologie?
00:04:22: Und das Zweite wie gut kann ich sie nutzen?
00:04:25: Zum Zugangen muss man sagen muss man unterscheiden regional.
00:04:28: Also ich glaub, zwanzig Prozent der Weltbevölkerung sind echt noch offline.
00:04:32: Echt noch wird sie ein bisschen arrogant an, aber es ist auch offline.
00:04:34: In Deutschland glaube ich, gab's schon eine Studie vor ewigem Jahr.
00:04:38: Ich glaube in den neunzig Jahren hab' ich mal in einer Studie gehört dass es mehr Menschen gibt die einen Fernseher haben als eine eigene Zahnbürste.
00:04:45: Mittlerweile wirds wahrscheinlich nicht auf das Handy bezieht.
00:04:47: Es gibt mehr Menschen in Deutschland, die einen Handy haben als seine eigene Zahmbürste.
00:04:50: Die teilen mir lieber mal als das Handy ja?
00:04:53: Ja, kannst du natürlich!
00:04:54: Die Familienzahnbürsten...
00:04:58: Ich kenne
00:04:58: auch die Familien.
00:04:59: Waschlappen gab es noch früher und so, wenn sich ...
00:05:02: Vom Sonntagswäsche!
00:05:04: Wer darf zuerst in die Badewanne?
00:05:05: Ja ich glaube dieser Zugang hier in Deutschland ist eines der best untersuchtesten Konsumprodukte in Deutschland.
00:05:11: das Mobiltelefon war auf Schwäbisch das Handy und da gibt's eigentlich keine großen Einschränkungen.
00:05:19: Es gibt aber Gruppen oder Menschen die keinen Zugang zu Mobiltelefonen haben oder auch zum Internet.
00:05:25: Es gibt in den hochentwickelten Ländern, wobei man aufpassen muss was hoch entwickelt heißt, da finde ich nicht ganz so
00:05:33: schnell eine Wertung drin.
00:05:34: Ja
00:05:34: genau aber sagen wir mal in den Ländern, die wir als erster Welt es ist genauso wertend bezeichnet, neunzig Prozent.
00:05:40: Halt ich
00:05:41: noch Wert?
00:05:42: Lass mal's gut sein!
00:05:43: Die wisst was ich meine.
00:05:44: Ganz neutral, die besseren Länder.
00:05:47: Ganz neutral!
00:05:48: Der Präsident der USA hat einen schönen Begriff gewählt.
00:05:50: für die anderen Länder und die weniger entwickelten Ländern gibt es eine Quote-Internetnutzung unter vierzig Prozent.
00:05:58: Ich spreche schon mehrere Aspekte an so wie ich gerade eben gesagt habe.
00:06:02: man kann unterscheiden beispielsweise zwischen dem Zugang und der Nutzungskompetenz.
00:06:09: gibst du noch was dritte?
00:06:11: Wie gewinnbringend Für mich selber kann ich es einsetzen, für so eine dritte Unterteilung.
00:06:15: Gibt's neben dieser Dreiteilung auch eine Unterteilungen?
00:06:19: Dann gibt's einen Digital Divide innerhalb eines Landes und da gibt es beispielsweise Unterschiede – auch bei uns!
00:06:26: Auch bei uns zwischen Stadt- und Landbevölkerung oder jüngeren und älteren Personen.
00:06:32: So zu Demografie.
00:06:33: Exakt.
00:06:34: Wumm gibt´s
00:06:34: das.
00:06:35: Ein kleiner Ausflug wenn sie Woody Allen und Vesta Salon verglichen haben früher und jetzt vergleichen ist ein beides sehr gut bezahlte, hochprominente Schauspieler.
00:06:46: Beide männlich, beide Amerikanern kommen aus derselben Gegend.
00:06:51: Also Ostküste und ich glaube sogar New York-Beide.
00:06:55: Und haben trotzdem ganz anderes Konsumverhalten.
00:06:58: Zumindest was Eiweißprodukte und Nahrungsagentwerksmittel, das haben wir uns mal vorsichtig formuliert anbelangt.
00:07:04: Auch die Medienlutzung wird anders sein wahrscheinlich.
00:07:05: Es ist ganz normal dass wir auch hier eine soziedemografische Unterscheidung haben, ist klar?
00:07:12: innerhalb des Landes und dann, was du gerade gesagt hast also die Statistik zwischen den Ländern aufgemacht hast gibt es natürlich auch einen Digital Divide.
00:07:19: Zwischen den Ländern abhängig von der zum Beispiel von der Elektrifizierung, abhängige von der Infrastruktur und da gibt's ja dann auch sehr viele Teufelskreise zu denen wir gar keinen Zugang haben.
00:07:34: beispielsweise das ist natürlich total klar für dich wenn es zu Stromausfällen kommt ist es nicht so einfach mit dem Internet zu arbeiten.
00:07:45: Total plausible, ja?
00:07:46: Sehr gut nachvollziehbar!
00:07:48: Da kommt jeder darauf.
00:07:49: aber in Ländern... ...in denen es häufiger zu Stromausfällen kommt wird diese Strompause gerne genutzt.
00:08:00: Zur Geburtenförderung zur Steigung der geburtenrate oder...?
