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Folge 40: Choice Overload – „Riesenauswahl, aber doch wieder für nichts entschieden“

Shownotes

Sie kennen das. Zigtausend spannende Filme warten auf YouTube, Netflix und Co auf Ihre Aufmerksamkeit, Sie schauen die Preview und klicken doch letztlich nicht darauf, warum? Warum verraten sich Bewerber beim gemeinsamen Essen? Wenn Sie diesen Podcast von Prof. Matthias Spörrle und Matthäus Hose aufmerksam anhören, werden Sie beim Schuhkauf, im Restaurant und beim Autokauf daran denken – garantiert ;).

© Componeers GmbH

YouTube: HOSE&SPÖRRLE: Mensch. Maschine. Morgen.

Erscheinungsweise: Wöchentlich | Dienstag

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00:00:00: Variety is the spice of life, but too much spice leads to heartburn.

00:00:07: Ja Englisch!

00:00:08: Ich bin ja multilingual.

00:00:11: Das heißt dass zu viel Gewürz zu Sodbrennen führt oder wenn die Auswahl so groß ist das es Menschen nicht glücklich macht.

00:00:18: warum macht zuviel Auswahl Menschen eher unglücklich?

00:00:22: Das ist eine Informationsüberlastung.

00:00:24: Also

00:00:25: Stress.

00:00:25: Was

00:00:26: gehört dazu, was zeichnet mich aus?

00:00:28: Letztendlich kann man ja jede Konsumentscheidung in die eigene Identitätsfrage hineinstecken.

00:00:35: Und das ist da manchmal zu viel!

00:00:37: Auf der anderen Seite hat der Anbieter auch ein Interesse an Vielfalt.

00:00:43: Guck uns an... Ich bin bei mir in der Uni.

00:00:46: Wir wollen natürlich verschiedene Studienangebote haben weil wir verschiedene Gruppen adressieren wollen.

00:00:52: Das heißt, wir wollen Angebote finden, die anbieten.

00:00:58: Angebote pieten?

00:00:59: Die unterschiedliche Interessen befrieden natürlich!

00:01:02: Aber wenn das ein riesiger Gemischtwahnladen ist dann haben wir auch kein klares Profil.

00:01:08: gar nicht so einfach.

00:01:09: In dem folgenden Podcast wollen wir ein paar Lösungswege aufzeigen wie man leichte Entscheidungen treffen kann aber auch aus Anbietersicht Tipps für Anbietetipps geben was sie machen müssen um die Entscheidungen ihre Kunden zu erleichtern.

00:01:23: Das

00:01:23: finde ich sehr gut und ich möchte anmerken Matteos, in der Vielfalt der unterschiedlichen Podcast-Angebote habe ich mich hier für dich entschieden.

00:01:34: Das war eine sehr gute Entscheidung!

00:01:35: Danke.

00:01:36: Hoffe du hast keinen Sohnbrinn danach?

00:01:48: Null.

00:01:53: Herzlich willkommen zu einer neuen und weiteren Folge unseres Qualitäts-Podcasts Jose und Sperle, Menschmaschine morgen.

00:02:02: Wie immer mit mir Matthäus Hose, CEO der Komponiers GmbH und meinem Gegenüber Professor Dr.

00:02:10: Matthias Spörle von der Privatuniversität Schloss Seeburg.

00:02:14: Warum ich lache?

00:02:15: Verrate ich Ihnen in unserem nächsten Podcast!

00:02:17: Hallo Mathias, schön dass du da bist.

00:02:21: Unser Thema heute ist für alle Menschen relevant.

00:02:24: Also wirklich ausnahmslos, nicht bloß für die KI interessierten oder die KI Experten sondern wirklich für alle.

00:02:32: Wenn wir ein sexistischer Podcast wären würde ich einen Beispiel bringen wie er schon mal mit seiner Frau beim Schuhe kaufen war Samstag Vormittags in der Fußgängerzone zum Beispiel mehreren Schulen kennt dieses Problem, Choice overload.

00:02:46: Welches Paar Schuhe nämlich?

00:02:47: Da wir kein sexistischer Podcast sind und nicht Frauen diskriminieren wollen oder andere...

00:02:53: Ist auch die Frage ob es eine Diskriminierung wäre neben der... Ja das

00:02:56: Klischee dass Frauen sich nicht entscheiden können und so bla bla.

00:02:59: Das ist ja ein Vorteil, den wir keinen Platz geben wollen in unserem vorteilsfreien Podcast Hose und Sperle.

00:03:06: aber ich nehme ein anderes Beispiel.

00:03:07: du kennst es vielleicht wenn du zu Hause sitzt und Streaming anbieter Wie heißen die einen Google auf YouTube?

00:03:16: So heißt es, ihr wusstet kannte die Erruhe.

00:03:18: Auf YouTube gehst und dir was anschauen möchtest und du schaust dir das drei vier Sekunden vorab an.

00:03:25: Die nächsten drei vier sekunden, die nächsten drei Vier Sekunden.

00:03:28: Du kannst nicht entscheiden welches Video du jetzt anschaust und während dieser Zeit wo du dich entscheiden möchtes geht eine Stunde rum am Schluss musst du weg, hast gar nichts angeschaut.

00:03:40: Das ist der Choice Overload in einfachen Worten erklärt.

00:03:43: oder würdest du es wissenschaftlich erklären können?

00:03:45: Ja also kann ich aber deine Erklärung können wir einfach so stehen lassen.

00:03:49: die Forschung dazu geht lange zurück auch schon vor Streaming Anbietern.

00:03:55: dein Beispiel gibt's ein bisschen Forschungen sogar dazu die sich genau damit beschäftigt.

00:04:00: aber die ursprüngliche Forschung zu solchen Choice Overload Effekten, die haben sich mit allen möglichen beschäftigt.

00:04:06: Beispielsweise auch mit Marmeladen-Auswahl.

00:04:09: Die konnten dann auch zeigen dass die Menschen im Kampfgebiet also im Supermarkt das die auch Choice Overload erleben.

00:04:18: bei Marmelade beziehungsweise Konfitüre am Zahl ist genau das gleiche.

00:04:23: Wir wollen nur noch keinen Praxistipp vorweg nehmen aber...

00:04:26: Essen Sie keine Marmelate!

00:04:29: Profis hinaus ist sehr viel Zucker.

00:04:31: Stimmt, richtig?

00:04:32: Marmelade ist bedingt gesund auch wenn Obst drin sein sollte.

00:04:35: theoretisch

00:04:36: regelmäßig hat mein Erdbeeren dran vorbeigeführt.

00:04:41: Für Anbieter wir sind ja Medienunternehmen Medien, wie die Makton Technik.

00:04:47: Ich weiß nicht ob sie das schön ist wenn Sie es auf YouTube anschauen.

00:04:49: also wenn sich entschieden haben diesen Film auf Youtube anzuschauen und nicht irgendein Blödsinn dann sehen sie das Makton-Technik-Logo.

00:04:57: wir machen die Makron Technik, die Elektronik, Elektronicknet, Haufen Maßgeschneiderte und auch größere Events im Bereich Elektronika und IT zum Thema Defense Embedded Automotive Medical.

00:05:12: Ein Thema ist bei uns auch, wenn wir die Angebote machen für unsere Kunden.

00:05:16: Uns heißt das Mediadaten.

00:05:19: Wie umfangreich machen wir sie?

00:05:21: In welche Werbeformen gehen wir rein?

00:05:23: also zum Beispiel du kannst ja in der Banner-Werbung, also Displaywerbung im Online Marketing kannst du die ganzen Banner Formate genau detailliert beschreiben.

00:05:32: Du kannst es gibt Native Ads, es gibt eine Milliarde Werbe Formen im Internet.

00:05:36: wie detailliert gehen wir da rein wenn wir jetzt einen Kunden haben normalen Werbekunden Die sind meistens studiert.

00:05:45: Unsere Werbekunden sind alles sehr schlau, sehen sehr gut aus und sind trotzdem bescheiden geblieben.

00:05:50: Nichtsdestotrotz kann ich die auch überfordern.

00:05:53: Man kann auch solche Genies wie unsere Kunden überfordert haben, man kann jeden überforderten wenn ich zu viel Angebote habe.

00:05:58: Und als Anbieter ist die Frage, wie viele Angebote mache ich denn?

00:06:02: Weil du willst ja nicht ärmlich wirken richtig?

00:06:05: Genau!

00:06:05: Weil die gucken sich vielleicht auch jemand anders an... Und die gibt's dann sechzig verschiedene Möglichkeiten.

00:06:11: Ich hab da keine Ahnung davon, aber Mediapaket-sebzehn B!

00:06:14: unbedingt dies.

00:06:15: Und wir garantieren so viele Insta und so und so viele Follower da, und so viel da und soviel gelesen dort... Oh genau!

00:06:22: Und

00:06:23: auf der Messe.

00:06:23: Genau,

00:06:24: und dies und jenes ganz genau.

00:06:26: Der

00:06:26: Kunde möchte eigentlich bloß seine Kunden erreichen.

00:06:28: also macht ja Werbung um seine Zielgruppe anzusprechen und seine Stärken zu kommunizieren?

00:06:33: Oder

00:06:33: auch wahrscheinlich Trennschafts zu kommunikieren oder sonst würden alle in der Apothekenumschau Das ist, denke ich, eine der Zeitschriften mit der größten Reichweite.

00:06:42: Oder?

00:06:43: Ich glaube die erfolgreichste Zeitschaft in Deutschland.

00:06:46: Die sind da draußen hinter Grünwald und haben den Unternehmen.

00:06:50: ist er Wahnsinn!

00:06:51: Aber die bieten zum Beispiel wirklich sehr viel an.

00:06:54: aber es ist auch ein bisschen anderes Konzept.

00:06:56: Sie haben auch eine andere Zielgruppe.

00:06:57: Die haben keine ... nicht wie wir, Ingenieure oder Entscheider.

00:07:00: Es ist

00:07:01: breit, ne?

00:07:01: Generell Konsumenten.

00:07:02: Genau.

00:07:03: Auch

00:07:03: ein bisschen älter schon und so...

00:07:05: Okay ja okay.

00:07:06: Aber egal, das ist ein tolles Medium.

00:07:09: Bei uns ist es so, wie viele Angebotsformen machen wirklich Sinn.

00:07:12: Wir kennen das auch in der Automobilindustrie.

00:07:14: wenn du zum Beispiel dir ein Auto konfigurierst, der was ich wirklich eigentlich meiner Freizeit natürlich nicht während der Arbeitszeit die ganzen Tag mache

00:07:22: und

00:07:22: wenn ich jetzt zb auf Audi.de oder BMW.de und ich habe einfach zu viele Auswahlmöglichkeiten dann langweils irgendwann

00:07:30: richtig?

00:07:31: Genau.

00:07:32: Was soll der Anbieter machen?

00:07:33: Gibt es eine Regel aus psychologischer Sicht, gibt drei Angebote und dann lass gut sein oder macht zehn Angebote oder mache fünfunddreißig Angebote.

00:07:42: was ist das sinnvoll?

00:07:44: Das ist eine super komplexe Frage.

00:07:46: ich glaube da gibt es keine Antwort die über alle Produktkategorien hinweg gilt.

00:07:51: ja das denke ich ist ein wichtiger Aspekt.

00:07:53: wir haben immer wieder schon in unserem Austausch hier darüber gesprochen dass der Individualismus zunimmt also die Menschen ein starkes Bedürfnis haben nach individualisierten, insbesondere Erfahrungen.

00:08:08: Aber sagen wir auch generell Konsumerlebnissen.

00:08:12: Das ist für Anbieter natürlich problematisch, weil beispielsweise wenn du eine Zeitschrift rausbringst, dann willst du nicht für jede Person eine eigene Zeitschaft rausbringen.

00:08:22: Es kann man vielleicht um digitale Sachen machen oder so.

00:08:26: aber wenn du jetzt bei einem Autoconfigurator bist, beispielsweise Dann hast du ja dahinter so eine ganz problematische Botschaft.

00:08:35: Nämlich, werde du selbst durch den Kauf eines Serienprodukts?

00:08:41: Und das ist einfach unglaublich schwierig damit umzugehen!

00:08:44: Das heißt Du willst den Kunden die Du ja auch auf Individualismus sozialisieren willst weil es ist super wenn jeder einzeln konsumiert.

00:08:54: Angenommen wir kaufen gemeinsam Auto und teilen das dann auf Wir kaufen gemeinsam einen Kerchereiniger und reinigen dann immer abwechselnd mit demselben Gerät unsere Terrasse.

00:09:05: Klingt toll!

00:09:06: Man kann das auch immer verbinden, beispielsweise den Konsum von Flüssigkeiten und Nahrung, dass man sich danach dann gemeinsam besucht und hat eine soziale Erfahrung.

00:09:16: Wenn du dein Ding kercherst helf ich dir?

00:09:19: Wenn ich mein Dingkercher hilfst du mir?

00:09:21: Dann haben wir nur eine sozialer Erfahrung.

00:09:23: aber nur ein Gerät ist ein Albtraum für den Kercher Anbieter Cher Economy ist ein Albtraum, weil das Konsum reduziert und auch noch zu positiven Sozialerfahrungen führt.

00:09:37: Das wollen wir alle nicht?

00:09:37: Wollen wir alles nicht!

00:09:38: Wir wollen ja deinen Konsum optimieren.

00:09:41: Und da ist es ganz gut, dass du ein bisschen im Frust bist damit dann heilenden Konsum ausführen kannst.

00:09:48: Also deswegen wollen wir Vielfalt anbieten.