00:08:04: Ich mag deinen Ansatz finde ich sehr, sehr gut.
00:08:07: Wir haben hier eher einen Technologiefokus deswegen will ich dazu nichts sagen.
00:08:12: Aber kriminelle Gruppen nutzen das dann um beispielsweise Kupferinfrastruktur auszubauen.
00:08:20: Und dass am Schwarzmarkt als Ressource weiterzuverkaufen, das heißt ... Wahnsinn!
00:08:27: Ja?
00:08:28: Wo weiß denn
00:08:29: du das immer?
00:08:30: Dann kommt der Strom wieder aber kann er nicht mehr fließen.
00:08:34: Weil das Kupfe weg ist?
00:08:35: Genau und zwar von den großen Trassen haben die zwischendrin abgebaut.
00:08:39: viele unterschätzen das völlig falsch.
00:08:41: Viele schätzen das völlig falsch ein.
00:08:44: Was das bedeutet, wenn in Ländern wie beispielsweise Südafrika mal der Strom aus ist?
00:08:49: Dann sagen die naja es halt für eine Stunde nicht der Strom da gehst du halt spazieren.
00:08:54: Der Punkt ist, wenn der Strom danach wieder kommt kann er nicht mehr kommen
00:08:57: weil hier
00:08:58: die Hauptrasse ausgebaut hat.
00:09:00: Ja ich meine wir sind ja jetzt heute machen mit dem Podcast im Bayern und Wenn man ehrlich ist, dass ich z.B.
00:09:08: aufs Land rausfahre.
00:09:09: Ich weiß genau, wenn ich telefoniere... ...wann ich nicht mit telefonieren kann oder...
00:09:14: Irgendwann heißt es bye-bye?
00:09:15: Da
00:09:15: bin ich aber nicht weit weg vom München, da bin ich vielleicht dreißig Kilometer weg.
00:09:18: und dann weiß ich jetzt wird's eng!
00:09:20: Ich hab' einfach Straßen, Landstraßen wo ich keinen Netz habe.
00:09:23: Das ist wirklich so krass.
00:09:24: Es war viele eigentlich ja.
00:09:26: Also Richtung Bartholz-Aubeh also darunter, da kenne ich ein paar.
00:09:31: Es würde trotzdem nicht ausreichen einfach allen Zugang zugeben.
00:09:34: Da gibt´s ja so einen Sesamstraßen.
00:09:36: Beispiel Maxmann, das CSAM-Straßenbeispiel kurz erläutern?
00:09:39: Genau.
00:09:40: Er hat mit Keksen und so nichts zu tun.
00:09:45: Ein Digital Divide Faktor – wir haben ja schon gesprochen Stadtland beispielsweise oder Altersgruppen – ein Faktore ist auch der Bildungsstatus und der socioökonomische Status.
00:09:57: Und da hat man dann festgestellt dass Personen die eher in bildungsferneren Gruppen aufwachsen, dass die Kinder dort dass die mehr Fernsehen gucken, als Kinder in Bildungshörengruppen.
00:10:13: Also haben sie die Sesamstraße... ...als niedrigschwelliges Bildungsangebot.
00:10:19: Kannst du auch zählen?
00:10:20: Fünf Keks war und dann zwei gegessen.
00:10:22: Kraftzahl!
00:10:23: Und dann noch drei Kekse Öbrech.
00:10:28: Genau also das ist eine super schöne Idee weil der Gedanke war Die Kinder, die von den Familien und ihren Eltern nicht so viel Rückhalt bekommen.
00:10:38: Sondern wie ich eher vor dem Fernseher geparkt werden?
00:10:42: Aber du bist ja auch Bildungsfern geblieben bis zum heutigen Tag.
00:10:45: Das
00:10:45: stimmt!
00:10:45: Professor
00:10:45: oder Psychologe.
00:10:46: Trotz
00:10:47: Krümelmonster.
00:10:48: Genau hat also nichts gebracht aber ich kann jetzt auch erklären warum.
00:10:52: Also das war eine sehr gute Idee.
00:10:54: Die Kinder aus den einfacheren Schichten werden vom Fernsehr geparket und gucken mehr Fernsehen.
00:10:58: Also tun wir die Bildung ins Fernsehen rein.
00:11:01: Tun.
00:11:02: Du merkst, er kommt hier raus.
00:11:04: Und deswegen wurde die Sesamstraße gemacht.
00:11:09: Der Haken war als die Oberschichten... ...rausbekommen haben und mitbekommen sind, dass es die Sesamtstraße gibt.
00:11:18: Dann haben sich dann, weil sie haben viel Freizeit wegen ihren Zofen und Operns und Hausmanagern um die Vielzeit, dann haben sich die Eltern mit den Kindern hingesetzt und haben gemeinsam die Sesamstraße angeguckt.
00:11:37: Und danach noch im Nachgang didaktisch vertieft, das kennen wir, die Sesammstraße ist ein amerikanisches Produkt in der Grundausrichtung aber du kennst das bei der Sendung mit dem Haus.
00:11:50: Mit dem Durchschnittsbetrachter der ist ja auch irgendwie forty-fünf Jahre
00:11:54: alt.
00:11:54: Ja genau auf jeden Fall nicht mehr pupatiert.
00:11:57: Genau und auch nicht Kind mehr ganz sicher.
00:11:59: und deswegen haben die Kinder aus der Oberschicht, dadurch dass die Sesamstraße ganz aktiv, didaktisch wertvoll, pädagogisch integriert präsentiert wurde von der Sesamstrasse mehr profitiert als die anderen.
00:12:17: Das heißt?
00:12:19: Die...die Sesam-Straße ist jetzt keine Technologie.
00:12:22: aber dadurch das die Sesamenstraße dann vorlag Ja!
00:12:28: Alle haben profitiert alle haben profitieren unter Schicht wie Oberschicht, aber die Oberschaft stärker.
00:12:34: Das heißt, die Sesamstraße hat Bildungsunterschiede vergrößert
00:12:40: wirklich
00:12:41: und das ist
00:12:43: erschütternd.
00:12:43: Es hat sich ja jetzt zum Glück erledigt weil ja keiner mehr mit seinen Kindern zusammen Fernsehschauts und jeder Leine auf sein Smartphone.
00:12:49: glücklicherweise
00:12:50: und die Leute sind nicht mehr in keine Interaktion mehr gewünschtes
00:12:53: genau.
00:12:54: Also keine Interaktion ist schon gewünscht, aber nur Interaktionen die direkt Umsatz bringt und nicht die Interaktions zwischen Kindern und Eltern.
00:13:02: Genau!
00:13:03: Und das ist ja ein sehr egoistisches Medium des Smartphones.
00:13:07: Also extrem!
00:13:07: Eine
00:13:08: Vereinzelungsanlage?
00:13:09: Auf eine Vereinzelungsanlage genau... Jetzt reden wir ja in unserem Podcast oft über die künstliche Intelligenz und deren Auswirkungen.
00:13:16: Bei Digital Divide verändert die künstliche Intelligenz die Chancenverteilung, also ist es so dass die KI die Chansenverteilung besser macht.
00:13:24: denn das ist ja so... Wir haben... Die Leute fragen uns oft, wir haben auch mal einen Vortrag dazu gemacht werden die Menschen immer dümmer weil der IQ ist ja eine Ratio, also ein Faktor.
00:13:35: aber werden die menschen immer dümer?
00:13:38: Und dann ist unsere Antwort immer gleich nein Aber die Schlauen werden schlauer und vielleicht nicht anzuschlaumen werden, nicht anzuschlaufen.
00:13:47: Also die Gap wird größer weil einfach auch die modernen Medien ja machen ja nicht per se blöd.
00:13:53: das gibt aber diesen Spruch ja Internet macht Blöde und Social Media macht Blöd bestimmt nicht.
00:13:57: Das machen nur die Blöden blöd.
00:13:58: ich zum Beispiel nicht dass ich so schlau bin aber mein Instagram Algorithmus den ich habe der ist cool weil ich hab Ich kriege wirklich lustige Werbespots nach Werbespot, die wirklich witzig und humorvoll sind.
00:14:10: Weil ich wahrscheinlich irgendwann meine Werbesport englisch-britisch Werbesports Algorithmes falle rein getappt bin.
00:14:17: Kann Rolle für Arme und so was echt cool!
00:14:20: Und ich denke manche Leute werden doch durch die neuen Medien Digital Divide haben aber eher positiv für sie und manche eher negativ.
00:14:29: Genau.
00:14:30: Wie ist jetzt die IKI?
00:14:31: Wie wirkt die KI?
00:14:32: Bescheidet nicht KI zwischen Schlaumnutz, schlau wie gesagt bewerten.
00:14:37: Schlaumnutzer und sagen wir mal ansatzweise weniger schlaum Nutzer?
00:14:42: Früher vor langer Zeit als wir diesen Podcast begonnen haben ist jetzt schon eine sehr lange
00:14:46: Jahrhunderte her.
00:14:49: Da haben wir ja immer gesagt diesen Spruch Usit oder Lucid.
00:14:53: das gilt für alles mögliche gilt für Sport gilt für Fitness gilt für Training gilt für kreative Aufgaben.
00:14:59: große Überraschung jemand der jeden tag ein Aquarellbild malt hat im Schnitt später Bessere Aquarell-Bildqualität als jemand, der nur einmal ein Aquarelbild malt.
00:15:09: Wer hätte es gedacht?
00:15:11: Also Training macht die Sache besser.
00:15:13: oder wenn du nicht trainierst Yousit or Lucid.
00:15:15: Wenn sie sich wissen was ein Aquarelle ist, googlen sie's!
00:15:18: Ja genau.
00:15:19: Genau das ist etwas mit kleinen Tipps und etwas mit Wasser zum Wohl.
00:15:22: Deswegen auch Röhrl hin.
00:15:25: Wegen Quelle.
00:15:28: Es kommt wieder die intellektuelle Witzphase, die wieder keiner versteht, nicht mal wir beide.
00:15:33: Also, wer aquarelle malt kann es besser.
00:15:35: so einfach ist?
00:15:36: Genau
00:15:36: oder was auch immer genau.
00:15:38: und jetzt ist die Frage wenn ich jetzt oft KI nutze dann werde ich natürlich auch besser imprompten.