00:09:52: Verstehe ich?

00:09:53: Es gibt aus Anbietern sich total Sinn.

00:09:57: Aber nicht zu viel, denn bei diesem Choice Overload gibt es eine Sache die ist eigentlich sogar sehr positiv für den Anbieter.

00:10:08: Nämlich wenn du im Choice Overload was kaufst, zeig sie sich in jeder Befundlage.

00:10:13: aber wenn Du im Choice overload etwas kaufest dann bist Du manchmal nach dem Kauf ein bisschen unzufrieden.

00:10:21: und Indie ist so ein kleines Männchen das sagt Wer was anderes nicht noch besser geht.

00:10:26: Die kognitiven Dissonanzen?

00:10:28: Genau, ganz zum Spannungszustand.

00:10:31: Der Mensch ist dann auch bestrebt diese Dissonanz zu reduzieren.

00:10:34: Da gibt es auch schöne Forschungslage dazu.

00:10:36: aber es gibt so ein kleines Nagen.

00:10:38: wäre nicht das andere noch besser gewesen?

00:10:41: und das erhöht insbesondere bei fastmoving consumer goods erhöht dass einen Neukaufverhalten.

00:10:49: jetzt habe ich das Richtige gefunden und das will ja der Anbieter.

00:10:52: okay Das das Bilderanbieter.

00:10:55: Was der Anbietern nicht will, was es auch gibt ist so ein Freezing.

00:11:00: Oh!

00:11:01: So viel?

00:11:02: Da kann ich mich gar nicht entscheiden.

00:11:05: Kenne ich jetzt zum Beispiel im Auto im Autokauf.

00:11:07: Kaufe ich mir einen E-Auto oder kauf ich mein Hybridauto, kaufe ich mehr einen klassischen Verbrenner.

00:11:14: In der Zeit wo man sich nicht entscheiden kann, kann es sein dass vielleicht die Autos perfekt sind, dass man sie überall aufladen kann.

00:11:19: Das ist für den Konsumenten okay.

00:11:22: Für den Anbieter schlecht, weil er keinen Umsatz macht in der Zeit.

00:11:24: Total!

00:11:25: Das Freezing will natürlich keiner haben.

00:11:28: Den Abbau kognitiver Dishonanzen – das ist ja nochmal ein anderes Thema.

00:11:30: wie dann die Anbiete damit umgehen?

00:11:32: Wie sie schaffen, die Fustration und Anführungszeichen zu reduzieren, After Sale Service, Kaufbestätigung, Werbung danach auch machen.

00:11:42: Du hast eine Entscheidung getroffen, du kaufst jetzt einen.

00:11:44: Autor oder Marktgebiet, die haben wir uns nicht gesponsert.

00:11:48: Deswegen nehmen wir den Namen nicht und sagen nicht BMW.

00:11:52: Und danach sagst du, hätte ich doch lieber ein Audi genommen?

00:11:54: Dann schickt ihr BMW aber Werbung oder bestätigt dich im Kauf.

00:11:57: das kommt ja genauso.

00:11:58: Genau nachkauf Nachkauf des Ordnanz-Reduktions.

00:12:01: Interessant

00:12:01: ist es bei Low Interest Products gibt's das gar nicht, also bei so low Interests ganz klassisch Tempotaschentücher.

00:12:07: Ich sag hier Tempo wo

00:12:08: ich meine... Die habens auch geschafft!

00:12:09: Ja?

00:12:10: Die haben sie auch geschafft.

00:12:10: Gratuliere herzlichen Gruß.

00:12:12: Als Gattungsnamen zu gelten, weil immer Taschentürchen aus der Regel nicht so emotional besetzt wie zum Beispiel Autos oder Handys.

00:12:19: Total.

00:12:21: Aber bei diesen High Involvement Products ist es wichtig dass man auch nachdacht dem Kauf den Kunden ein Gefühl gibt und zwar die richtige Entscheidung.

00:12:28: Dieses Freezing ist das, was keiner will.

00:12:31: Das ist

00:12:31: ein Albtraum für

00:12:32: alle Anbieter?

00:12:33: Ja

00:12:34: ganz genau weil da nichts passiert.

00:12:35: und dann am Ende, das passiert nur bei fast moving consumer kurz, am Ende hat irgendein Wettbewerber plötzlich seine kleine Lücke mit fünf Minuten Aufmerksamkeit und dann greift der Kunde zu und bist weg!

00:12:49: Das ist sozusagen der Alptraum.

00:12:50: heißt es gibt so einen sweet spot du willst vielfalt haben stichwort Individualisierungsbotschaft Stichwort deine Kompetenz, weil du sagen willst als Medienanbieter.

00:13:00: Du kannst alles bedienen.

00:13:01: Du hast dies, du hast jenes, du hasst das.

00:13:03: Aber es soll nicht zu viel sein.

00:13:06: Wenn man jetzt sagen würde, man macht so eine kleine Praxisempfehlung, können wir an der Stelle machen?

00:13:12: Wie gesagt, du hattest ja schon super rausgearbeitet!

00:13:14: Es gibt einen Unterschied.

00:13:15: beispielsweise sind das High-Involvement Produkte oder Fast-Moving-Consume mal kurz aber sieht wohl so aus.

00:13:20: also ob man sich eher bis maximal zehn bei den Alternativen bewegen sollte eher weniger und dass etwa zwanzig Alternativen, ja?

00:13:29: Dass das viel zuviel ist.

00:13:32: Als Anbieter!

00:13:33: Also da sollte man sich etwa bewegen.

00:13:35: Ist mir ein Rätsel warum Streaming-Anbietern... Warum die auf der ersten Seite so viele haben?

00:13:41: Die sollten den Algorithmus... Der ist sowieso individualisiert und optimiert.

00:13:46: auch, dass sie auf die jeweilige Einzelpersonen in deren Kundensegment... Da sollten viel weniger kacheln sein Zumindest per default.

00:13:56: Ich

00:13:56: glaube die denken noch ein bisschen retro, hört sich lustig an was bei den, bei denen ich mit dem Mais untersuche das sind Produkten und Angebotsformen der Welt ist zu sagen das ist ein Retro.

00:14:06: aber ich glaube sie wollen auch zeigen wir haben so viel Auswahl

00:14:08: mehr als mehr

00:14:09: für dich

00:14:10: dabei.

00:14:10: es ist aber falsch bekommen ja gleich auf Stating noch.

00:14:13: aber zum Beispiel wenn du eine Frau kennenlernst oder eine Frau Mann kennenlernen und du sagt aber meistens in Männer die die angeben Die sagen dann ich hab das, dass, dass.

00:14:22: Mein Haus, mein Auto, lalalala... Ich bin ganz toll, ich habe den Job und so sportlich gemacht ist.

00:14:26: Das wirkt eher uncool für die Frau überfordernd und schafft eher eine Abwehrhaltung wenn man sich auf wenige Stärken konzentriert.

00:14:34: Das ist eine Markkommunikation, glaube ich.

00:14:36: Eine alte Regel, dass du dich auf wenige Stärken konzentrierst die aber wirklich beweist und nicht sagst wir haben einund dreißig tausend Vorteile.

00:14:43: das sind die Vorteile weil ihr sagt dann ja es hat die ganz die tollen.

00:14:46: und so wenn man sagt ein zwei Sachen die einen wirklich beeindruckt funktionieren am besten.

00:14:51: jetzt haben wir aber in unserem podcast oft den Bezug oder eigentlich immer den bezug zur KI und digitalen im digitalen Inhalten und digital angeboten.

00:15:01: Wir haben ja gesagt, eine größere Auswahl führt nicht automatisch zu besseren oder zufriedenstellenderen Entscheidungen.

00:15:07: Die kognitive Diskussionanz gibt es eh fast immer bei wenn Gefühle involviert sind.

00:15:12: aber warum wird in digitalen Kontexten zunehmend Zeit in die Suche nach Optionen investiert, während die Entscheidungen nicht getroffen werden.

00:15:21: Also gerade im Internet gibt es so einen unglaublichen Angebotsvielfalt wie das Wahnsinn, der wäre vor dreißig Jahren undenkbar gewesen, dass es mal irgendwas gibt wo es so ein Angebot vielfalt gibt, dass sie früher konnten sich zwischen zehn Elektronik-Fachzeitschriften wählen zum Beispiel um unseren Bereich zu bleiben.

00:15:37: Ja da gab's zehn Stück davon hatten wir vier.

00:15:40: Das war gut!

00:15:41: Heute gibt's eine Vielzahl von Webseiten, von YouTube-Videos.

00:15:46: Von Social Media Kanälen und noch die Printmedien... ...und die Digitalen Medien.

00:15:51: Und je wenns dazu!

00:15:53: Es ist abartig und im digitalen Kontext verliert man sehr viel Zeit auf der Suche nach der richtigen Lösung.

00:16:01: Klar sagen alle wir helfen dir und Google hilft dir indem sie an bitter Geld zahlen aber glücklich macht er es ja auch nicht.

00:16:10: Die Welt geht hier ganz klar in die Richtung Nur das Beste ist, Stichwort Individualismus.

00:16:16: Nur das Beste ist gut genug für dich.

00:16:18: Das heißt die Botschaft ist immer geh aufs Beste!

00:16:22: Sei mit dem Durchschnitt nicht zufrieden und so weiter... sei exzellent großartig herausragen.

00:16:27: Damit ein Her geht natürlich.

00:16:30: in der Psychologie nennt man das Optimizing versus Satisfysing.

00:16:35: Optimising, dass streben die bestmögliche Antwort-Lösung Konsumtätigkeit für sich rauszufinden.

00:16:45: Das heißt die Perspektive, das ist so ein Inherenter Leistungsgedanke der in unserer Welt drinsteckt.

00:16:55: Das passt zum Zeitgeist.

00:16:56: Nur das Beste ist gut genug.

00:16:59: Gesei nicht mit dem Mittelmaß zufrieden und aus der Perspektiv herausgeht das.

00:17:06: Wenn ich mit meiner besseren Hälfte zum Essen gehe... Ich geb dir das Klischee, dass Frauen sich schwerer entscheiden als Männer.

00:17:14: Du kannst gleich was dazu sagen, aber stimmt es?

00:17:15: Dass Frauen sich schwere Entscheidungen zu treffen als Männer sind und Vorurteile oder wissenschaftlich bewiesen?

00:17:23: Also speziell mit diesem Vorurteil habe ich mich noch gar nicht befasst.

00:17:27: Gut da gibt's das nicht, Gott sei Dank.

00:17:28: Da hab' ich auch so ein Kind bekommen irgendwie.

00:17:30: Ich kann doch mal bisschen ins Research reingehen...

00:17:33: Wenn wir zum Essen gehen.

00:17:35: Speisekarte auf!

00:17:37: Eine Sekunde später wissen wir beide was für Essen.

00:17:39: Das ist echt sensationell, das finde ich total toll an ihr dass sie nicht drei Stunden braucht und dann den Nudelsalat bitte ohne Nudel möchte sondern mit...

00:17:46: Sondern Allerkart!

00:17:48: Okay, sonst sind die alle allerkart.

00:17:49: Die ist super schnell.

00:17:50: entschieden find' ich extrem sexy.

00:17:53: Ich entscheide mich auch relativ schnell, es ist mal eine Frage ob manche Menschen die ewig lange brauchen bis sie sich bei ihrem Essen entschieden haben, das kennst du wahrscheinlich auch oder?

00:18:03: Geil, wenn du Bewerbungsgespräch hast über jemanden zum Essen gehst und er braucht eine halbe Stunde um sich zu entscheiden was er essen soll.

00:18:11: Aber er sagt es in der Lage schnelle Entscheidungen zu treffen?

00:18:13: Ich bin mir jetzt schon auf eiskaltere Entscheidungen.

00:18:15: Du

00:18:15: weißt ja nicht genau wie ich Schnitzel nehmen soll oder doch etwas anderes.

00:18:20: Schnitzeln oder Ausdann.

00:18:22: Ja dann weißt du schon okay diese Person ist konsumentorisch noch nicht segmentiert

00:18:26: So zu formulieren.

00:18:28: Ist die Entscheidungsvermeidung oder Entscheidungs-Verzögerung ein Zeichenmangel der Kompetenz, oder ist das eine Reaktion auf die, sagen wir mal, nehmen wir es mal ein bisschen hochgestochen?

00:18:38: Auf die kognitive Überforderung?

00:18:40: Eher zweiteres.

00:18:42: Also ich würde das nicht an der Komvetenz und an der Fähigkeit festmachen also trainierbare oder nicht trainierbarer Leistungsmerkmale einer Person sondern ich würde einfach sagen Da leistet ihr ja auch im Beitrag, also alle werden medial mit Informationen überversorgt.

00:18:58: Da ist unglaublich viel Neues dabei.

00:19:00: Speisekarte!

00:19:01: Ja?

00:19:01: Ganz genau, ehrlich gesagt und gerade bei Speisekatte da gibt es ja auch Kulturaspekte.

00:19:07: wenn du im asiatischen Raum als speziell in China, wenn du da bestellst, da wird ja immer sehr lang darüber diskutiert was du da wirklich?

00:19:15: Genau dann gehst du in Dialog da wird das thematisiert, da gibts einzelne Interviews mit der Nudel einfach um... um das zu klären, was da das Optimum ist.

00:19:24: Weil der wird auch eine Vertrauensinteraktion hergestellt im Rahmen dieses Gesprächs.

00:19:28: Das heißt bei diesem Gespräch geht es ja nicht nur um die Produktauswahl sondern es geht auch um die Validierung der ganzen Kundenbeziehung ob das hier ein vertrauensvolles Verhältnis ist.