00:15:45: Und wenn ich erstmal selber über eine Sache nachdenke mit meinem eigenen biologisch vorhandenen Gehirn also mit meiner kognitiven Primärwaffe Dann das Ergebnis an die KI Schickel Dann habe ich ein Trainingseffekt und dann hab' ich selber einen Entwicklungseffekt.
00:16:02: Wenn ich die Frage bevor, ich erstmal selber denke an die KI schicke... ...dann macht mich die KI dümmer!
00:16:11: Das ist doch gefährlich
00:16:12: ja.
00:16:12: Wir sind jetzt hier im Jahr also zum Zeitpunkt der Aufzeichnung.
00:16:15: du weißt ja den großen Durchbruch erreicht dieser Podcast erst zwanzig-dreißig?
00:16:19: Schade
00:16:19: dass das nicht mehr lebe.
00:16:21: Aber es ist schön.
00:16:23: Lieber Gruß an alle die jetzt hier zuhören.
00:16:25: Zwanzig dreißig ist ja unser Durchbruchsjahr.
00:16:27: Um zwanzig sechsundzwanzig ist es noch so, dass die Forschung dazu das noch ganz viel an der Review und noch im Entstehen begriffen.
00:16:35: Aber die Forschungslage weist ganz klar darauf hin.
00:16:38: erstens verschiedene Gruppen nutzen das anders.
00:16:41: einigen Nutzen ist aktiv als Interaktionspartner.
00:16:45: Das ist kognitiv förderlich und andere nutzen es als.
00:16:50: ich gebe alle meine kognitive Aufgaben an.
00:16:52: das Ding weiter Ist ja auch schneller Und da sehen wir in der ersten Literatur, die jetzt gerade anfängt zu erscheinen, sehen wir Abschläge in der kognitiven Leistungsfähigkeit.
00:17:06: Das heißt um eine Frage zu beantworten ich gehe von einem AI-Divide aus.
00:17:12: Die Leute, die das aktuell nutzen und gut nutzen werden davon nicht nur im Output profitieren sondern auch in ihrer eigenen Mental Capacity.
00:17:28: Wenigen dies passiv nutzen, mach du mal!
00:17:31: Wir werden dadurch nochmal extra abgestraft.
00:17:35: Leben ist das was du daraus machst.
00:17:37: Ich meine wir haben ja ein bisschen über den Access-Gerät also den Zugang zu digitalen Medienmöglichkeiten.
00:17:47: Was mit der Kompetenz dieses Kills die weit?
00:17:50: Genau.
00:17:52: Dieser Zugang ist ein Thema, okay man braucht die notwendigen Kompetenzen um Digitale Technologie nutzen zu können.
00:17:59: aber es geht ja viel mehr bei digitaler Kompetenz dazu die Fähigkeiten Gerät zu bedienen weil ich weiß nicht ob du für Schnammels Wanda gesehen hast.
00:18:07: Ja.
00:18:07: Affen lesen keine Philosophie Bücher
00:18:11: doch sie verstehen Sie nur.
00:18:12: Doch sie
00:18:12: verstehen sich noch nicht genau.
00:18:13: Ja genau.
00:18:15: Legendäres Zitat
00:18:16: Was ist denn die Skills Divide?
00:18:18: Skills Divides wenn Ich Bleiben wir bei KI, die Möglichkeit habe und das auch aktiv nutze.
00:18:25: Die Möglichkeit haben – das ist ja der Witz!
00:18:26: – die Möglichkeit haben fast alle, weil das wissen es ja im Internet da.
00:18:30: Wenn ich die Möglichkeit hab'n und auch nutze mich durch beispielsweise KI als eine Technologie noch besser zu machen.
00:18:40: Wenn Ich mich aufschlaue wenn in meinen Kompetenzen, in meine Handlungsfähigkeiten mich selber fördere Wenn ich selber meine eigene Leer superweiser werde, mich selber an die Hand nehme und weiterentwickel.
00:18:56: Und da ist dann KI auch ein weiterer Motor!
00:19:00: Ist ja glaube ich auch so dass wenn schlaue Menschen in der Handführungszeichen sagt muss immer aufpassen.
00:19:04: ich möchte nicht werten.
00:19:05: Das haben wir Menschen die wir gemeinsam als Schlau bezeichnen was immer das heißt.
00:19:09: Die KI nutzen wird die KI ja auch schlauer doch die Trainingsdaten die KI lernt von den Menschen.
00:19:15: Wenn viele blüht dies... wissenschaftliche Terminus, wenn viele Blöde ist die KI nutzen wird die KI blöder.
00:19:22: Ja also zumindest in der Interaktion.
00:19:23: es gibt ja auch so eine Interaktionshistorie und dann ist das in der Tat so einer unserer Hörer mit dem ich auch in Kontakt stehe.
00:19:31: Der hat das mir auch sehr gut geschildert.
00:19:35: Er ist ein sehr leistungsintensiven Berufsfeld und arbeitet sehr viel.
00:19:41: Professor.
00:19:42: Nein, nein, nein Beratungskontext ist er aktiv und der arbeitet sehr intensiv mit KI, um seine Sachen gewuppt zu bekommen.
00:19:55: Und er wird immer besser weil er sich mit der KI die Bälle zuspielt.
00:20:01: Er wird doppelt besser.