00:19:40: Das heisst dieses Setting dient mehr dem den ganzen Definitionen des Settings.

00:19:46: in anderen Kontexten kann das wie viel kürzer sein.

00:19:48: Also bayerische Wirtschaft näher ungewöhnlich.

00:19:51: Das ist der Schweinsbraten, ist er vegan oder gibt es ihn auch in die vegane Version?

00:19:54: Ja

00:19:55: wie ging's dem Schwein?

00:19:56: Genau

00:19:56: ganz selten!

00:19:57: Oder die Weißwürste sind die frisch, Dr.

00:19:59: Nelis sind nicht frisch... Ich habe mich hinter der Heizung gefunden.

00:20:02: also nicht wie jeder Hund bei Hunde riechen sowas.

00:20:05: So ein guter Gutenwald mal gesagt hat, Hundröcker sowas!

00:20:08: Also wenn du Bayern fragst, sind die Weisswürsten frisch?

00:20:11: kann sein das kommt auf den Ort an aber es kann sein dass das nicht so.

00:20:16: Genau, du gehst ins Restaurant und sagst okay.

00:20:18: Haben Sie was zu empfehlen?

00:20:22: Aber ich muss schnell weg.

00:20:24: Nehmen Sie das Schnitzel, es muss auch schnell weg!

00:20:26: Ja,

00:20:27: genau.

00:20:27: Wenn

00:20:30: wir mal als Wirtschaftshaus das Organisation nehmen... Wie können Organisationen, Organisationen immer langsam und deutlich sprechen?

00:20:38: her, Matthäus Hose?

00:20:40: Entscheidungsprozesse so gestalten dass sie effizient sind Und gleichzeitig den Kunden psychologisch entlasten.

00:20:49: Also bei der...

00:20:51: Wie muss so ein Angebot aussehen?

00:20:52: Genau, also bei der Speisekarte da sind ja ganz viele Logiken drin.

00:20:57: Also dieses Überangebote...

00:20:58: Vorspeise, Hauptspeise!

00:20:59: Genau, genau.

00:21:00: Also erster Punkt sehr schön Informationen aufteilen.

00:21:05: Ich hoffe auch dein Konfigurator sah von deinem Auto.

00:21:10: Ich hoffe der Konfigurator sah nicht so aus.

00:21:12: Hoffe ich deswegen einmal irgendwie jemand mit psychologischer Expertise drüber geguckt hat, dass da sofort alles ausgewählt werden konnte.

00:21:21: Im Medialfall gab es nur auf der ersten Seite ein zwei Entscheidungsoptionen dann weiter und dann wird der Konsument den Entscheidungsbaum runtergeführt.

00:21:33: Beste?

00:21:34: Es gibt ja die zwei Möglichkeiten.

00:21:35: entweder sagen sie dir die Ups-Verbrenner Hybrid Elektro erstens und zweitens dann die Modelle.

00:21:43: Und geht das dann direkt in die Modelle oder wird da noch gefragt, sind sie eher sportlich?

00:21:46: Oder sind Sie eher für wenigen Nutzungen?

00:21:48: Also die Konfiguratorin, die ich nutze.

00:21:51: Aber ich kenne mich wirklich aus.

00:21:52: ohne Witz, kannst du dir fragen wie viel PS hat?

00:21:54: Ja, bin ich dankbar.

00:21:55: Wir haben

00:21:55: mittlerweile KWs.

00:21:56: Bleiben

00:21:59: wir bei der Speisekarte.

00:22:00: Die SpeiseKarte segmentiert oft nach... Was ist der Gerichtsanlass also die Position im Gericht?

00:22:07: Vorspeise, Hauptspeise, Nachspeise Dann ... gibt es auch zeitlich begrenzte Dinge.

00:22:15: Wie nennt man das so Limited Edition?

00:22:19: Im Store heißt das Limited Edition, beim Restaurant ist das Wochenkarte und bei den Hauptgerichten... ... gibts ja dann auch beispielsweise Wild oder Vegan oder Fisch.

00:22:34: Solche Sachen sind auch teilweise gar nicht logische Zusammenknüpfungen aber ist egal!

00:22:43: Kategorie Bildung erleichtert.

00:22:45: Das heißt du kannst Menschen schon in eine gewisse Entscheidungskomplexität reinführen, das geht?

00:22:52: Ja aber nach und nach wenn du von Anfang an alle Möglichkeiten siehst die es gibt also beispielsweise jetzt bei deinem Auto.

00:23:02: Alle Automodelle egal ob Hybrid oder Verbrenner oder Elektro alle gleichzeitig bang sofort wahrscheinlich zu viel dass man würde auf eine gibt ja auch die Customer Journey würde man auch eine Decision-Journey machen.

00:23:17: Und da gibt es sicherlich ein Optimum und dann kannst du Menschen in sehr viel Komplexität reinführen, das geht dann weil das eine schöne Experience ist und sie sehen ja von Anfang an bestimmte Alternativen gar nicht, weil die durch ihre ersten Entscheidungen ausgeschlossen werden.

00:23:33: Ja?

00:23:34: Und so kann man das ganz gut gestalten.

00:23:36: Das heißt der Haken am Choice Overload ist diese gleichzeitige Präsentation von allem!

00:23:45: Das Thema, wir reden so ein bisschen banal darüber aus meiner Sicht.

00:23:48: Es ist so kompliziert.

00:23:51: Ist keine Wertung.

00:23:52: jetzt finde ich das schlecht, dass wir banal drüber reden?

00:23:54: Ich finde es ein bisschen den Druck rauszunehmen.

00:23:55: aber wenn man es so kompliziert auch für die Anbieter.

00:23:57: Weißt du früher hast Du Nudeln gekauft.

00:23:59: Zack!

00:24:00: Heute gibt's eine Art von Nudelverfalle... Mikadoni, Linguine alles.

00:24:07: Kein Mensch weiß mehr genau welche Nudelen eigentlich am liebsten mag.

00:24:10: Steffi Graf weist das.

00:24:13: Steffi Graf hat noch ganz klare Erkenntnisse, welche Nudeln.

00:24:17: Der Beginn einer kochenden Leidenschaft?

00:24:19: Ja

00:24:19: ich weiß, Steffie Graf hatte in meinem Leben wirklich auch viele Verstellungen geleistet muss ich sagen.

00:24:23: Das freut mich für dich

00:24:24: Aber für die Anbieter ist das wirklich eine Herausforderung.

00:24:27: Diese kognitive Überlastung Wir reden hier von der Kognitive Load Theory Ich brauch ein neues Mikrofon des Logismas Theory Diese begrenzte Verarbeitungskapazität ... des menschlichen Arbeitsgedächtnisses und des Arbeitsspeichers.

00:24:43: Genau, das... Der wird sich ja nicht ändern!

00:24:45: Die Menschen werden sie endlich anpassen.

00:24:47: Aber die Menschen werden Sie nicht so schnell anpassen wie sich die Angebotsvielfalt erhöht oder?

00:24:51: Exakt, genau.

00:24:52: Und die Informationsmenge auch noch zunimmt.

00:24:55: Das heißt du hast eine höhere Angebotsvierfalt,... ...und du hast generell zu deiner Produktkategorie.

00:25:01: Sei es Auto- oder Speiseis,... ...hast Du ja viel mehr Informationen... ...und vielmehr Dimensionen.

00:25:07: D. h., die Entscheidung wenn Du dich da reinknien willst.... Wenn du dich da reinknien willst, wird die Entscheidung unglaublich komplex.

00:25:13: Unglaublich komplex!

00:25:14: Was ist denn der Carbon Footprint beim Eis?

00:25:17: Ja was ist denn da Carbon Foot print von dem Holzstäbchen?

00:25:21: Der gibt es Arbeiten dazu.

00:25:22: Kannst sich mit beschäftigen.

00:25:25: Also heutzutage kannst Du alles weil wir ja auch den Unterschied zwischen Nachrichten fähig und relevant das verwischt ja total.

00:25:37: Heute Tage sind ja Dinge nachrichtenfähig, die einfach faktisch irrelevant sind.

00:25:42: Ja?

00:25:42: Ich bin gar keine Rolle im Leben.

00:25:45: Mets durch Trump jetzt oder...

00:25:47: Nee!

00:25:48: Das ist an andere Sachen.

00:25:49: aber ich will uns am Podcast ja zeitlos positionieren.

00:25:53: Ach so.

00:25:53: Deswegen ist es völlig egal irgendwelche News, die da durch das Mediendorf getrieben werden.

00:26:01: D.h.,

00:26:02: die Auswahl wird größer der Information Noise außen rum weil alles brücklich plötzlich Nachrichten fähig ist, wird größer.

00:26:12: Aber natürlich unser Arbeitsgedächtnis

00:26:15: bleibt gleich.

00:26:16: Das ist ein Teufelskreis.

00:26:17: also wir eigentlich sind die Anbieter oder haben zumindest in gezwungen oder haben das Gefühl dass sie mehr Angebote machen müssen.

00:26:24: Manikfalt dickere, auf der anderen Seite haben die Konsumenten weniger Zeit und fühlen sich überlastet.

00:26:30: Fühlen sie unter Druck und ihre kognitiven Kapazitäten wachsen nicht im gleichen Umfang wie das Angebot wächst.

00:26:37: Und es wird ja noch krasser.

00:26:40: Wir sehen eben dass die Angebotsvielfalt immer mehr.

00:26:42: zu einem Frühjahr gab's drei Audimodelle und so.

00:26:47: jetzt gibt's irgendwie was ich kann zu konfigurieren bis dreistellige ... Modelloptionen, wenn du alles konfigurierst.

00:26:54: Genau!

00:26:55: Ja aber du könntest doch... Also ich will jetzt nicht so sehr... Der Podcast jetzt?

00:27:03: Da geht es jetzt sehr stark auch auf die Anbieterperspektive.

00:27:05: Das finde ich ganz interessant.

00:27:06: Ja das liegt daran weil ich von Anbieten arbeite

00:27:08: natürlich.

00:27:10: Aber es ist auch herzaufrischend.

00:27:17: Was ihr machen könntet, ihr könntet erst mal damit's nicht überfordernd ist wenn ihr ein Medienangebot macht, einen Mediplan.

00:27:25: Dann solltest du dich auf drei bis fünf Optionen beschränken.

00:27:29: Sollten ganz wenig sein?

00:27:31: Und beispielsweise schlägst du bestimmte Kanäle vor und dann steht er im Kleingedruckten an einer Stelle lesbar.

00:27:40: Weitere Optionen stehen ihnen zur Verfügung.

00:27:43: Beispielsweise bedienen wir auch die Social-Media-Plattform so und so.

00:27:48: Diese möchten wir Ihnen aber nicht vorschlagen weil ... von der Kundengruppe aus unserer Einschätzung, unseren Datenbasierend nicht zu ihnen passt.

00:27:59: Das heißt du zeigst dass du mehr könntest reduziert es aber und da steckt aus meiner Sicht Expertise drin.

00:28:09: Wenn ich Sportschuhe kaufe dann gehen wir ja auch nicht alles im Regal durch sondern der frickt okay?

00:28:18: Der frickt mich gar nicht sondern er stellt mich auf die Waage Weil Männer ja sehr authentisch um ihr Gewicht berichten, der fragt mich gar nicht.

00:28:25: Weil er weiß dass ich unterreporten würde.

00:28:28: Dann sagt okay... Was

00:28:29: würdest du sagen?

00:28:30: Lohnt sich den Podcast anzuschauen oder reicht anhören?

00:28:34: Wie schwer bist du?

00:28:35: Ja

00:28:37: wie viel Masseanziehung wirklich auf dich ausnimmst das musst du dir schon

00:28:40: ein bisschen über den Tisch langsam.

00:28:42: Exakt

00:28:42: so siehst du es genau.

00:28:43: Du hast einen eiligen Planet.

00:28:44: machen dich.

00:28:44: Das ist das schwarze

00:28:45: Loch.

00:28:45: Genau so ist es.

00:28:47: Dr.

00:28:48: Pummel und jetzt die Also der fregt gar nicht, weil es wie gesagt gibt's keine ehrliche Antwort.

00:28:55: und der stellt mich auf die Waage.

00:28:58: Und dann fragt er, wie viel lauf ich?

00:29:01: Und heutzutage habe ich da auch meine ... lasst das ja tracken und zeige ich den meinen Bewegungsprofil.

00:29:08: Dann sagt er alles klar, wenn das ein echter Experte ist.

00:29:11: Wenn sie einer ist kein selbsternannter Experte mit seinem Insta-Account sondern wenns ein echter Experte is'.

00:29:20: Dann sagt er okay, der und der Schuh geht gar nicht.

00:29:21: Der geht gar nichts.

00:29:22: Und so?

00:29:23: Und dann gibt's noch eine kleine Laufanalyse bei den richtig guten.

00:29:26: Es ist ne kleine Laufenalyse in sich da.

00:29:27: Okay, es sind ganz kleine Pro-Nationen also dass der Fuß sich beim Aufkommen nach hinten verschiebt beispielsweise.

00:29:34: Und dann schlägt er mir fünf Modelle vor hat aber sechzig!

00:29:40: Aber ich krieg nur fünf.

00:29:41: Und da bin ich einfach... vielen Dank lieber Große und meinen Schuferkäufer.

00:29:46: Da bin ich hier einfach super dankbar dafür.

00:29:49: Und ich höre, aus der ganzen Kommunikation höre ich Expertise.

00:29:55: Ja?

00:29:56: Und nachher habe ich keinen Chance overload.

00:30:00: Das ist super!