00:20:02: Das eine ist, er wird besser in der KI-Nutzung trivial, weil er sie mehr nutzt.
00:20:06: Wird er in der KAI Nutzung besser?
00:20:08: Und das andere ist... ...er wird auch im Output und den Inhalten, die er zusammen mit derKI erschließt, wird er besser.
00:20:17: Was er hat richtig schön Rückenwind durch die Technologie, den haben wir die Dampfmaschine in dem Fall die KI.
00:20:24: Aber weil er so in einem Leistungsgefüge drin ist gibt er einen Azubi oder einen neuen Mitarbeiter gar keine Chance ihn dieser Aufgabe reinzuwachsen weißt du?
00:20:42: Weil wenn der Ding jetzt wieder einarbeitet verliert er selber Zeit und er hat doch seine KI Und durch seinen Feedback wird seine KI auch immer besser und durch den Feedback von der KI wird er immer besser.
00:20:56: Das heißt, er ist ja schon in einer für sich sehr funktionalen pseudo-sozialen Diade.
00:21:02: Für ihn ist das super aber Auch aus Leistungsgedanken weil der muss abliefern In unserer Leistungsgesellschaft hat er gar keinen Bock mehr für jüngere Generationen ein Mentor zu sein.
00:21:20: Typologisierung gibt es so, gibt einen Haufen Typologisierungen.
00:21:23: Also das braucht ihr als nicht sagen deinem Beruf aber ich glaube so im Konsumgüterbereich gibt's so klassisch Mentena Master Consumer und Simplifier.
00:21:32: Mentena ist so der Heinz Bäcker fortgeschrittener Heinz-Bäcker.
00:21:38: Master Consumer isst der digitale Innovator der immer alles vorhanden will.
00:21:41: Early Adopters solche Sachen.
00:21:44: Und der Simplifer ist ja halt bisschen wie gesagt, das einfach haben möchte.
00:21:49: Die psychologische Mechanismus hinter dem Digital Divide ist ja die Selbstwirksamkeit.
00:21:55: Menschen, die glauben Technologien zu verstehen und sie nutzen zu können, setzen sich öfter ein und häufig ein.
00:22:01: Jetzt ist es die Aufgabe der Anbieter für zu sorgen dass die Handys oder die digitalen Angebote oder die KI so leicht zu bedienen sind dass die Menschen sich mehr Trauen und mehr Selbstvertrauen aufbauen.
00:22:15: Und dadurch der selbstverstärkende Prozess in Gang dritt, das sich die Technologie durchsetzen wird weil sie eben so eine breite Basis hat.
00:22:25: Ich glaube es ist ein bisschen.
00:22:26: heute im Jahr zwanzig sechsundzwanzig reden wir immer so viel über Promps und sagen ja du musst einen Prompt schreiben.
00:22:33: wo ich jung war als ich angefangen habe ins Berufsleben einzutauchen Ich bin mehrmals eigentlich doch nicht, als ich angefangen habe zu arbeiten.
00:22:43: Da gab es so Einstellungstests da hat man in den neunzigern Jahren im Ende der Mitte, Ende des Neunzigerjahres echt.
00:22:48: bei Bewerbungsgesprächen wurden Leute gesagt such mal diesen Begriff im Internet um zu sehen wie man eine Suchmaschine bedienen kann.
00:22:55: heute oder vor ein paar Monaten war es noch so einen Trend dass man sagt ja du musst die richtigen Prompt schreiben.
00:23:00: welche Sprache muss der Brompt haben?
00:23:02: Wie muss der Prompt formuliert sein?
00:23:04: Das ist
00:23:04: das halbe falsche Ansatz weil es muss so sein dass die Technik sich dem Menschen anpassten, Anführungszeichen.
00:23:11: Also es muss so sein dass der mensches geblieben bekommt.
00:23:13: ja das ist ganz selbst erklären und dann wird KI nicht mehr aufzuhalten sein.
00:23:18: Ja
00:23:21: also ich stimm dir zu... Dass die KI mich versteht, sie weiß schon was ich mein.
00:23:24: Genau, ja also völlig richtig, es ist völlig richtig was du sagst.
00:23:30: wir wissen nur noch gar nicht genau wie dann.
00:23:32: der Eingangsvektor ist.
00:23:33: jetzt aktuell schreiben wir noch mit Tastatur aber jetzt geht's ja langsam los.
00:23:37: also jetzt zum Zeitpunkt der Aufnahme geht das los dass Leute sich an ihre automatisierten Agenten nur noch Sprachnachrichten schicken.
00:23:47: Ja, viel Spaß für die
00:23:49: KI!
00:23:50: Nuschel,
00:23:50: nuschel... Genau, und das ist da raus.
00:23:53: Du kannst ja eine tüttige Buche nuscheln.
00:23:55: Ist doch wohl.
00:23:58: Die Antwort ist elf.
00:24:01: Genau.
00:24:02: Gate vierzehn.
00:24:04: Das ist in der Tat so, dass wir noch gar nicht genau wissen Was sind denn dann, und das wird sich auch immer ändern.
00:24:13: Jetzt bin ich jetzt bei Sprachbotschaften.
00:24:15: Muss ich was sagen?
00:24:16: Das ist dann gelangt zu Ende.