00:30:00: Wir haben ja jetzt aus Anbieter sich schon viel besprochen also auch den Relevant Z kommt noch dazu.

00:30:06: Also dass sich Konsument in der Regel drei vier fünf Marken merken die zu dem Relevant z gehören.

00:30:12: Denke ich mir es ist eine komische Zahl, das habe ich mal im Studium gehört das erste Mal vor ewigem Zeiten Relevant Z nach, die mir nicht im Blödsinn haben.

00:30:20: Ich mich gefragt wie viel?

00:30:21: wenn ich sage nennen wir fünf Tunju Hersteller, nehmen wir fünf Zigarettenmarken, nehmen wir fünf Biermarken.

00:30:28: Nehmen wir fünfe Auto Marken.

00:30:29: Da kommt echt immer relativ schnell was für Pistole geschossen.

00:30:32: Die fünf und dann hinten raus echt schwer mehr zu merken.

00:30:37: Ist hier genau so etwas?

00:30:38: aus Anbietersicht ist es wirklich eine riesige Herausforderung.

00:30:41: Wenn ich jetzt aber Konsument bin und mich gestresst fühle.

00:30:45: Ich weiß nicht mal genau bei Ich kann mich nicht mal für ein Film entscheiden oder für ein kurzes Video entscheiden bei YouTube, aber was kann ich denn machen um generell diesen Choice Overload als Konsument?

00:30:59: Oder als Endverbraucher besser den Griff zu bekommen.

00:31:04: Also die Auswahl zu begrenzen haben wir ja schon rausgefunden.

00:31:06: das ist glaube ich aus Anbieter sich teilweise schlauer und zu verweisen auf mehr Optionen nach Nachfrage auf Nachfrage.

00:31:16: Was kann denn der Konsument machen?

00:31:19: Also

00:31:20: Stress zu reduzieren.

00:31:21: Machen wir was Philosophisches?

00:31:24: So, hör auf nach dem Besten zu suchen.

00:31:27: Bäng!

00:31:28: Hör auf nach den besten zu suchen sondern ist es gut genug.

00:31:34: Ein Beispiel gibt ja sehr viele KI-Modelle die aktuell im Markt sind.

00:31:40: Innerhalb dieser KI Modelle gibt's auch verschiedene Packagegrößen die alle auch möglichst intransparent sind, hinsichtlich ihrer Vergleichbarkeit.

00:31:50: Die einen rechnen mit Token ab, ne?

00:31:53: Die anderen machen einfach monatliche Flat Fee... ...die andern sagen okay dafür hast du aber hier noch Deep Reasoning Ansätze dabei.

00:32:01: bei den Anderen ist noch Bild Generierung mit dabei Bei manchen ist Bild Eingabe mit dabei also multimodale Agenten und so weiter usw.

00:32:13: Das ergibt total Sinn.

00:32:15: das so zu machen, so verwirrend.

00:32:18: Weil dann gibt es weniger Vergleichsmöglichkeit für den Konsumenten.

00:32:23: Wenn du jetzt da wirklich dir ein Echsel anrichtest und sagst okay wie viele Modelle gibt es?

00:32:30: Und dann in wie viel Preiskategorien gibts die?

00:32:33: und was sind da jeweils die Unterschiede?

00:32:35: Wie eine große Tabelle bei Stiftungwarmentest.

00:32:37: Ja wenn du das so machst.

00:32:38: Das kannst Du machen!

00:32:40: Und in dem Moment wo sie fertig ist, ist ja nicht mehr aktuell.

00:32:43: Genau Also das musst du dir bewusst machen.

00:32:46: Deswegen, wenn du dir ein KI-Modell besorgen willst... also ein kommerzielles, ich denke Gratisversion nutzt ja wahrscheinlich jeder, inzwischen der Internetzugriff hat und da sind fast alle Menschen, dann fangen einfach mit einem an!

00:33:06: Fangen einfach mal mit einem anfangen.

00:33:07: Und das kommt wahrscheinlich aus deinem Relevant Set.

00:33:11: Da ist dann was weiß ich?

00:33:15: irgendwie stärker repräsentiert als Kimi.

00:33:17: Ja, falls ihr jetzt den Podcast der zwanzigfünfunddreißig anhört, da wird's ja wahrscheinlich diese beiden Firmen dann nicht mehr geben weil einfach wegen keine Aussage über die Firma.

00:33:26: so einfach voll das zirkuliert.

00:33:28: Firmen variieren ja und das sind zwei Firmti zum Zeitpunkt der Aufnahme noch relevant fahren aber doch unterschiedliche Markenbekanntheit haben.

00:33:36: Und Chatchity ist denke ich bekannter als Kimmi.

00:33:40: Aber plötzlich kannst du mit Verlaub kannst du beide nehmen.

00:33:45: Aktuell für die normalen Nutzung gibt es da kaum Unterschiede.

00:33:48: Also, philosophischer Praxistipp.

00:33:51: Hör auf nach dem Besten zu suchen!

00:33:52: Die Angebote sind oft sehr ähnlich.

00:33:54: Go for good enough it's okay go vor gut enough du bist auch ok.

00:34:01: Der erste Punkt.

00:34:02: Nächster Punkt macht einen anderen Vorgang bei deiner Suchstrategie.

00:34:09: Fragt nicht Hey was gibts denn da?

00:34:13: Sondern frag dich vorher.

00:34:15: Frag dich vorher, was willst du denn?

00:34:18: Was brauche ich.

00:34:19: Ja!

00:34:19: Was brauch' ich?

00:34:20: Genau.

00:34:21: Das heißt, du gehst also nicht auf einen Streaming-Anbieter und guckst... ...was gibts denn

00:34:27: da?!

00:34:27: Sondern du sagst,... ..."Ich interessiere

00:34:30: mich.".

00:34:31: Ich möchte... ...ich find mein Leben ist zu Sonnig, zu Aufgeräumt, zu Entspannt.

00:34:38: Ich möchte gerne jetzt ein Zombieapokalypse filmen sehen.

00:34:42: Möchte ich jetzt.

00:34:44: Und dann guckst du, was gibt's dafür?

00:34:47: Zombie Apocalypse Dinger und dann... Wom nimmst Du einen von denen.

00:34:51: Die sind sowieso vergleichsweise austauschbar.

00:34:55: Deswegen ist es eigentlich auch egal!

00:34:56: Du musst doch gar nicht gucken wie der ja auf irgendeinem... Oh Gott diese ganzen Rankings!

00:35:02: Wahnsinn!

00:35:03: Bester Waschlappen für die Intimhygiene!

00:35:07: Also unglaublich!

00:35:08: Wofür es Rankings gibt, das ist unglaublich.

00:35:11: Und dann guckst du die Rankings an für Zombie-Apokalypse und dann denkst du wirklich... ...dass der eine Film der sechs Komma vier hat, dass er besser ist als der der fünf Komma acht hat.

00:35:21: So Unsinn!

00:35:22: Vor allen Dingen habe ich ja nicht den Geschmack der Masse.

00:35:25: Ich bin doch so individuell.

00:35:27: Du bist auch individuell!

00:35:28: Wir sind lauter Individualisten.

00:35:30: Richtig wir sind alle Individualistinnen.

00:35:33: Genau, alle sind jetzt... Eighty

00:35:35: Millionen.

00:35:36: Alles einzelt, aber wir sind so verschieden.

00:35:38: Das ist unglaublich!

00:35:39: Deswegen... Also das ist auch so lächerlich.

00:35:43: aus irgendwelchen Gründen sagst du, du willst ein Zombie Apokalypse-Film sehen?

00:35:47: Nimm halt irgend einen, nimm einen und nicht was wird davorgeklagen?

00:35:51: oder sonst was anderes.

00:35:53: Klick auf den ersten dann wirst Du merken der hat in etwa die vergleichbare Qualität wie alle anderen.

00:35:58: So einfaches.

00:35:58: Es ist

00:35:58: nämlich ziemlich einfacher Tipp aber der ist gar nicht so einfach in der Umsetzung.

00:36:03: Einfach mal drüber nach, was will ich eigentlich wirklich und spare mir die Zeit.

00:36:07: Das ist ein bisschen philosophisch auch glaube ich.

00:36:10: Genau da kannst du noch eins drauflegen warum will ich überhaupt einen Zombie Apokalypse filmen?

00:36:14: Ist es nicht vielleicht besser wenn ich in derzeit ein bisschen Handeltraining mache mit meinen Armen?

00:36:19: Du hast ja aber auch schonmal gesagt, diskrübeln oder... dieses grübeln über.

00:36:25: ich habe mich die falsche entscheidung getroffen.

00:36:27: keine.

00:36:27: die zufriedenheit senken sollte man sich auch sparen total

00:36:30: also wenn die entscheidungen dann da ist, dann hake es doch ab.

00:36:33: Dann ist es entschieden.

00:36:35: wirklich eine praktische lebenshilfe wenn sie eine entscheidungsgetroffen.

00:36:37: das hast du sich getroffen und lass gut sein psychologisch aber nichts.

00:36:42: ganz so einfach wie ich jetzt einfach sagen kann

00:36:44: weil du dich vorher auch intensiv damit beschäftigt hast dass heißt es ist auch bei dir mental aktiviert dieses abhaken können und das gilt für alles gilt auch für beziehungen gilt für Konsumentscheidungen, gilt für soziale Entscheidungen.

00:36:57: Dann sagen okay ja passt schon.

00:37:01: Ist abgehakt ist jetzt vorbei.

00:37:03: Gibt auch ein schönes Zitat in decision becomes decision over time.

00:37:10: wenn du immer in diesem Moratorium bist motto du kannst dich nicht entscheiden du kannst nicht entscheiden.

00:37:17: Irgendwann ist die Entscheidung auch dann herum?

00:37:20: Wenn du jetzt mal einen... Was bin ich auch aus einer psychologischen Perspektive interessiert?

00:37:24: Ich habe ja auch Interesse da dann am Kompetenzerwerb.

00:37:28: Und über den Menschen gibt es eine ganz, ganz geheimnisvolle Regel ist totale Magie jetzt.

00:37:36: Achtung sei bereits totale magie.

00:37:39: was auch immer wir tun wenn wir es öfter tun werden mehr drin besser.

00:37:42: Totale Magi das bedeutet Wenn ich jetzt ewig mich nicht entscheiden kann welches KI Modell ich verwenden soll Dann werde ich weniger prompt Weil ich sozusagen im Moratorium bin.

00:37:54: Weißt du?

00:37:55: Und wenn ich weniger prompte, werd' ich in prompting nicht so gut.

00:37:59: Ja?

00:37:59: Das heißt Ich verliere für mich Trainingszeit!

00:38:04: Das heisst Komm einfach ins Handel.

00:38:05: Mach halt irgendein Abo.

00:38:06: Wenn Du sagst Du wirst es dir offen lassen Dann schließe es ab mit monatlicher Kündigung Ja?

00:38:11: Und dann ist die Sache erledigt.

00:38:12: Aber fange halt Einfach mal an Und mach mich den siebten Vergleich zwischen Claude und Mistral und Kimi ... ziehst einfach durch und dann... Ja mein Gott, du wirst halt besser.

00:38:27: Das ist doch der entscheidende Punkt!

00:38:28: Du brauchst nicht das beste Auto oder die beste KI.

00:38:31: Die gibt's auch gar nicht.

00:38:32: Ist doch alles Bullshit!

00:38:34: Die beste Partnerpersonen.

00:38:36: Gibt es nicht?

00:38:37: Gibt´s

00:38:37: nicht?!

00:38:39: Dating haben wir ja schon podcast gemacht.

00:38:41: Werden wir noch einen machen.

00:38:41: und Dating und Mailing.

00:38:43: aber abschließend möchte ich da mit einem Zitat von... Ich glaube das war... Kollege Pischetzrieder, der war mal Vorstand-Vorsitzender von BMW.

00:38:52: Ich glaube es war ein Pischezrieder.

00:38:53: Der hat gesagt, lieber eine falsche Entscheidung treffen als gar keine.

00:38:58: Interessant!

00:38:59: Da

00:38:59: habe ich oft über nachgedacht, dass das jemand sagt in der Position aber wahrscheinlich hat er damit recht.

00:39:06: Sparzeit und macht das Leben deutlich einfacher einfach mal eine Entscheidung zu treffen die zu akzeptieren Und nicht immer alles hinterfragen sich zu verirren und Zeit zu vergeuden, bis man eine Entscheidung getroffen hat.

00:39:20: Ich hoffe die Entscheidung, dass Sie diesen Podcast heute wieder angehört haben.

00:39:25: Wir haben mittlerweile eine vernünftige Echtlinge an schöner Reichweite, der schöne Reichweiten-Entwicklung.

00:39:29: Vielen Dank an dieser Stelle für sie!

00:39:30: Wir sagen auch nicht, liken Sie uns und empfehlen Sie uns weiter denn das machen Sie ja sowieso.

00:39:36: Ähm... ich hoffe, Sie bleiben uns gewogen.

00:39:39: Danke Matthias, dass du da warst?

00:39:43: Wir hören uns spätestens nächsten Dienstag um fünf Uhr, Sie können aber auch mal anders den Podcast Hose-Spürle Menschmaschine morgen hören.

00:39:49: Ja

00:39:49: freuen wir uns!

00:39:49: Heute zum Thema Choice Overload und ein paar praktische Tipps die man damit umgehen kann als Anbieter und als Empfänger als Konsument.

00:39:57: Vielen Dank!

00:39:58: Danke für Ihre Nachfrage, danke für Ihr Interesse, danke fürs Auswahl dieses Podcast.

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