00:24:19: Vielleicht sind es dann später wirklich Stichwort Gedanken zu Ende.
00:24:22: vielleicht sind später nur noch Implantate ja und dann werden bestimmte Aspekte in die eine KI uns zuarbeiten soll nur noch durch kleine gedankliche unsprachliche Trigger wie Bilder ... evoziert.
00:24:36: Jetzt gerade noch Tastatur, dann jetzt beginnt schon die Sprachnachricht... Also für euch in den zwanzig dreißig ist das lächerlich.
00:24:41: aber wir haben noch... Wir geben uns Zeug mit Tastaturen ein, dann zwanzzig-dreißig, Audio und dann später kommen die Implantate.
00:24:49: Sagen meine Gedanken was ich wissen will?
00:24:51: Genau!
00:24:52: Was mich mal interessiert weil ich wusste es echt ausnutzen dass ich schonmal echten Professor da habe.
00:24:56: Total echt.
00:24:58: Es gibt beim Thema Nachrichten Messenger Dienste und so weiter.
00:25:02: Früher hießes WhatsApp und was da alles gibt.
00:25:07: Es gibt viele Typen, aber zwei Typen.
00:25:08: Die einen die tippen und dann gibts die und die sollten... Sagen wir mal, da gibts an bemer lente Meinungen.
00:25:14: ich persönlich mag es nicht und ich kenne viele, die wirklich eine sehr große Antipathie gegenüber Sprachnachrichten haben.
00:25:20: Es gibt Menschen, die schreiben mit orthografischen Besonderheiten wie das und dass mit Diffel-S man das auch immer schreiben mag.
00:25:27: Und zwei bis vor allem immer drei?
00:25:28: Ich
00:25:29: finde das du ein Idiot bist, dass du orthografische Autografisch ohne D, Schwächen hast.
00:25:37: Das sind die einen, die schreiben und die anderen sind die, die einfach eine Sprachnachricht schicken, wo gerne noch mal neben dran Hund oder Kind oder irgendwas bellt.
00:25:44: Jetzt war ich dich als Professor der Psychologie, der alle Studie der Welt beim Vornamen kennt.
00:25:49: Warum in Gottes Namen gibt es Menschen, die Sprach Nachrichten verschicken?
00:25:53: Ich kenne nicht jede Studie per Vorname aber ich kenne dich per Vormamen.
00:25:58: Und ich weiß...ich trau mich zu sagen dass du eine solche Nachricht als nicht wertschätzend erlebst als oberflächlich und du fühlst dich als Interaktionspartner nicht gesehen.
00:26:09: Ich habe vor allem auch nicht immer die Gelegenheit, mir das Telefon ans Ohr oder andere Öffnungen zu halten weil ich irgendwo bin wo es unpassend ist.
00:26:18: Genau.
00:26:18: Gottesdienst.
00:26:19: Genau!
00:26:20: Und dann möchte ich's auch nicht während dessen... Gott
00:26:21: sei Sägen auf allen Wegen.
00:26:22: was hast Du... Entschuldigung?
00:26:23: Woff woff!
00:26:27: Ja also ich kann's nicht genau erklären warum.
00:26:31: dass Menschen tun angefangen von Zeitdruck bis der Gedanke, ich bin dadurch effizienter.
00:26:39: Vielleicht auch ein Signal von Wichtigkeit.
00:26:41: Zeitdrucks
00:26:41: Lustig!
00:26:42: Sie geben den Zeitdruk an den Rezipienten weiter.
00:26:44: Sie können schnell reinsprechen aber der Rezipiente muss sich eine halbe Minute den Scheiß anhören.
00:26:48: Aber du kennst doch das alte Zitat?
00:26:49: Ich hatte keine Zeit dir einen kurzen Brief zu schreiben also kriegst Du einen langen.
00:26:54: Ja genau Kalimachos
00:26:55: von Asker Mega-Biblion Mega-Kakkon.
00:27:01: Ja, für die Altgeriechen unter uns oder wie ich immer sprach es auch gewesen sein mag.
00:27:05: Mega-Bibillionen, Mega-kakkon, Galimaxos von Asgrat gesagt großes Buch große Scheiße.
00:27:12: Die wahre Kunst ist sich kurz zu fassen.
00:27:14: deswegen machen wir jetzt noch drei Minuten dann geht's weiter im nächsten Podcast.
00:27:18: Die Kunst sich kurzzufassen.
00:27:19: Das ist ein sehr schöner Punkt.
00:27:21: ja also ja und
00:27:22: bei der Sprachnachricht ist voll egoistisch.
00:27:25: Ich rede eine Minute rein und du hockst eine Minute, dann hörst du das Geschwurbel an.
00:27:28: Dann sagt einfach ja nein oder schreib halt irgendwas.
00:27:30: Genau so ist es.
00:27:31: Scheiß
00:27:31: auf die Orthografie wenn sie's nicht kannst.
00:27:34: Also was ich sagen kann ist dass sich das eigentlich genauso sehe wie du.
00:27:39: Und das sagt viel aus über uns.
00:27:41: Warum das die Person denn jeweils macht?
00:27:43: Das weiß ich nicht aber ich finde das ein wichtiges Signal Denn viele Menschen mit denen du interagierst hören ihr das hier ab und die werden in Zukunft noch mehr Abstand davon nehmen Hier solche Nachrichten zuzusprechen.
00:27:55: Sag sie weiter, deswegen habe ich es ja gesagt!
00:27:58: Hast du Sprachnachricht?
00:27:59: Ich nicht, vielleicht dann.
00:28:02: Was uns weitermachen... Wenn
00:28:04: wir über diesen Digital Divide reden, dann heißt das also wir haben jetzt eigentlich mehrere Sachen ausgearbeitet.
00:28:11: Wir haben eineseits den Digital Divides zwischen verschiedenen demografischen Gruppen innerhalb eines Landes.
00:28:16: Wir haben den Digital Divided zwischen verschiedenen Ländern und wir haben den digital divide zwischen verschiedenen Generationen.
00:28:23: einerseits die jetzigen Power-User, nochmal liebengruß an meinen Freund und Hörer.
00:28:29: Die auch aus Effizienzgedanken letztlich hinter sich die Tür zumachen.
00:28:37: Die nächste Generation wird gar nicht mehr ausgebildet.
00:28:40: Die sollen sich ja selber eine KI besorgen.
00:28:43: Aber so einen Menschen als Mentor zu haben, das ist doch gar nicht mir die Zeit dafür für Ausbildung.
00:28:49: Das muss ja alles schnell gehen!
00:28:51: Jetzt endlich stehe ich auch vor den selben Problematiken, wenn ich sage, ich soll publizieren.
00:28:57: Alles was ich einem neuen Mitarbeiter gebe alles kann der natürlich langsamer als ich weil er ist neu Logisch später überholt er mich.
00:29:09: Hast du schon mal erlebt das dich halt überhult hat?
00:29:11: Ja natürlich absolut.
00:29:12: Ich habe viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gehabt Praktikanten Diplomandinnen Diplomanen.
00:29:18: die sind jetzt in Professuren Und in meinen.
00:29:21: also ich habe sowieso viele gründer.
00:29:23: liebe grüße auch an euch die ja auch monetär.
00:29:27: Sehr sehr viel erfolgreicher sind als ich mir die frage welche dimension heißt überholt?
00:29:31: auf welcher dimension weißt du also?
00:29:33: sportlich hast du mich eigentlich mehr oder weniger von geburt an überhult?
00:29:37: Ja, aber nicht in der Anzahl akademischer Beiträge.
00:29:40: Weißt du also mal die Frage?
00:29:41: Welche... Auf welcher Dimension?
00:29:43: Du bist
00:29:43: zumindest nicht bewusst!
00:29:44: Ja, mehr an.
00:29:46: Genau.
00:29:47: Aber bestimmt sind eine oder andere Studie mit dabei, aber unfreiwillig
00:29:51: wahrscheinlich.
00:29:51: Ich hab dich ja sogar bürgen ausfüllen lassen.
00:29:54: Als Proband bist du auf jeden Fall dabei.
00:29:55: Das ist Proband super.
00:29:56: Also auch als Besuchspersonen.
00:29:59: Drobberwatt,
00:29:59: ja.
00:30:00: Nimm mal diese Tropfen bitte.
00:30:02: Bin ich heute doch total froh dass du da was diese Stromschläge ausgehalten hast.
00:30:06: Hat auch nichts gemacht.
00:30:07: Ja genau, also ja ich bin auch akademisch und das ist aber auch gut so.
00:30:11: Auch akademische bin ich von vielen der Personen für die ich am Anfang Ausbildungsverantwortung hatte überholt worden.
00:30:18: Und das ist super!
00:30:19: So soll es sein.
00:30:20: Eigentlich
00:30:20: das ist der Ansatz.
00:30:22: Der beste Meister ist er, dass ein Schüler besser macht als sich selbst.
00:30:26: Er versucht... Dass ich dich so gut mache, dass du mich überholst.
00:30:28: Sonst wird's ja immer der alte Meister sein, der der Beste ist.
00:30:31: Total!
00:30:31: Das soll ich im Blödsinn.
00:30:32: Die Menschen müssen sich ja weiterentwickeln.
00:30:33: Ja... Und in unserem Weiterentwicklungs-Podcast haben wir immer noch auch ein Praxistipp, dessen Musik ich gerade eben gar nicht höre, was jetzt?
00:30:42: Tipp der Woche.
00:30:43: Jetzt
00:30:44: brauchen wir euch mal einen anderen Schingle, ne?
00:30:45: Nächsten zweiter Jahre.
00:30:47: Der ist schön.
00:30:48: Hast du Praxitipps zum Umgang mit Digital Divide und zwar ein paar Kurze damit wir uns nicht zu sehr anders spalten lassen von unserer Zuhörerin?
00:30:57: Ich habe einen Vorschlag an dich.
00:31:01: Du bist ja auch stark in der strategischen Unternehmensführung, aber auch in der personenbezogenen Führung.
00:31:09: Also ein konkreter Tipp.
00:31:11: Mach digitale Schulungen nicht pauschal, nicht Sesamstraße für alle sondern... Kann
00:31:18: ich die Kekse wie eine Schublade tun?
00:31:19: Ganz wichtig!
00:31:20: Kannst selber mal mitmachen.
00:31:22: sondern was du machen solltest, ist, du solltest diese Ressourcen, diese Unterstützungen, diese Schulungen, diese Weiterführungen und so weiter.
00:31:29: Die solltest du asymetrisch anbieten.
00:31:32: Je weiter die Person weg ist von digitaler Nutzungskompetenz, desto mehr Förderung.
00:31:37: Wenn du allen das gleiche Angebot machst werden die dies nicht so drauf haben noch weiter abgehängt.
00:31:44: wie krass ist das denn?
00:31:45: Also asymmetrische Schulungszuweisungen, asymmetrische Förderungen Also bist
00:31:50: du quasi kein Vertreter der Gesamtschulen.
00:31:53: Die Systematik
00:31:55: hat hohe Vorteile bezogen auf Inklusion, gesellschaftliche Gemeinschaftsgefühle.
00:32:01: aber wenn Asymetrien bereits vorherrschen muss ungleich behandelt werden damit das gleiche herauskommt.
00:32:08: ist der Unterschied zwischen Equality und Equity ganz klare Sache?
00:32:13: sicherlich dann.
00:32:14: der Mensch ist ein soziales Tier.
00:32:16: Austausch fördern viel gibt es dieses schöne Forschungsgebiet Knowledge Hiding, das bewusste Zurückhalten von Wissen.
00:32:24: Damit ich meinen Wissensvorsprung behalten kann.
00:32:29: Lieber Sharing Economies aufbauen!
00:32:31: Von Wissen dass Menschen soziale Tiere in gemeinsamen Lerngruppen sind gerne heterogen aufgebaut und sich gegenseitig Informationen geben und gegenseITich inspirieren.
00:32:42: Das denke ich ist auch ein zweiter schöner Punkt mit dem man arbeiten kann.
00:32:47: Plötzlich ist diese digitale Reduzierung des Digital Divides eine individuelle Aufgabe, wo die einzelnen Personen hingucken sollten.
00:33:00: Aber bis zum höchsten ist es auch eine gesellschaftliche Aufgabe.
00:33:03: Ich denke wir könnten alle mal ein bisschen nach rechts und links gucken und da denke ich nicht nur an den Senioren IT-Stammtisch oder der Informatikstudenten mal auftaucht und ein bisserl was erklärt sondern ich denke an breitere Angebote bei denen wir versuchen Gruppen von denen wir wissen dass ein Abhängen, ein abgehängt werden Risiko besteht besonders an die Hand nehmen.
00:33:26: Schön!
00:33:28: Let's do it.
00:33:29: Ich glaube ja so.
00:33:30: der.
00:33:31: abschließend kann man sagen das Technologie kein neutraler Faktor ist sondern in verstärker Verstehende
00:33:39: Strukturen Genau von dem was da ist.
00:33:41: und es ist nicht der große Gleichmacher Es ist NICHT der große gleichmacher.
00:33:46: Das ist ein Punkt Wenn ich eine Technologie habe, dass ich diese Technologie nutzen kann.
00:33:53: Natürlich hat mich diese Technologie besser gemacht im Wissen in meinem Kompetenzen, in meinem Denken.
00:33:59: natürlich hat die mich besser gemacht als ich früher war.
00:34:03: aber ich stehe doch zu mir selber von früher nicht im Wettbewerb das Ich Früher ist weg!
00:34:09: Ich steh' im Wetterbewerbs zu Personen anderen Personen eben hier und jetzt.
00:34:14: Und wenn sie die Technologie besser nützen dann hat diese technologie die Unterschiede erhöht.
00:34:20: Ja, ich bin besser als ich früher aber ich früher ist weg.
00:34:24: es irrelevant in unserer
00:34:25: Wettbewerbsgesellschaft.".
00:34:27: Das ist sehr philosophisch!
00:34:28: Ist auch schön glaube ich wichtig für einen selber gerade jetzt wo wir beide biblisch alt sind und oft sagen Menschen in dem Alter sind wie wir sagen ja früher war so und so.
00:34:37: früher war ich da früher hatte ich ein Zähnetz hatte den Koffer mit meinem Handy und so spielt keine Rolle
00:34:45: mehr.
00:34:45: Ich
00:34:45: lebe hier und jetzt Und leben sie vor allem hier und jetzt.
00:34:49: Und vor allen Dingen leben Sie auch am nächsten Dienstag um fünf Uhr bewusst, und schalten Sie wieder den Podcast.
00:34:54: Ich könnte auch mal anders hören aber ... ist die
00:34:56: übliche Zeit!
00:34:58: Das ist
00:34:58: zumindest da wo wir da sind.
00:35:00: Genau.
00:35:01: Fünf Uhr morgens, Dienstags jeden Dienstags.
00:35:04: Jeden Dienstags im Essenten große Spörle-Menschmaschine morgen heute mit dem Thema Digital Divide.
00:35:09: Wir wollten Sie nicht spalten.
00:35:11: ich hoffe haben Sie mehr oder weniger vereinigt.
00:35:13: Sie haben bis Anregungen bekommen und nutzen Ihre digitalen Inhalte bewusst.
00:35:18: Danke Matthias, dass du da warst!
00:35:20: Bis zum nächsten
00:35:21: Mal!
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